Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Übersicht | Suche | Anmelden | Login | Online ? | Mitglieder | Chat | FAQ


 

 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 37 Antworten
und wurde 591 mal aufgerufen
Bei Antworten informieren
 Unsere Mitgeschöpfe
Seiten 1 | 2 | 3
ikuisuus Offline




Beiträge: 580

15.07.2011 11:48
Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Zitat
Die Welt ist nicht so, wie wir denken, dass sie ist. Rote Mohnblumen sind nicht rot, frisch gebackene Brötchen stinken, und wenn wir glauben, dass es ganz still um uns herum ist, schwirrt die Luft voller schriller Geräusche. All das ist Wirklichkeit, nur wir Menschen bekommen davon nichts mit, weil unsere Augen zu schlecht, unsere Nase zu stumpf und unsere Ohren beinah taub sind. Im Vergleich mit Tieren schneidet der Mensch bei der Sinneswahrnehmung ziemlich schlecht ab.

Für den Fangschreckenkrebs ist das menschliche Dasein bemitleidenswert. Im Vergleich zu seiner Welt müsste ihm ein Blick durch unsere Augen grau, eintönig, eindimensional erscheinen. Denn der Krebs sieht zehnmal so viele Farben wie wir. Einen exotischen Blumenmarkt in Bangkok mit gelben, pinkfarbenen, roten und getupften Orchideen und Lotusblüten würden wir wohl als bunt bezeichnen. Doch bei Lila hört bei uns der Regenbogen auf, beim Krebs geht es danach erst richtig los. Jenseits von Lila beginnt die ultraviolette Strahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist, insofern ist es unmöglich, die Farben zu beschreiben, da kein Mensch sie je gesehen hat. Das bedeutet, dass ein Regenbogen in Wahrheit viel breiter und bunter ist - der Krebs könnte von schillerndsten Farben berichten.

Auch einzelne Farben sind nicht, was sie zu sein scheinen. Rot ist rot, was gibt es da zu diskutieren. Eine Ampel ist rot, eine Clownsnase und Mohnblüten im Kornfeld. Eben nicht. Für viele Insekten sehen die Blüten schwarz aus. Die Farbe Rot ist eine langwellige Strahlung, die Insekten nicht wahrnehmen können. Fliegt die Biene über eine Mohnblüte, sieht sie nichts, also schwarz. Im Sonnenlicht erscheint die Blüte allerdings fast weiß, weil die Mohnblüte sehr effizient UV-Licht reflektiert und die Biene das als helle Farbe wahrnimmt.

"Jedes Lebewesen lebt in seiner eigenen Welt. Wäre ich eine Zecke, dann könnte ich nur warm und kalt fühlen und Milchsäure riechen", sagt Jürgen Tautz, Professor für Biologie an der Universität Würzburg. Immerhin - im Vergleich zu einer Zecke, die nichts sieht, hört, kaum fühlt und nur einen einzigen Geruch wahrnimmt, ist die Welt des Menschen farbenprächtig und überladen mit Düften.

Es ist schwer vorstellbar, dass die Welt, wie wir sie sehen, nicht unbedingt die Welt ist, wie sie tatsächlich ist. Nur weil wir nachts keine Farben sehen können, heißt es noch lange nicht, dass Häuser, Bäume und Straßen grau sind. "Dieses Thema kann schnell philosophisch werden", sagt Biologe Tautz. "Wir können uns noch nicht einmal in die Sinneswelt eines anderen Menschen hineinversetzen, wie sollen wir da verstehen, was Tiere sehen, schmecken und riechen? Wichtig ist, dass sich die Sinneswelt an die Bedürfnisse jedes einzelnen Lebewesens anpasst", sagt Tautz.
Anzeige

In der Welt der Zecke reicht es völlig aus, nur Milchsäure riechen zu können und zwischen warm und kalt zu unterscheiden, denn für die Nahrungssuche braucht sie nicht mehr. Schwitzen Mensch oder Tier, setzen sie Milchsäure frei. Die Zecke riecht sofort: Beute ist im Anmarsch. Nähert sie sich, nimmt die Zecke eine minimale Erhöhung der Umgebungstemperatur wahr. Sie dockt an und saugt Blut aus ihrer Beute. In einer dunklen, vollkommen stillen Welt findet die Zecke alles, was sie zum Überleben braucht.

Was für eine Fledermaus Krach ist

Auch das Thema Stille ist Ansichtssache. Wer schon einmal eine Höhlentour in das Innere eines Berges gemacht hat und für einige Minuten auf dem kalten Steinboden in einer Grotte saß, der weiß, was wirkliche Stille bedeutet. Kein Vogel zwitschert, kein Auto fährt vorbei, noch nicht einmal der Wind rauscht durch die Blätter. Absolute Stille. Glauben wir. Für eine Fledermaus surrt und quietscht es, die Luft ist erfüllt mit Zurufen und dem Echo des Schalls winziger Bewegungen.

Mit ihren Superohren hört die Fledermaus Töne, die der Mensch nicht wahrnehmen kann. Der Bereich zwischen der höchsten und der niedrigsten hörbaren Frequenz heißt Hörfläche und liegt beim Menschen zwischen 16 und 1800 Hertz. Töne, die darüber liegen, heißen Ultraschall, und diese Frequenz kann die Fledermaus nicht nur hören, sondern auch erzeugen. Um sich in der Nacht zu orientieren und auf die Jagd zu gehen, benutzt die Fledermaus die Echoortung. Sie sendet über ihre Nase oder ihr Maul Laute im Wellenbereich zwischen 9000 und 200 000 Hertz aus. Die Wellen treffen auf Insekten, die umherfliegen, und werden reflektiert. Die mit knorpeligen Erhebungen ausgestatteten Ohren fangen das Echo auf; Echos von oben treffen diese Falten an anderen Stellen als Echos von unten. Anhand der zurückgeworfenen Schallwellen erkennt die Fledermaus Größe, Form, Ort und Bewegungsrichtung des Insekts, und es ist ein Leichtes für sie, ihre Beute im Flug zu schnappen.

Der Ruf der Fledermaus ist für das menschliche Ohr zu hoch, und trotzdem existieren diese Geräusche. Aber nicht nur die Welt der Fledermäuse bleibt uns verschlossen, auch die Gespräche der Elefanten liegen außerhalb unserer Hörfläche. Sie kommunizieren im Infraschallbereich mit Frequenzen unterhalb von 16 Hertz. Die Laute sind für das menschliche Gehör zu tief. Wenn sich Elefanten verständigen, hört der Mensch entweder gar nichts, oder er spürt ein Pochen und Vibrieren der Luft. Nur wenn ein Elefant Angst hat oder sich aufregt, trompetet er. Deshalb dachten Forscher lange Zeit, das wäre ihre einzige Form der Kommunikation. Die Infraschallwellen blieben den Wissenschaftlern so lange verborgen, bis sie spezielle Messgeräte einsetzten.

Die Welt des Riechens bleibt der Wissenschaft bisher zum größten Teil verschlossen. Auch wenn Zellbiologen mit vielen Versuchen die olfaktorische Wahrnehmung verstehen wollen, konnten sie von rund 350 Riechrezeptoren in der menschlichen Nase erst eine Handvoll entschlüsseln. 30 Millionen Riechzellen transportieren Vanilleduft und Verwesungsgestank von der Außenwelt in unser Gehirn, und doch gibt es Tiere, die einen feineren Geruchssinn haben: die Polyphemus-Motte. Mit ihren Antennen können die Männchen sogar wahrnehmen, ob eine Artgenossin zur Eiablage bereit ist.

Es gibt sogar Tiere, die Dinge wahrnehmen können, für die Menschen noch nicht einmal ein Organ haben: Grubenottern haben beispielsweise einen Infrarotsensor, und Zitteraale spüren das elektrische Feld, das alle Lebewesen umgibt.



http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt...tml?wtmc=plista


Majka Offline




Beiträge: 8.781

15.07.2011 17:17
#2 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Klasse Artikel! Vielen Dank, Iku!

Zitat
Es ist schwer vorstellbar, dass die Welt, wie wir sie sehen, nicht unbedingt die Welt ist, wie sie tatsächlich ist.


Doch, es ist leichter als "man" denkt.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

16.07.2011 08:11
#3 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Dafür hat der Mensch ein fühlendes Herz, mit den Augen seines göttlichen Geistes kann er gut sehen, riechen, hören, klar, erst muss er diesen Geist zum Leben erwecken, dann aber ist der Mensch ein wahrer Mensch geworden.

Majka Offline




Beiträge: 8.781

17.07.2011 14:25
#4 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Alle diese Eigenschaften, die du genannt hast, Alexander, haben die Tiere auch. Wo ist der Unterschied?

_______________

Liebe Grüße
Majka

ikuisuus Offline




Beiträge: 580

18.07.2011 15:08
#5 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Richtig, liebe Majka: Es gibt keinen Unterschied... außer, dass Tiere sogar noch mehr wahrnehmen... seufz. Dass man das immer wieder betonen muss, ist echt frustrierend. Denn was der Mensch erst hier auf Erden und in seinem stofflichen Körper zu lernen hat, bzw. lernen darf, haben die Tiere bereits. Sie sind vollkommen und ganz bewusst und unterstützen uns und lehren uns. WENN wir denn wollen. Alexander... gerade du solltest das auch sehen, fühlen, erkannt haben. Falls nicht, dann wünsche ich es dir von ganzem Herzen, denn das macht mich traurig im Herzen.

Majka Offline




Beiträge: 8.781

18.07.2011 20:24
#6 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Es gibt doch einen Unterschied zwischen Menschen und Tieren - hier das Zitat aus dem Artikel, ob es Himmel für Tiere gibt:

Zitat
Hagencord: Aber selbst die Katze, die mit einer Maus spielt, um sie im nächsten Moment umzubringen, handelt nicht bewusst und sadistisch. Das bleibt uns vorbehalten.



Trotzdem freut mich, dass sich immer mehr Menschen bewusst für das liebevolle Miteinander entscheiden und lassen sich von den Tieren in dieser Hinsicht inspirieren.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

19.07.2011 11:09
#7 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Liebe Iku, ich habe nichts gegen Tiere, aber sie vollkommener als Mensch darzustellen, das finde ich bedenklich, der Mensch kommt zwar unvollkommener auf die Welt, dafür hat er aber das Potential sich zum Ebenbild Gottes zu entwickeln, die Tiere werden erst die Menschwerdung durchmachen müssen, dann aber erreichen sie auch dasselbe wie wir Menschen, überhaupt soll ein Tier nicht getrennt von Menschen gedacht werden, denn ein Tier ist in seiner Seelensubstanz eine Vorstufe der Menschenseele, und dieses weiss ich eben aus dem Geiste in meinem Herzen, jedesmal , wenn ich ein kleines Kind sehe, merke ich , wie dieses alle tierische Verhaltensweisen durchläuft, mal gut beobachten, dann sieht man, dass Darwin in Bezug auf die Evolution des Materiellen völlig richtig lag, selbst wenn manche Wissenschaftler seine Theorie für halbherzig, gar falsch erklären, eben , weil es nich ihre ist. Also , als Geschwister des Menschen darzustellen, ist völlig korrekt.

Majka Offline




Beiträge: 8.781

19.07.2011 11:34
#8 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Lass dich von dieser menschen-bezogenen Theorie, lieber Alex, nicht in die Irre führen. Der Mensch ist keinesfalls die "Krönung der Schöpfung", auch wenn er dies predigt und gerne sein möchte.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Thalia Offline




Beiträge: 2.043

19.07.2011 12:58
#9 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Lieber Alexander,

was ist denn das Ebenbild Gottes? Haben wir ein Bild von ihm, oder ist es das Bild, welches wir gerne hätten und dann liegts nahe, dass wir uns als solches sehen. Gott ist in allem und jedem, warum sollen wir dann gerade diese Sonderstellung haben, nur weil wir andere Fähigkeiten haben als unsere Mitgeschöpfe?

Liebe Grüße
Thalia

_________________________________________________________________________________

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

19.07.2011 13:51
#10 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Letztendlich ist der Mensch ein Säugetier.

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

19.07.2011 14:08
#11 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Ebenbild Gottes ist der göttliche Geist in uns, freilich ist unser Körper nur ein Säugetier

Majka Offline




Beiträge: 8.781

19.07.2011 19:38
#12 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Ich freue mich auf den Augenblick, wenn meine Sinne eines Tages zumindest so gut wahrnehmen können, wie eine Katze. Telepathie, besseres Sehen, Hören und Fühlen - einschließlich Aurafelder meiner Umgebung ... Was für eine tolle Vorstellung! Dabei könnte ich bestimmt auch die feinstöfflichen Körper sehen, die ich momentan nur vermuten kann.
Eigentlich zeigt es eine weise Vorsehung des Schöpfers, dass Tiere mehr als der Mensch wahrnehmen können, weil sie auch in bedingungsloser Liebe leben. Davon ist der Mensch noch weit entfernt - auch wenn er ab und zu eine kleine Kostprobe davon bekommt.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

19.07.2011 20:00
#13 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Da stimme ich zu, nur haben es die Tiere so mitbekommen, wir müssen es erst erarbeiten, das ist ein wesentlicher Unterschied, dann aber, wenn es soweit ist kommt kein Tier dem Menschen nach, denn auch die Tiere( Seelen die noch im Tierkörper ihre Fleischesprobe durchmachen)müssen erst Menschen werden, dann können sie sich als vollendete materielle Form nur noch geistig weiter vervollkommnen, denn die Menschenform ist die Schlussform der Materie, danach gibt es nur noch geistige Weiterbildungen und Fortbildungen. Vor ca. 6000 Jahren wurde aus dem Säugetier endlich Mensch, denn erst dann bekam das Säugetier einen Geist aus Gott und konnte nun endlich geistig unterrichtet werden, damit er, der Mensch nicht aus Tiergedärmen und Kaffeesatz sein Schicksal deutet, sondern aus dem innewohnenden Geiste weise und vollendet wird. Ja , es gab , gibt und wird immer geben Versuche den Menschen unter alle Tiere zu stellen, weil er, der Mensch angeblich so dumm und grausam ist, ich wuchs auf dem Lande auf, die Hühner , die nie gequält wurden frassen bei lebendigem Leib ihre Artgenossin auf , als die Arme in der Hecke hingen blieb, das nenne ich feinfühlig, und diese Hühner hatten 100 Q Meter pro Kopf Auslauf und Futter in Überfülle, auch die sehr intelligent sein sollenden Schweine frassen ihre im Kot rausgewühlten Würmer auf, sehr intelligent,im eigenen Kot wühlen, wenn die Menschen schon grausam sind ,dann nur deswegen , weil das Tierische in ihnen noch stark überwiegt, um das zu verstehen muss man wissen, dass die Menschenseele aus Tierseelen zusammengesetzt wird, und je nachdem aus welchen Tieren, so sind auch die Charakterzüge der jeweiligen Menschen, das wussten schon die alten Indianer, nur sie glaubten, der Mensch wird nach dem Tod wieder zu dem Tier, aus welchem er entstanden ist.
Ich verstehe mich mit Katzen sehr gut, ich bin auch genauso im Charakter wie sie, bin unabhängig, und lasse mich streicheln ,nur wenn es mir passt, andere Menschen haben andere Charakterzüge, allesamt sind notwendig um volle Erkenntnis bei uns zu ermöglichen, also ein Mensch ist schon viel mehr als ein Säugetier, und liebe Majka, ich kommuniziere jetzt schon telepatisch und kann auch Aura sehen und auch meine lieben Begleiter, wenn ich es möchte, dazu brauche ich nicht erst eine Katze zu werden, werde im Geiste wiedergeboren, dann hast du all die Eigenschaften, wovon die Menschheit seit ihrer Entstehung träumt. Das ist der Weg des Menschensohnes.Du trägst den Himmel in dir von Anfang an, als den göttlichen Geist im Herzen deiner Seele.

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

19.07.2011 20:44
#14 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Also z. B. meine vor einigen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangene Katze hatte einen Geistkörper den sie uns erlaubte zu sehen bevor sie hinüberging. Ein wunderschöner Anblick!
Tiere sind für mich vollkommene Geschöpfe, denn sie werten nicht. Sie nehmen es, das Sein, wie es ist. Leben im jetzt und sind einfach eins mit allem.
LG Morgaine

ikuisuus Offline




Beiträge: 580

20.07.2011 09:53
#15 RE: Tiere sehen und fühlen mehr als der Mensch antworten

Allein deine Ausführungen Alexander, zeigen die menschliche Überheblichkeit, die Tiere definitiv nicht haben. (<- mein Empfinden!)
Ich darf meine gesamte jetzige Inkarnation über bereits von Anfang an eng auch mit meinen tierischen Brüdern und Schwestern verbringen und ich brauch weder eine Bibel noch einen selbsternannten Erleuchteten, Guru, oder sonstige angelbiche Überlieferungen und Gegebenheiten, um mir ein eigenes Bild aus meinen Erfahrungen machen zu können und diese sind genau so, wie ich sie bereits geschrieben habe, bzw. könnte ich diese noch viel weiter ausführen, aber das ist hier nicht das Thema. Ich habe und hatte schon sehr viele und sehr unterschiedliche Tiere um mich - inklusive Traumreisen/schamanischer Reisen, wobei ich ebenfalls Menschen und Tieren begegnen und mich mit ihnen austauschen durfte.

Zu den indianischen Gepflogenheiten, deren Lehren und ethischen Wertmaßstäben - ich werde darin unterrichtet (nicht von europäischen, selbsternannten "Schamanen", sondern denen, die so aufgewachsen sind) und hatte dazu schon immer einen tiefen Bezug. Ich kann dir versichern, dass es da eine innige und tiefe Verbindung gibt, die auch noch durch gegenseitigen Respekt geprägt ist. Alle Wesen werden gleich behandelt: Mensch-Tier-Pflanze! -> Brüder und Schwestern.
Zu dem, dass die Indianer glauben, dass der Mensch wieder zu dem Tier wird, aus dem er entstanden ist: Es gibt z.B. ein Krafttier, aus dem man kommt, was man durchschreitet, alle seine Eigenschaften, die in einem als Mensch dann auch integriert sind, zu dem man evtl. auch erst noch richtig werden muss (andere sind's schon von Anfang an, jeder kommt mit seinen eigenen Aufgaben hierher) und auch ein anderes (von übrigens unterschiedlich vielen Krafttieren, aber auch dies gehört jetzt nicht hierher), zu dem man geht, zu dem man wird. Das heißt aber auch nicht, dass man dann gleich stirbt, wenn man dies erreicht hat. Indianer wissen und sind sich bewusst, dass sie sich im ständigen Lernprozess befinden, sie respektieren, achten und ehren ihre Brüder und Schwestern, ihre bzw. unserer aller Mutter Erde, Vater Sonne, Großmutter Mond, etc. pp.

Eine angebliche, sibirische Schamanin wollte mir einmal bzgl. der eingeschränkteren/minderbemittelteren/niedereren (wie auch immer das passendere Wort für dich ist) Tierseelen/Tiere dasselbe einimpfen wie du. Abgesehen davon, dass das ja gerne ihre und auch deine Überzeugung sein kann, lasse auch ich mich hier nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich habe meine indianischen Lehrer gefragt, die sehr erstaunt darüber waren, dass diese Frau sich Schamanin nennt!



Morgaine, du hast das so schön geschrieben!! Sie werten nicht, leben im Hier und Jetzt. Genau! Etwas, was Kinder anfangs auch noch können (richtig erkannt, lieber Alexander, aber meinem Herzen nach leider falsch verstanden), dann geht's meistens verloren und man darf sein Leben lang unter anderem daran arbeiten, dies wieder zu gewinnen. Wir dürfen hier so viel lernen, wenn wir nur wollen und niemand hat gesagt, dass das alles einfach ist.

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung