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Dieses Thema hat 5 Antworten
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Majka Offline




Beiträge: 8.781

09.11.2011 12:44
Vögelzug und Magnetfelder antworten

Gefunden bei "Zeitenschrift", Nr. 70/2011 - www.ZeitenSchrift.com

WENN DAS HANDY ZU OFT PIEPT, PIEPT DER VOGEL BALD NICHT MEHR

Aus der ganzen Welt mehren sich die Meldungen darüber, welch tödliche Bedrohung der Mobilfunk für die Vögel ist.

Brieftauben finden nicht mehr heim

„Die Vögel gelten als Orientierungskünstler. Sie können aus Hunderten von Kilometern den heimischen Schlag ansteuern. Doch in dieser Saison gingen bis zu 50 Prozent der Tiere bei den Preisflügen verloren. Die sich immer stärker verändernde Umwelt ist nach Experten-Ansicht daran schuld. Reiner Schrörs vermutet, dass die zu nehmenden Strahlungen durch Mobilfunksender die Orientierungsfähigkeit der Vögel beeinträchtigen. Als vor vier, fünf Jahren etwa 300 Meter von seinem Taubenschlag entfernt ein entsprechender Sender in Betrieb gegangen sei, habe er – ebenso
wie ein Züchter in seiner Nachbarschaft – sofort eine deutliche Verhaltensänderung bei den Tieren festgestellt. ‚Die haben total verrückt gespielt’, berichtet der 59-Jährige. Dass es die starke Veränderung der Umwelt, durch die Strahlung moderner Kommunikationsmittel, den Brieftauben möglicherweise immer schwerer macht, den Heimweg zu
finden, vermutet ebenfalls der belgische Tierarzt Fernand Marien.“
http://www.rp-online.de/regionales/nachrichten/brieftaubenfinden-nicht-mehr-heim-1.1129972, Informant: Dorothee Krien

Vögel, Fledermäuse und Mobilfunk
„Aus einem Vortrag von Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie/Journalist DJV:
„Vögel und Fledermäuse verlassen ihre Nester nach Installation neuer Sender in der Nähe. (...) Prof. Dr. Andras Varga, Leiter des Hygiene-Institutes der Universität Heidelberg, veröffentlichte 1991 seine Forschungsergebnisse: „Die deutschen Grenzwerte sind zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer Grenzwerte bestrahlt und jedes Embryo getötet! Kein einziges Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus der Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde Tiere.“
Quelle: http://www.funkenflug1998.de/inhalt/wissen/maes_vortrag.html


„Gestörte“ Vögel in Israel
„Ich arbeite für die Vogelzugforschung. Es ging vor Jahren mal eine Meldung durch die ‚Insiderkreise’, dass der Vogelzug in Israel stark gestört wird. Grund war/ist folgender: Über Israel verdichtet sich der Vogelzug sehr stark, d. h., die aus dem Norden kommenden Großvögel (Störche, Greifvögel, Pelikane) werden wie durch einen ‚Trichterausgang’ geschleust. Die Vögel fliegen dabei in einem schmalen Korridor durch das Jordantal nach Süden. Da zur damaligen Zeit in Israel ‚das dichteste Mobilfunknetz der Welt’ vorhanden war (vielleicht noch ist?) wurden die Großvögel derart in der Orientierung gestört, dass viele davon auf der arabischen Halbinsel gefunden wurden. Ihr normaler Zug sollte über den Sinai den Nil aufwärts folgen. Durch den Mobilfunk wurden die Vögel in ihrer programmierten Zugrichtung so gestört, dass sie eine ganz andere Zugrichtung eingeschlagen haben.“
Heinrich Armer, Vogelberinger, heinrich.armer@siemens.com


Tauben brüten nicht mehr
„Wir haben einen Taubenzüchter im Verein, der eine Elektrosmogbelastung von 1.4 Volt pro Meter (V/m) im Taubenschlag festgestellt hat. Das Brutgeschäft ist auf die Hälfte zurückgegangen. Die Jungtiere werden von den Alten nicht mehr gefüttert und verhungern; verstärkt treten auch Missbildungen auf. Ähnliches hört man von Turmfalken und Schwalben. Bei den Schwalben sind es die fehlenden Mücken und Insekten. Schwalben können ihre Nahrung nur im Flug einfangen. Nur gibt es in der Luft nicht mehr viel zu holen, weil Mücken schon bei 0.2 V/m tot zu Boden fallen. Wie viel andere Insekten vertragen, habe ich noch nicht herausgefunden.“
Hans-U. Jakob von www.gigaherz.ch

Indien: Für Spatzen erklingen Alarmglocken
„‚Elektromagnetische Strahlung, die von Türmen ausgeht, stört Hausspatzen und andere kleine Vögel’, so Dr. Sainudeen Pattazhy, Präsident der indischen Kerala Environmental Re searchers Vereinigung. ‚Die Strahlung mit sehr
niedrigen Frequenzen – von 900 bis 1,800 MHz – kann die dünne Schädeldecke von Küken und die Schalen von Eiern beschädigen. Mikrowellen können die sensorischen Fähigkeiten stören und die Vögel während der Navigation und der Beute suche fehl führen.’“
http://www.dnaindia.com/report.asp?newsid=1264125


Veränderungen im Gefieder, Brut- und Flugverhalten
Nach einer Untersuchung des Biologen und M itglieds der Spanischen Gesellschaft für Ornithologie, Alfonso Balmori, verlassen bestimmte Vogelarten Gebiete, die starken Strahlenbelastungen durch Mobilfunk ausgesetzt sind und kehren nach Verschwinden der Strahlenbelastung oder starker Senkung der Exposition wieder in ihre angestammten Gebiete zurück. Balmori beobachtete unter anderem außerdem Veränderungen im Gefieder, die von Ornithologen als erste Anzeichen für chronischen Stress interpretiert werden sowie Änderungen im Brut- und Flugverhalten. Balmori nimmt mit
seinen Untersuchungen in Valladolid Bezug auf ähnliche Beobachtungen in London, wo ein starker Rückgang der Spatzenpopulationen festgestellt wurde und die zunehmende Belastung durch elektrom agnetische Felder, wie sie beispielsweise von Mobilfunknetzen ausgeht, von Ornithologen als momentan wahrscheinlichste Ursache für das
Verschwinden der Vögel aus der Stadt gesehen wird. Der Rückgang soll so stark sein, dass die ehemals in Massen vorhandenen Spatzen in London mittlerweile vom Aussterben bedroht sind und auf die Rote Liste gefährdeter Arten gesetzt werden soll.

Die beobachteten Wirkungen scheinen sehr stark dosisabhängig zu sein. Balmori beobachtete beispielsweise in niedrig belasteten Gebieten keine auffälligen Veränderungen, während die Wirkungen in hochbelasteten Gebieten offensichtlich waren.

Auch in Deutschland steht der Spatz („Haussperling“) mittlerweile auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten. Alleine in der Hansestadt Hamburg soll der Spatzenbestand um 80 Prozent zurückgegangen sein! 

Ist der Mobilfunkmast erst einmal abgestellt, mögen ihn die Vögel durchaus!

_______________

Liebe Grüße
Majka

ikuisuus Offline




Beiträge: 580

10.11.2011 09:48
#2 RE: Vögelzug und Magnetfelder antworten

Ferry Offline




Beiträge: 295

10.11.2011 20:15
#3 RE: Vögelzug und Magnetfelder antworten

Ob die Masten daran schuld tragen....
Doch das sich das Erdmagnetfeld verändert hat, so wie die Rotation der Erde ist bewiesen.
Im Flugverkehr weiß man dies seid Jahren und der einstige Kompas ist da ungültig.

Aber es muss ja immer etwas Schuld tragen damit man ablenken kann und die Handys sind dazu bestens geeignet.
Nur komisch dass bei uns die Brieftauben immer noch heim kommen.

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

11.11.2011 15:18
#4 RE: Vögelzug und Magnetfelder antworten

Die Tauben navigieren sich nach Gerüchen und sind New Age tauglich

Ferry Offline




Beiträge: 295

11.11.2011 23:12
#5 RE: Vögelzug und Magnetfelder antworten

Das die Spatzen weniger werden liegt daran dass sie nicht wie früher überall etwas fressbares gefunden haben und wenn ist es meist durch verschiedenste Kunstmittel belastet und tödlich.
Die Umweltbelastung im allgemeinen trägt schuld am Vogelsterben oder daran dass die Vogeleier unbefruchtet bleiben.
Doch der Mensch wird nicht auf sein vermeintliches Recht mit Kunstdünger seine Nahrung in die Höhe zu putschen verzichten und gibt lieber dem Handy die Schuld.
So wird die Wahrheit vertuscht und sonst nichts.

Genauso das Märchen über die Schädlichkeit der Handystrahlung - die gute Dame welche durch Forschung dies herausfand, musste schon vor Jahren zugeben das sie Ihr Ergebnis gefälscht hatte.
Trotzdem hält sich eisern dieses Gerücht, weil es doch interessanter ist, als die Tatsache das andere Strahlungen viel gefährlicher sein können als so ein dummes Handy.

Der Mensch braucht diese Sensationsgier.....man hat ja sonst ein fades Leben.

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

12.11.2011 16:20
#6 RE: Vögelzug und Magnetfelder antworten

Murmuration

Das nennt man wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein: Vimeo-Nutzerin Sophie Windsor Clive war mit einer Freundin auf dem irischen River Shannon unterwegs und wurde dabei Zeugin eines beeindruckenden Naturschauspiels. Tausende Stare schlossen sich auf der Suche nach einem Ruheplatz zu einem Schwarm zusammen und legten dabei spektakuläre Flugmanöver an den Tag. Diese “fliegenden Lawinen” gelten als physikalisches Phänomen, bei dem jeder einzelne Vogel die Bewegung des kompletten Schwarms beeinflusst. In jedem Fall ist es ein atemberaubendes Spektakel, wie man auch an den Reaktionen der beiden jungen Frauen sehen kann.

http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2011/11...natur-aufnahme/

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