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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Wohnstube
Majka Offline




Beiträge: 8.785

06.05.2009 00:34
Lastschrift-Fallen antworten

Wie Sie per Lastschrift betrogen werden

Haben Sie schon jemals einer Firma Ihren Namen und Ihre Bankverbindung mitgeteilt? Natürlich – oftmals. Was machen Sie eigentlich mit alten Kontoauszügen? Aha... Dann schauen Sie jetzt bitte einmal auf ihre Kontoauszüge der letzten Monate. Fallen Ihnen da bei genauerem Hinsehen abgebuchte Kleinbeträge auf...?

Schauen Sie doch mal auf Ihre Kontoauszüge. Gibt es da irgendwo in den letzten Monaten abgebuchte Kleinbeträge, die Sie beim nochmaligen Prüfen nun doch irgendwie merkwürdig finden? Eine oder gleich mehrere Lastschriften, die Sie sich erklären können und dann auch wieder nicht? Vielleicht steht neben einem Kleinbetrag beispielsweise »G.E.Z. - 1/09« oder an anderer Stelle »W.E.B Service«? Irgend ein Name, der Ihnen zunächst einmal vertraut vorkommt, weil Sie auf den ersten Blick beispielsweise bei G.E.Z an Rundfunkgebühren denken oder bei W.E.B. an Internet.

Und es sind garantiert Kleinbeträge, die da abgebucht werden - unter 10 Euro. Da lohnt es sich für viele nicht, bei der Durchsicht der Auszüge länger nachzudenken, ob die Abbuchung nun berechtigt ist oder nicht. Viele Leser dieses Artikels werden beim Nachprüfen ihrer Kontoauszüge auf solche Merkwürdigkeiten stoßen. Es wird Ihnen wie Schuppen von den Augen fallen - irgendetwas stimmt da nicht.

Wir erklären Ihnen, was da passiert: Es gibt immer mehr Menschen, die Ihre persönlichen Daten freiwillig an Unternehmen herausgeben. Wer eine Zeitung abonniert, die Miete überweist, an eine Versicherung bezahlt - der gibt einem Dritten Namen und Bankverbindung preis. Häuftig verkaufen große Unternehmen Kundendaten. Man kann solche Kundendaten in Europa von beliebig vielen Menschen kaufen - unabhängig davon, ob deutsche Datenschützer das nun gut finden oder auch nicht.

Nun gibt es Böswillige, die nutzen in Zusammenhang mit solchen überall zu kaufenden privaten Daten das deutsche Lastschriftverfahren aus. Jeder kann von jedem anderen Konto Geld abbuchen - der Betroffene kann dem ja widersprechen, so funktioniert das deutsche Lastschriftverfahren. Alles, was man braucht: Name, Bankleitzahl und Kontonummer. Das reicht. Und das kann man kaufen. Betrüger eröffnen mithilfe von Strohmännern oder gefälschten Papieren Konten und ziehen bei Zehntausenden Bürgern Kleinbeträge per Lastschrift ein. Und 10.000 mal 5 Euro machen eben auch auf einen Schlag 50.000 Euro... Bei den Wirtschaftsstrafkammern deutscher Gerichte stapeln sich derzeit die Fälle, wo gleich Zehntausende Bürger oder gar mehr als 100.000 Menschen betroffen sind. Wenn Sie sechs Wochen lang einer Lastschrift nicht widersprechen und einen Betrag nicht zurückbuchen lassen, dann haben Sie Pech gehabt. Und das finden eben immer mehr Betrüger attraktiv. Kontrollieren Sie also Ihre Kontoauszüge peinlich genau - und passen Sie vor allem bei abgebuchten Kleinbeträgen auf.

Und noch ein Hinweis: Wenn Sie das nächste Mal in einem Geschäft mit einer EC- oder Kreditkarte bezahlen, dann nehmen Sie auf jeden Fall den Kassenzettel mit. Auch wenn Sie diesen eigentlich nicht brauchen. Werfen Sie ihn nicht weg. Und lassen Sie ihn nicht achtlos liegen. Da steht Ihre Bankleitzahl, Ihre Kontonummer und der Gültigkeitszeitraum Ihrer Kreditkarte drauf - und wenn Sie unterschrieben haben auch noch Ihr Name. Betrüger sammeln so etwas.

Quelle: http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite5362.php

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Liebe Grüße
Majka

Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

06.05.2009 11:30
#2 RE: Lastschrift-Fallen antworten

Danke für den Hinweis. Ich mache ja online-banking und überwache unsere Konten ständig. Aber vor allem alte Leute, die das nicht machen und nicht ständig ihre Auszüge von der Bank holen, sind da im Nachteil. Man muss einer unberechtigten Abbuchung nämlich innerhalb eines bestimmten Zeitraums widersprechen. Sonst heißt es: Pech gehabt.

Majka Offline




Beiträge: 8.785

06.05.2009 13:32
#3 RE: Lastschrift-Fallen antworten

Ich selbst habe über ein Jahr lang bei den Telefon-Rechnungen übersehen, dass dort bei Internet-Anschluss immer ein kleiner Betrag von 5 Euro monatlich war... Angeblich hätte ich einen Vertrag mit der Firma abgeschlossen. Erst als ich mich vehement dagegen gewehrt habe und das Geld zurück haben wollte, haben sie aufgehört.
Bei der Vorstellung, solche Kleckerbeträge werden bei Abertausend von Kunden berechnet, kommt man auf eine beträchtliche Summe. Es muss nicht nur bei Lastschriften der Fall sein.

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Liebe Grüße
Majka

Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

06.05.2009 15:47
#4 RE: Lastschrift-Fallen antworten

Bei mir berechnen sie jeden Monat eine kleine Gebühr für die t-online-Mailadresse, obwohl ich die weder will noch jemals darüber eine Mail verschickt habe. Da kommt man aber nicht raus, ist scheinbar ein Standart-Paket.

Majka Offline




Beiträge: 8.785

07.05.2009 16:11
#5 RE: Lastschrift-Fallen antworten

Einspruch erheben - und zurückfordern, du wirst sehen, was sie darauf antworten.

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Liebe Grüße
Majka

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