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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Wohnstube
Majka Offline




Beiträge: 8.785

23.05.2010 12:51
Ölkatastrophen antworten

Hallo, ihr Lieben,
lange habe ich überlegt, ob hierfür ein Thread eingerichtet werden sollte. Die letzte Katastrophe im Golf von Mexiko zeigt aber ganz eindeutig darauf hin, dass wir unsere ganze Energiegewinnung und -verbrauch neu überdenken und anders angehen müssen.
Die Ohnmacht und Ratlosigkeit bei der Bekämpfung dieses Unfalls, die man aus den TV-Nachrichten heraushören /-sehen kann, ist immens. Als Laie kann ich gar nicht nachvollziehen, dass es keine Unfallpläne gibt, dass dort offensichtlich viel vermasselt wurde und der Öffentlichkeit auch verschwiegen wurde.

Wer darauf zahlt, ist nicht der Mensch, sondern die Tiere, die Fische, das Leben im Meer - die haben kaum eine Chance, der Ölpest zu entkommen. Insbesondere, wenn die "Fachleute" das Öl aus Verzweiflung anzünden und die Tiere brennen natürlich mit...
Es ist mir klar, dass durch unsere Aufmerksamkeit die Energie dorthin fließt. Dabei hoffe ich sehr, dass endlich mal was unternommen wird, damit ähnliche Katastrophen zukünftig vermieden werden können.
Welches Ausmaß diese Ölpest noch haben wird, das kann man sich - schätze ich - noch gar nicht vorstellen.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

23.05.2010 13:13
#2 RE: Ölkatastrophen antworten



In Anbetracht der Vorankündigung von Präsident Obama, dass die Ölbohrungen im Küstengebiet der USA ausgeweitet werden sollen, habe ich mich dem weltweiten Protest der Avaaz-Bewegung angeschlossen.
Bis jetzt haben die Petition an die US-Regierung über 470 000 Menschen unterschrieben, wenn 500 000 Unterschriften erreicht werden, wird die Petition an den Kongress übergeben.

Hier der ganze Text:

KEINE ÖLBOHRUNGEN VOR DER KÜSTE



Nach der gewaltigen Ölkatastrophe strömen täglich ungehindert Millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko.

Vor der Katastrophe wollten US-Politiker die Ölbohrungen auf neue Küstengebiete ausweiten. Jetzt will die Obama-Administration auf neue Bohrungen verzichten, bis die Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen sind. Doch das genügt nicht: Ölbohrungen vor der Küste sind schmutzig, gefährlich und die falsche Strategie für eine sichere Zukunft.

Die USA soll sich von Ihrer Abhängigkeit vom Öl befreien und mit uns allen eine weltweite Energierevolution vorantreiben. Lasst uns diese Gelegenheit ergreifen und eine klare Botschaft an Präsident Obama senden: Verzichten Sie auf den Ausbau der Öhlbohrungen! Unser weltweiter Protestruf wird sich in Washington mit einem gewaltigen Spruchband Gehör verschaffen, sobald wir 500,000 Unterschriften erreichen:

An Präsident Obama und den US-Kongress:
Wir fordern Sie auf, die gefährlichen Pläne zur Ausweitung der Ölbohrungen vor der Küste endgültig einzustellen und stattdessen in saubere, erneuerbare Energien zu investieren.


Der Link für die Unterschrift: https://secure.avaaz.org/de/stop_offshore_drilling/?fp

_______________

Liebe Grüße
Majka

Anja Offline




Beiträge: 559

30.05.2010 03:23
#3 RE: Ölkatastrophen antworten

Ihr Lieben!

Ich habe eine Freundin. Eine Frau mit einem weit offenen Herzen und ich vertraue ihr und schätze sie so sehr. Sie hat ein Channeling empfangen und hat es mit mir geteilt. Sie möchte es nicht öffentlich machen das es von ihr ist, aber ich darf es hier einstellen wenn ich ihren Namen weg lasse. Gleichzeitig empfinde ich es als so schön und aussageträchtig, dass ich es nicht bei mir behalten möchte. Ich stelle es hiermit auch für Euch ein,möge jede(r) damit umgehen wie er mag:

Channel vom 15.5.10.



Ich schaute die Nachrichten und als ich (mal wieder) die Bilder der Katastrophe sah, fühlte ich Verzweiflung. Oh Gott, dachte ich, die Natur, die Lebewesen, die Erde.

Ich verband mich mit der Elohim und fragte : Warum musste die Ölkatastrophe in den USA geschehen ?

Und die Antwort war:

Das ist die Raffsucht, die Gier, die Resonanz auf die Ausbeute der Erde.

Glaube ja nicht, wir könnten es nicht stoppen.

Es arbeitet im Bewusstsein der Menschheit.

Ein anderes Bewusstsein der Erde, dem Leben, der Natur, dem Hab und Gut gegenüber zu bekommen.

Genug Lichtarbeiter schicken Energie, die Heilung verspricht.

Die Erde – wir bringen ein kleines Opfer, welches Veränderung bewirkt.

Wir sind im Wandel.

Wir wissen, viele haben schon ein gutes Verhältnis zur Erde und ein erweitertes Bewusstsein zu Mutter Erde.

Am Ende wird alles gut.

Wie würden die Großkonzerne sich verändern, wenn alles beim Alten bliebe. Die alten Systeme kippen und so manchesmal bedarf es einer Erstverschlimmerung.

Es ist doch nur ein bisschen Öl und es ist nicht so, wie es scheint.

Bewerte das Öl nicht. Es ist auch ein Teil, von Mutter Erde.

Eine Wunde, die „schnell“ verheilen kann, wenn Ihr es annehmt und zulasst.

Schickt Licht und Liebe zu den Ursprüngen und bittet um Transformation.

Seht die Erde als geheilt.

Hand in Hand mit allen Menschen in Frieden.

Alle in Achtung voreinander und Liebe füreinander.

Beobachtet, wie es sich weiterentwickelt, sehr interessant.

Seht die Erde als geheilt, ein Garten Eden, in dem Menschen wieder leben.

In Liebe und so ist es.

Die Elohim

Majka Offline




Beiträge: 8.785

30.05.2010 10:34
#4 RE: Ölkatastrophen antworten

Vielen Dank, Anja - und richte es bitte auch deiner Freundin aus!

_______________

Liebe Grüße
Majka

Elke Offline




Beiträge: 2.637

30.05.2010 11:27
#5 RE: Ölkatastrophen antworten

Liebe Anja,
ganz lieben Dank

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

31.05.2010 11:08
#6 RE: Ölkatastrophen antworten

Frage die icht so zum Thema passt: Wie channelt man eig. selber, wenn man die begabung dazu spürt? Bzw wie machend ass die Leute egnau, einfach die worte fließen lassen, oder?

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Wenn Sie mich suchen: ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. -Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!" (Bernd das Brot)

Renate Offline




Beiträge: 931

31.05.2010 22:51
#7 RE: Ölkatastrophen antworten

Hallo Majka,

du weißt ja ich sehe bewußt keine Nachrichten und lese auch keine Zeitung, aber am Rande kriegt man doch immer
wioeder was mit....ich z.B. im Autoradio. obwohl ich aus o.g. Gründen nicht den großen Einblick habe, frage
ich mich, warum dieses Öl-Loch einfach nicht zu stopfen ist...
Mir tun die Tiere total leid und überhaupt die Leute auch die von dieser katastrophe betroffen sind.
Wenn man alleine überlegt, was da auf dem Meeresgrund alles zerstört wird, nicht zu reden von den
öl-verschmierten Vögeln wie man sie bei solchen Katastrophen immer wieder sieht. Und wer ist es, wie
üblich der Mensch der sowas anrichtet. Da muss ich dann immer lachen, wenn es heißt "Der Mensch ist
die krönung er Schöpfung". Ich würde eher sagen "Der Abschaum der Schöpfung". Keiner macht soviel kaputt
wie der Mensch (natürlich mit Ausnahmen) aber wir schaffen es in im VÄerhältnis kurzer Zeit den Planeten
kaputt zu machen was tausende von Jahren nicht geschehen ist.

Gruß Renate

Elke Offline




Beiträge: 2.637

01.06.2010 18:36
#8 RE: Ölkatastrophen antworten

Hallo Heuler,
was hälst Du davon, wenn Du für Deine Frage ein extra Thema eröffnest ?

Majka Offline




Beiträge: 8.785

02.06.2010 06:50
#9 RE: Ölkatastrophen antworten

Zitat
... frage ich mich, warum dieses Öl-Loch einfach nicht zu stopfen ist...



Liebe Renate,
wir haben gestern darüber mit meinen Kollegen auch diskutiert, warum das so schwierig ist. Ein Kollege bemerkte, dass so was abzusehen war. Es wurde über Schlamperei die Rede, die bereits bei den vorbereitenden Arbeiten geschehen sollte. Unbegreiflich ist auch, dass das Loch mit Müll (alte Reifen u.ä.) verstopft werden sollte. Was mich persönlich noch ärgert, ist, dass die Firma wohl keinen Katastrophenplan (für Unfallabwehr) hat - oder hatte. Das hätte sie aber haben müssen, das ist für solche Betriebe Pflicht. Offensichtlich hat sich niemals jemand mit dem Gedanken beschäftigt, dass so etwas passieren könnte - und wenn, dann konnte diese Überlegung schon im Keim erstickt gewesen sein, sonst hätten sie Strategien haben ggf. entwickeln müssen, wie man in solchen Fällen vorgehen muss. Irgendwie kommt es mir vor, als ob in der BP auf den entscheidenden Stellen lauter Dilettanten wären.

Dabei kann man sich noch vorstellen, wieviele solche Bohrungen im Meer schon vorhanden sind - und wieviele der Betreiber eine Ahnung haben, wie man in einem Katastrophenfall vorgehen soll. Wetten, dass alle jetzt glücklich sind, dass es ihnen nicht passiert ist - ohne dabei daran einen Gedanken zu verschwenden, ihre Sicherheitsmaßnahmen als Vorsorge zu prüfen.

Übrigens, vor der Küste Nigerias passiert auch viel Mist beim Abbau von Erdöl - dafür ist die Firma Shell verantwortlich. Nur ist diese Region für die Welt wohl nicht so interessant.

Das Szenario wiederholt sich eigentlich immer wieder aufs Neue: zuerst wird geschlampt, vertuscht und alles auf Profit ausgerichtet - dann kommen "zufälligerweise" einige Faktoren zusammen - und der Unfall ist vorprogrammiert. Wenn die Katastrophe tatsächlich passiert, tun alle auf "überrascht".

Nur noch eine Anmerkung: was wäre denn wohl, wenn so eine Bohrung nicht vor der Küste Louisianas, sondern direkt vor der Küste Floridas platzte oder wenn es in Kuba passieren würde... Da wäre das Aufsehen ganz anders, davon bin ich fest überzeugt.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

02.06.2010 06:55
#10 RE: Ölkatastrophen antworten

Zitat
Es ist doch nur ein bisschen Öl und es ist nicht so, wie es scheint.
Bewerte das Öl nicht. Es ist auch ein Teil, von Mutter Erde.
Eine Wunde, die „schnell“ verheilen kann, wenn Ihr es annehmt und zulasst.



Das Öl kann man doch als eine Blutwunde der Erde sehen - und der Mensch schnitt hinein und hat kein Mittel dafür, die Blutung zu stoppen.
Dankbarkeit sollten wir zeigen - bei allen Tieren und Geschöpfen, die sich für diese Katastrophe zur Verfügung gestellt haben. Denn das sind unsere große Lehrer.

Trotzdem treffen mich solche Nachrichten, wie z.B. über brennende Delfine. Da tauchen Fragen auf, auf die ich keien Antwort bekomme:
Haben z.B. die Delfine damit gerechnet, dass der Mensch das auslaufende Öl auch abfackeln wird?
Haben sie damit gerechnet, dass sie in ein Inferno auftauchen und gleich mitverbrennen? Von den Fischen und anderen unzähligen Lebewesen ganz zu schweigen.
Das sind Bilder, die im Herzen wirklich weh tun...

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

22.06.2010 23:23
#11 RE: Ölkatastrophen antworten

Heute abend hat in den österreichischen Nachrichten ein Meeresbiologe über die Ölkatastrophe gesprochen. Vor paar Tagen wurde dort ein Messschiff geschickt, um festzustellen, wie groß eigentlich die Mengen von Öl sind. Es weiß nämlich noch keiner und es ist offensichtlich, dass die BP die ganze Zeit nicht die Wahrheit sagte - ob wissentlich oder unwissentlich ist eigentlich nebensächlich.

Nach den neuesten Messungen gibt es nicht nur einen Ölteppich auf der Oberfläche, sondern auch etwa in einer Tiefe von 1000 Metern. Es wird mehrere Jahre dauern, bis das Wasser aus dem Golf von Mexico komplett ausgetauscht wird... welchen Ausmaß die Katastrophe noch haben wird, lässt sich angeblich noch gar nicht abschätzen.
Die Messungen konzentrieren sich auf Methan-Gehalt im Wasser, die Stichproben werden auf verschiedenen Stellen entnommen - demnach können sie die Mengen von ausgelaufenem Öl ermitteln.
Der Meeresbiologe sagte nur - sachlich wie es nur ein Wissenschaftler kann - dass die Methanwerte normalerweise bei 1 liegen, die jetzigen Messwerte belaufen sich auf etwa eine Million...
Seine Worte: Es ist erschreckend viel, viel mehr als wir erwartet haben.
No comment...

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Liebe Grüße
Majka

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