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Dieses Thema hat 14 Antworten
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Majka Offline




Beiträge: 8.785

05.08.2009 14:07
Krähen antworten

Es gibt Wissenschaftler, die gerne die "Intelligenz" der Tiere testen - und die Tiere verblüffen den Menschen immer wieder aufs Neue. Zu diesen intelligenten Geschöpfen gehören auch die Krähen. Im Fernsehen gab es schon mehrere Sendungen darüber, wie clever sich diese schwarzen Gesellen verhalten und wie sie auch verschiedene Werkzeuge verwenden können. Besonders gut hat es mir gefallen, dass sie ihre Nüsse von LKWs knacken lassen.

Auch Spiegel online berichtet, wie pfiffig die Krähen sind. Hier der ganze Artikel:



Krähen benutzen drei Werkzeuge in Folge

Krähen haben in einem Experiment erneut erstaunliche Intelligenz bewiesen. Die Tiere benutzten drei Werkzeuge hintereinander, um Futter aus Röhren zu angeln. Ein derartig komplexer Gebrauch gilt eigentlich als Zeichen menschlicher Intelligenz.


Wie einzigartig ist die menschliche Intelligenz? Diese Frage drängt sich angesichts jüngster Forschungsergebnisse immer stärker auf - denn Wissenschaftler entdecken nicht nur bei anderen Primaten, sondern zuletzt auch immer öfter bei Vögeln erstaunliche Hirnleistungen. Krähen bauen sich selbst Werkzeuge und reiten zum Spaß auf Wildschweinen umher, Papageien demonstrieren in Videos ein geradezu unheimliches Taktgefühl - alles Fähigkeiten, die noch vor einigen Jahren allein Menschen oder bestenfalls Menschenaffen zugetraut wurden.

Nun haben Krähen im Experiment erneut Verblüffendes demonstriert: Sie benutzten nicht ein, sondern drei Werkzeuge hintereinander, um an einen Leckerbissen zu gelangen - und manche mussten dafür nicht einmal trainieren.

Forscher der University of Oxford hatten Nahrung in kleine Röhren gelegt, die an einer Seite verschlossen waren. Nur mit einem speziellen Werkzeug konnten die sieben Krähen an das Futter herankommen. Allerdings: Um das Werkzeug zu bekommen, mussten die Vögel erst zwei andere benutzen. Das erledigten sie mehrfach mit Bravour. Einige Krähen lösten die Aufgabe bereits im ersten Anlauf, ohne vorher zu üben.

Dieser spontane, komplizierte Werkzeuggebrauch von Tieren wurde bislang nur bei Affen und Halbaffen beobachtet, schreibt das Team um Alex Kacelnik im frei zugänglichen Online-Fachblatt "PLoS One". Das besondere an den neuen Experimenten sei, dass die Vögel die Werkzeuge zielgerichtet benutzt hätten, um andere Werkzeuge zu erlangen. Dies gelte eigentlich als Zeichen menschlicher Intelligenz.

Die Auswahl und der Austausch der Werkzeuge sowie die Verbesserung über die Dauer des Experiments hätten gezeigt, dass die Krähen nicht zufällig, sondern zielgerichtet vorgegangen seien. Die Forscher schränken jedoch ein, dass dies noch kein handfester Beweis für die These sei, Krähen seien zu menschenähnlicher Planung fähig.

Die Geschicklichkeit der Geradschnabelkrähen von der Pazifikinsel Neukaledonien ist Wissenschaftlern bekannt. In der Natur bewaffnen sich die Vögel mit eigens angefertigten lanzettartigen Werkzeugen, um damit nach Insekten zu stochern. Auch hatten Forscher in Neuseeland bereits gezeigt, dass die Krähe zwei Werkzeuge hintereinander benutzen kann. Die Laborkrähe Betty verblüffte Forscher damit, dass sie einen Draht gar zu einem Haken bog, um damit einen kleinen Futterbehälter aus einer Röhre zu angeln.

mbe/dpa
Quelle: Spiegel online



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Liebe Grüße
Majka

Elke Offline




Beiträge: 2.637

05.08.2009 17:50
#2 RE: Krähen antworten

Das klingt ja toll.
Na wer weiß, wer da im Federkleid steckt
Danke für den interessanten Bericht.

Majka Offline




Beiträge: 8.785

05.08.2009 17:58
#3 RE: Krähen antworten

In dem Buch "Tierisch gut" von Regula Meyer steht bei den Krähen als Botschaft "Gesetzmäßigkeit" - im Sinne der göttlichen Ordnung, des Lebens und des Todes, der Verbindung von Dies- und Jenseits.
Verbunden mit ihrer Pfiffigkeit - ist es doch eine äußerst interessante Kombination, nicht wahr?

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Liebe Grüße
Majka

Elke Offline




Beiträge: 2.637

05.08.2009 20:10
#4 RE: Krähen antworten

Wohl wahr, liebe Majka -
sehr interessant.

Majka Offline




Beiträge: 8.785

07.08.2009 00:24
#5 RE: Krähen antworten

Einmal in Dresden ging ich an der Elbe entlang, sinierte vor mich hin und plötzlich sah ich eine Krähe auf einer niedrigen Säule sitzen. Ich blieb etwa in 3 Meter von ihr stehn und wir schauten uns an... Sie schien an mir interessiert zu sein, denn sie neigte ab und zu den Kopf und musterte mich... so ging es einige Minuten. Danach - als ob sie genug gesehen hat - ist sie weggeflogen, ziemlich dicht an mir vorbei.
Falls euch mal auch eine Krähe begegnet und dies wird sich etwas anders anfühlen als "normal" , kann es folgende Botschaft bedeuten (zitiert aus dem Buch "Tierisch gut" von R. Meyer):

Krähe
~ Gesetz, Norm ~


BESCHREIBUNG
Die Krähenvögel sind sehr verbreitet und werden in drei Arten unterschieden: die Kolkraben, die Saatkrähen und die Aaskrähen. Unterarten der Aaskrähen sind die Rabenkrähen und die Nebelkrähen. Die Nebelkrähen erkennt man leicht an ihrem grauen „Mantel“. Die Saatkrähen sind am Schnabelansatz federlos, daher ist die helle graubläuliche Haut sichtbar. Dem fast 20 cm größeren Kolkraben, der die Größe eines Bussards erreicht, sieht die Rabenkrähe am ähnlichsten. Der Rabe beschränkt sich nicht nur auf tiefe sonore Rufe, sondern besitzt ein vielfältiges Stimmenrepertoire.

Krähenvögel verschmähen weder Abfälle noch Aas. Sie sind ausgesprochene Allesfresser, die Insekten, Würmer, Schnecken, Getreidekörner, Samen und Früchte auf ihrem Menüplan haben. Gelegentlich können sie auch Nester kleinerer Vogelarten ausrauben. Als Kulturschädlinge werden sie seit langem verfolgt, und doch ist es nicht gelungen, den Bestand der Krähen maßgeblich zu dezimieren. Krähen sind gesellige Vögel, sie schließen sich meist zu kleineren Trupps zusammen und gehen gemeinsam auf Futtersuche. Dabei sind in der landwirtschaftlichen Umgebung von Dörfern die Chancen auf Futter ziemlich groß. In ländlichen Gebieten wird die Krähe auch oft mit der Geburt und Tod in Verbindung gebracht.

So erzählt man sich, dass, wenn ein Mensch geboren wird oder stirbt, sich ganze Schwärme von Krähen in der Umgebung des Hauses einfinden.

BOTSCHAFT
In der Symbolsprache der Tiere bedeutet die Krähe Gesetz. Sie erinnert uns an die Gesetzmäßigkeit. Dabei geht es natürlich nicht um die vom Menschen gemachten Gesetze, sondern die Gesetze der Natur. Die Naturgesetze sind die Norm, von welcher Normalität abzuleiten ist. Geburten und Tode sind natürliche Gesetzmäßigkeiten, sie sind normal. Wie der Rabe so ist auch die Krähe eine Grenzgängerin zwischen den Welten. Sie erinnert mit ihrem tiefschwarzen Federkleid an die Dunkelheit des Nichts.

Am Ort, wo die Schöpfungskraft noch unbewegt ruht, ist der Ursprung der Gesetzmäßigkeit. In unermesslicher Genauigkeit vollziehen sich die Abläufe der Schöpfung auf unendlich vielen Ebenen des Bekannten und Unbekannten, sobald der Schöpfer seinen Willen in dieses Nichts hinein gibt. Als Menschen können wir nur sehr wenig davon erkennen und benennen. Die Krähe erinnert Sie mit ihrem Erscheinen an diese Gesetzmäßigkeiten. Sie mahnt Sie, Ihrer inneren Natur zu folgen, sie erzählt Ihnen von den großen und präzisen Zusammenhängen, welche zu dem jetzigen Moment geführt haben.

Und sie will Ihnen klar machen, dass alles, was Sie tun, fühlen und denken, gemäß diesen ewigen Gesetzmäßigkeiten im Universum Früchte trägt. Es ist normal, wenn es Ihnen schlecht geht, auch wenn aus Ihrer Sicht nur die anderen dafür verantwortlich sind. Es ist normal, dass Sie sich vielleicht heute fit, glücklich und selbstsicher fühlen, ohne dass ein äußeres Ereignis daran Schuld hat. „Es ist normal“, das bedeutet, die Geschehnisse folgen der natürlichen Norm. Womit wir etwas verursachen und mit welchen älteren und neueren Taten, Gedanken und Gefühlen sich von uns gesetzte Ursachen zu einer Wirkung verbinden, das ist für den menschlichen Verstand unmöglich zu erfassen. Doch es ist so.

Alles, aber auch ganz und gar alles, ist eine Erscheinungsform dieser unendlichen Gesetzmäßigkeit, und wir sind – ob wir wollen oder nicht, und ob wir es wissen oder nicht – ein Teil dieses Ausdrucks. Die Krähe ruft Ihnen nicht zu: „Selber schuld!“ Nein, sie mahnt Sie eher, sich zu entspannen. Werden Sie natürlich, werden Sie normal. Wer oft Krähen begegnet, sollte sich generell etwas beruhigen und sich auf seine ureigenste Normalität besinnen. Die Krähe mahnt Sie auch, Ihr Verhalten genau zu überdenken.

Entspricht es Ihnen, oder haben Sie es sich antrainiert, um etwas in Ihrem Leben zu erreichen? Ihre ureigenste Wahrheit ist Ihr So-Sein. Dieses Sein ist Ihr vom Schöpfer gegebenes Gesetz, und wenn Sie sind, wie Sie sind, sind Sie normal. Prüfen Sie, wie viel Sie von Ihrer ureigensten Wahrheit wirklich leben und wie viel davon unter Traditionen anerzogenem und zielgerichtetem Verhalten verborgen liegt.

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Liebe Grüße
Majka

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

09.08.2009 17:43
#6 RE: Krähen antworten

Ich glaube, ich muss dir dieses Buch bald kaufen

Majka Offline




Beiträge: 8.785

09.08.2009 21:40
#7 RE: Krähen antworten

Momentan ist das Buch ausverkauft (4. Auflage von 2007=), ich habe es vor etwa drei Wochen bestellt, weil ich mein Exemplar verschenkt habe. Na, und jetzt muss ich warten, bis es wieder lieferbar ist.
Mag sein, dass es in Österreich doch zu haben ist? Oder über Amazon, ein gebrauchtes...

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Liebe Grüße
Majka

Renate Offline




Beiträge: 931

25.10.2009 21:00
#8 RE: Krähen antworten

Hallo Ihr Lieben,

ich finde Krähen auch sehr faszinierend. Sie gefallen mir richtig gut. Als ich heute mit meiner Hündin Gassi war in unserer
Siedlung ist auch eine Krähe herum spaziert - Morgenspaziergang sozusagen. habe mal gehört, die Krähen haben Verbindung zu
den "Schattenwelten".

Aber eine Frage.... ich weiß den Unterschied zwischen Raben und Krähen nicht. Ich meine wenn ich am Feld diese Tiere sehe,
gehe ich davon aus dass es Saatkrähen sind, aber wie unterscheiden sie sich von den Raben. Sind sie größer oder kleiner?
oder gibt es sonst Merkmale um Krähen und Raben auseinander zu halten?

Renate

ikuisuus Offline




Beiträge: 580

29.10.2009 12:38
#9 RE: Krähen antworten

Hallo Renate

Die größeren Tiere sind die Raben, die kleineren Tiere die Krähen.

Ich hab mal zwei Links dazu raus gesucht
http://www.israng.ch/mediawiki/index.php...Rabenkr%C3%A4he

http://www.tierchenwelt.de/wo-ist-der-un...nterschied.html

Alles Liebe

Renate Offline




Beiträge: 931

31.10.2009 22:32
#10 RE: Krähen antworten

Hallo Ikuisuus

danke für deine tipps.
Wollte noch eine was Nettes berichten bezüglich krähen. War heute früh mit dem Hund unterwegs und traf eine andere Gassi-Geherin
mit ihrem mittlerweile alten und blinden Hund. Und ich sah dann dass sie 2 Krähen was hinwarf. Ich dachte mir, gute Idee, und
fragte sie als sie näher zu mir her kam, was sie den Krähen gibt. Sie zeigte mir ganze Erdnüsse (also in der Schale). Sie sagte
normal solle man Krähen nicht füttern, aber die zwei seien schon regelrecht zahm und gehen mit Gassi. Und wirklich als sie
dann weiter ging, sah ich wie die beiden krähen immer wieder um sie (und ihren Hund) herum hüpften, wie wenn sie wirklich mit
spazieren gehen würden.

Gruß Renate

Elke Offline




Beiträge: 2.637

31.10.2009 23:17
#11 RE: Krähen antworten

Das klingt ja richtig nett.
Vielleicht kannst Du es mal fotografieren ?

Majka Offline




Beiträge: 8.785

01.11.2009 16:18
#12 RE: Krähen antworten

Meine Kollegin füttert die Krähen auch mit Nüssen, vor allem mit Walnüssen. Sie mögen die Nüsse aber lieber ganz, um sie verstecken zu können. Angeblich haben sie eine sehr hohe Körpertemperatur und brauchen daher eine energiereiche Nahrung. Daher freuen sie sich über die Nüsse besonders.
Wenn keine Nüsse am Fenster sind, kommen die Krähen angeflogen und klopfen ans Fenster. Sie wissen ganz genau, dass sie dort was bekommen.

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Liebe Grüße
Majka

Elke Offline




Beiträge: 2.637

01.11.2009 19:39
#13 RE: Krähen antworten

Upps, bin ich eine Krähe ??
Ich mag auch sehr gerne energiereiche Kost, aber die Nüsschen dürfen schon zerkleinert sein.
Mein Mann mag es nicht so, wenn ich die ganzen Nüsse überall verstecke

Majka Offline




Beiträge: 8.785

02.11.2009 14:14
#14 RE: Krähen antworten

Nüsse gehören auch zu meiner Lieblingsnahrung... das ist allerdings nicht alles, was eine Krähe ausmacht.

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Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

16.12.2011 16:26
#15 RE: Krähen antworten

Studie zeigt: Auch Raben verwenden Gesten

Seewiesen/ Deutschland - Wie so viele Fähig- und Eigenheiten zuvor, so galt bislang auch das Zeigen oder Hochhalten von Gegenständen, um damit Aufmerksamkeit zu erregen, als alleinig dem Menschen und unseren nächsten lebenden Verwandten, den Menschenaffen eigen. Deutsche und österreichische Ornithologen konnten nun jedoch erstmals nachweisen dass auch Raben solche hinweisenden Gesten benutzen, um das Interesse eines potenziellen Partners zu prüfen oder eine bestehende Beziehung zu stärken.

Wie die Wissenschaftler um Simone Pika vom "Max Planck Institut für Ornithologie" (orn.mpg.de) und Thomas Bugnyar von der "Universität Wien" erläutern, beginnen Kinder von frühester Kindheit an die Aufmerksamkeit und das Verhalten von Erwachsenen auf äußere Dinge zu lenken. Besonders hinweisende Gesten wie zum Beispiel die "Zeigegeste" /"da"; "dort"/ oder das "Hochhalten von Objekten" /"nimm dies"/ werden von Kindern erstmalig im Alter von neun bis zwölf Monaten vor dem Gebrauch erster Worte verwendet. "Man nimmt an, dass diese hinweisenden Gesten den Auftakt zur Verwendung von Symbolen und somit menschlicher Sprache darstellen und ihnen relativ komplexe Intelligenzleistungen zugrunde liegen. Hinweisende Gesten sind somit Meilensteine in der Entwicklung menschlicher Sprache."

Erstaunlicherweise sind Beobachtungen vergleichbarer Gesten allerdings schon bei unseren nächsten lebenden Verwandten, den Menschenaffen, relativ selten. Schimpansen (Pan troglodytes) etwa in Uganda verwendet spezifische Kratzgesten, um anderen Artgenossen mitzuteilen, an welcher Körperstelle sie gelaust werden möchten. "Hinweisende Gesten sind evolutionär gesehen also ein sehr seltenes Phänomen und wurden bislang nur bei den Primaten nachgewiesen", stellen die Forscher in ihrer im Fachmagazin "Nature Communications" veröffentlichten Studie fest.

Ein solches Verhalten, das konnten die Ornithologen nun zeigen, ist jedoch nicht nur auf Menschen und Menschenaffen beschränkt. Über zwei Jahre hinweg untersuchten Pika und Bugnyar das non-vokale Verhalten von individuell markierten Vögeln einer wilden Rabenkolonie im Cumberland Wildpark im österreichischen Grünau. Die Forscher beobachteten, dass Raben ihre Schnäbel ähnlich wie Hände einsetzen, um Objekte wie zum Beispiel Moos, kleine Steine und Zweige hochzuhalten und einander zu zeigen. "Diese Verhaltensweisen waren vorwiegend an Individuen des anderen Geschlechts gerichtet und führten dazu, dass sich die Empfänger des Signals zu den signalisierenden Individuen hin orientierten. Anschließend interagierten die Raben miteinander, zum Beispiel durch Schnäbeln oder gemeinsames Bearbeiten des Objektes."

Wie Krähen, so gehören Raben und Elstern zur Familie der Rabenvögel und übertreffen die meisten anderen Vogelarten an Intelligenz. In vielen Intelligenztests schneiden sie sogar ähnlich gut ab wie Menschenaffen. "Raben im Besonderen zeichnen sich durch eine komplexe paar-spezifische Kommunikation, eine relativ lange Phase der Partnerwahl und einen hohen Grad an Kooperation zwischen Paaren aus."

Die Studie der Wiener und Seewiesener Vogelforscher zeigt, dass sich differenzierte Gestik besonders bei solchen Arten entwickelt hat, die auch ein hohes Maß an Kooperationsfähigkeit besitzen. "Gestenstudien haben sich viel zu lange nur auf Primaten beschränkt. Das Geheimnis um den Ursprung menschlicher Sprache kann aber nur gelöst werden, wenn wir über den Tellerrand hinausschauen und die Komplexität von Kommunikationssystemen anderer Tiergruppen mit einbeziehen und ergründen", sagt Simone Pika.

Quelle: www.grenzwissenschaft-aktuell.de

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Liebe Grüße
Majka

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