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Dieses Thema hat 15 Antworten
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 Rätselhafte Phänomene
Seiten 1 | 2
Majka Offline




Beiträge: 8.773

19.12.2011 14:05
Turiner Grabtuch antworten

Studie: "Körperbild auf dem Turiner Grabtuch ist nicht erklärbar"

Frascati/ Italien - Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler der nationalen italienischen Energie- und Umweltagentur (ENEA) dem Turiner Grabtuch gewidmet und kommen in ihrem nun vorgelegten Abschlussbericht von 2010 zu dem Schluss, dass es für die Merkmale des Abbildes auf dem Grabtuch, das den Körperabdruck eines Gekreuzigten zeigt, das seit Jahrhunderten von Gläubigen als Grabtuch Christi verehrt und von Kritikern als aufwändiger Schwindel bezeichnet wird, selbst mit modernsten Mitteln und Technologie nicht reproduziert werden können.

In ihren Experimenten haben die Forscher um Paolo Di Lazzaro, Daniele Murra, Enrico Nichelatti und Antonino Santoni die Verfärbungen auf bzw. in dem Leinen untersucht, durch die sich der Körperabdruck auf dem Leinen abzeichnet. Ziel der Experimente war es "zu verstehen, wie dieses Abbild auf dem Grabtuch auf eine Art und Weise entstehen konnte, dass dieses bis heute eine derart große und radikale Herausforderung (für die Wissenschaft) darstellt. (...) Wir wollten jene physischen und chemischen Prozesse identifizieren, die zu einer Verfärbung von Leinen führt, wie wir sie auf dem Turiner Grabtuch sehen", so die Wissenschaftler.

Anhand der einzigen bislang durchgeführten Analyse einer Probe aus dem Grabtuch, kam ein internationales Team interdisziplinärer Wissenschaftler 1978 (Shroud of Turin Research Project, Inc. - STURP.) zwar zu dem Schluss, dass das beidseitige Abbild des Körpers nicht aufgemalt, gedruckt oder durch Hitze auf das Tuch gebracht wurde (da sich das Abbild nur auf der absolut äußersten Zellschicht des Leinenstoffs, nicht aber darunter befindet), doch ordnete eine Radiokarbondatierung (C14) der Probe dieses Stück des Leinens dieses dem frühen 14. Jahrhundert zu und schien so das Grabtuch zunächst also als mittelalterliche Fälschung zu entlarven.

Später kamen dann jedoch nicht nur Zweifel an der Aussagekraft der Datierung für das gesamte Grabtuch auf - wurde dieses doch beispielsweise bei einem Brand in der Schlosskapelle von Chambéry im Jahre 1532 teilweise beschädigt und danach ausgebessert. Selbst der für die einstige C-14-Datierung des Grabtuch verantwortliche Oxford-Professor Christopher Ramsey gestand im Frühjahr 2008 mögliche Fehler bei der Durchführung der Analyse, wie sie nahezu exakt die zeitliche Differenz der Datierung des Tuches in das 14. Jahrhundert und seinem angeblichen Verwendung bei der Grablegung Jesu erklären kann, ein (...wir berichteten).

Die STURP-Untersuchung kam letztendlich zu dem Schluss, dass der Körperabdruck von einem bislang noch unbekannten Prozess hervorgerufen wurde, der zur Oxidation, Dehydration und (chemischen) Konjugation in der Zellulosestruktur im Leinen selbst geführt hatte. Kurz: Die Verfärbung war bzw. ist das Ergebnis eines beschleunigten Alterungsprozesses des Leinens.

Doch wie und durch welchen Prozess genau das Abbild auf dem Leinen entstanden ist, bleibt bis heute ein Rätsel. Zwar hatte es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Versuche gegeben, mit den unterschiedlichsten Methoden und Mitteln das Turiner Grabtuch zu reproduzieren (...wir berichteten 1, 2), doch gelang es keinem dieser Experimente alle mikro- und makroskopischen Eigenschaften, wie sie im Original versammelt sind, zu reproduzieren und so das Gesamtbild zu erklären.

Auch die ENEA-Wissenschaftler widmeten sich dieser Frage und gingen zunächst von zwei Möglichkeiten aus, wie das Tuch - ob nun zur Grablegung Jesu oder einer zeitgenössischen anderen Person oder im Mittelalter – auf dem Körper platziert gewesen sein könnte: Zum einen könnte der Körper mehr oder weniger frei zwischen den beiden Tuchseiten (sozusagen "auf" der Rückseite und "unter" der Vorderseite des Tuchs) gelegen haben, wobei es nur an einigen Stellen zu einem direkten Körperkontakt des Tuches gekommen wäre. Die zweite Variante geht davon aus, dass das Leinen - durch Öle und Binden gehalten – direkt an den Körper selbst gepresst wurde und somit mit diesem nahezu überall in direktem Kontakt stand.

"Die erste Methode wird durch den Umstand gestützt", zitiert der "vaticaninsider.lastampa.it" aus dem ENEA-Bericht, "dass es ein präzises Verhältnis zwischen der Intensität des Abbildes und der jeweiligen Abstände des Körpers auf dem Tuch gibt. Zudem ist das Abbild auch an Stellen vorhanden, an welchen der Körper in diesem Szenario wahrscheinlich nicht in direktem Kontakt zu Tuch stand. Die zweite Methode ist deshalb unwahrscheinlicher, weil geometrische Verformungen eines dreidimensionalen Körpers, wie sie typischerweise in Kontakt mit einem zweidimensionalen Tuch auftreten, auf dem Turiner Grabtuch nicht vorhanden sind. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass das Abbild also nicht durch den direkten Kontakt des Körpers mit dem Leinen entstanden ist."

Diese Vermutung werde durch die Abwesenheit von Pigmenten auf dem Tuch selbst gestützt, weswegen die Forscher einen chemischen Prozess durch den Kontakt des Körpers (ob nun auf natürlichem, künstlich herbeigeführtem oder übernatürlichem Wege) zustande gekommen ist ausschließen. "Es gibt zudem kein Bild an jenen Stellen des Tuchs, die mit Blut befleckt sind. Das bedeutet, dass diese Blutspuren auf das Leinen gekommen waren, bevor das Bild entstand. Das Abbild des Körpers selbst entstand also erst nachdem der (die Blutflecken erzeugende) Körper auf das Leinen gelegt wurde. Da die Blutflecke selbst alle saubere Ränder aufweisen und nicht verschmiert wurden, wurde der Körper danach offenbar auch nicht mehr (vom Leinen) bewegt." Zudem fänden sich auf dem Tuch keine Anzeichen eingetretener Fäulnis rund um die Positionen der Körperöffnungen, wie sie für gewöhnlich etwa 40 Stunden nach dem Tod auftreten. "Aus diesem Grund gibt es also auch keine Hinweise darauf, dass das Abbild von Fäulnisgasen hervorgerufen wurde. Zudem lag der Körper also auch nicht länger als zwei Tage auf bzw. in dem Leinen."

Offen für eine Vielzahl bereits kontrovers diskutierter Entstehungsmöglichkeiten des sonderbaren Körperbildes, untersuchten die ENEA-Forscher auch die Theorie, nach der das Abbild durch eine - wie auch immer geartete - Form von elektromagnetischer Energie - etwa durch einen ebenso kurzen wie starken Blitz kurzwelligen Lichts - auf das Tuch gebracht wurde. Eine solche Erklärung könnte zumindest zahlreiche Eigenschaften des Abbildes auf dem Tuch - etwa die hauchdünne Verfärbung oder den Umstand, dass das Abbild auch an jenen Stellen des Tuchs zu sehen ist, die offenbar nicht direkt mit dem Körper in Kontakt waren sowie die Abwesenheit von Pigmenten, erklären.

In ihren Experimenten versuchten die Forscher sich an der Herstellung einer vergleichbaren Verfärbung mit Hilfe eines CO2-Lasers. Hierbei entstanden jedoch ein zu tief ins Gewebe eingedrungenes Abbild und zahlreiche angekohlte Fasern, wie sie nicht Teil des Turiner Grabtuchs sind.

Stattdessen erbrachten Versuche mit Hilfe einer kurzen aber intensiven Vakuum-Ultraviolett-Be-Strahlung (VUV), dass auf diese Weise entsprechendes Leinen derart verfärbt werden kann, wie sie zahlreichen Eigenschaften des Turiner Grabtuchs entspricht, darunter etwa Farbschattierungen, die Oberflächenverfärbung, die nur die absolut äußerte Faserschicht betrifft sowie die Abwesenheit von Fluoreszenz.

Allerdings heben die ENEA-Wissenschaftler den Umstand hervor, dass "die hierzu notwendige Stärke der VUV-Strahlung auf die (Körper-)Oberfläche des Abbildes auf dem Leinen übertragen, einer Intensität von Vierunddreißigtausendmilliarden Watt entsprechen würde, wie sie selbst mit heutigen entsprechenden Lasern Einzellasern nicht erreicht wird."

Auch wenn sie also eine ähnliche Verfärbung von Leinen reproduzieren konnten, so erläutern die Forscher abschließend, dass es ihnen "nicht gelungen sei, alle Merkmale des Turiner Grabtuch zu reproduzieren." So sei beispielsweise der Farbgradient, also der Farb- bzw. Helligkeitsübergang, wie er auf dem Original zu sehen ist, nicht erreicht worden.

Die eigene Unfähigkeit, die Merkmale des Turiner Grabtuchs selbst unter Anwendung modernster Technologien und im Labor zufrieden stellend zu reproduzieren, lässt die Forscher resümieren, dass es ihnen nicht möglich sei, eine glaubwürdige Hypothese dafür zu formulieren, wie das Abbild auf den Leinen gekommen sei.

Weitere Infos u. Bilder bei: www.grenzwissenschaft-aktuell.de

_______________

Liebe Grüße
Majka

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

22.12.2011 11:02
#2 RE: Turiner Grabtuch antworten

Ich gratuliere - dieser Beitrag schildert völlig korrekt den derzeitigen Kenntnisstand. Als nächstes müsste noch einmal genauso korrekt, das Alter des Leintuches ermittelt werden und zum zweiten müssten die Wissenschaftler mit einem völlig neuen Denkansatz an die Untersuchung gehen. Jesus hat an keiner Stelle gesagt, dass er irgendwann oder irgendwo von Toten auferstehen würde. Er hat ewiges Leben versprochen. Das Fleisch war und ist nach seinen Worten - "zu nichts Nütze". In diesem Zusammenhang ist auch seine Aussage zu untersuchen in der er spricht - "er wird das Haus zerstören". Die Juden verstanden darunter teilweise den Tempel aber möglicherweise auch seinen Körper. Wenn das Letzte zuträfe, dann müssten im Leintuch alle mikrofeinen Teile eines menschlichen Körpers zu finden sein. Nähere Einzelheiten zu diesem Denkansatz unter folgendem Link zum Thomas-Evangelium Vers 71
http://www.gutenquell.de/?Thomas-Evangelium
Viele Grüße

Majka Offline




Beiträge: 8.773

22.12.2011 11:15
#3 RE: Turiner Grabtuch antworten

Hallo, lieber Rüdiger,
der Artikel stammt aus einer meiner Lieblingsseiten www.grenzwissenschaft.de.
Sie bemühen sich, die Themen möglichst objektiv darzustellen.

Hast du Lust, dich näher im "Hereinspaziert"-Bereich vorzustellen?

_______________

Liebe Grüße
Majka

Ferry Offline




Beiträge: 295

08.01.2012 20:43
#4 RE: Turiner Grabtuch antworten

Zitat
Allerdings heben die ENEA-Wissenschaftler den Umstand hervor, dass "die hierzu notwendige Stärke der VUV-Strahlung auf die (Körper-)Oberfläche des Abbildes auf dem Leinen übertragen, einer Intensität von Vierunddreißigtausendmilliarden Watt entsprechen würde, wie sie selbst mit heutigen entsprechenden Lasern Einzellasern nicht erreicht wird."



Man spricht ja auch davon das niemand die Urkraft ertragen kann in ihrer reinsten Form als Energie.
Nun wenn diese wieder in den Körper einzieht könnte es zu solchen Energien kommen, die dann in der Materie (Leinentuch ) Spuren hinterlassen.
Rühr mich nicht an - waren die Worte zu Maria Magdalena - ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren.

Verständlich wenn der "reine Geist" in der Materie agiert.

Das das Leinentuch aus dieser Zeit stammt ist bereits absolut bewiesen worden und auch die Samen welche man fand stammen aus dem Gebiet von welchem man bei der Grablegung spricht.
Selbst wenn man sich noch so dagegen wehrt - es ist eine wahre Geschichte, diese Jesusgeschichte.

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

10.01.2012 17:26
#5 RE: Turiner Grabtuch antworten

Liber Rüdiger, Jesus spricht mehrmals davon, dass er nach drei Tagen auferstehen wird, einmal als Tempel-in drei Tagen-aufbauen-Gleichnis und dann seinen Jüngern öfters, da diese Auferstehungsbotschaft die wichtigste überhaupt von seinen Botschaften ist, da es direkt den Menschen beweist, dass es keinen Tod in Wirklichkeit gibt, und dass der Körper aufgelöst werden kann, in reines Licht, da es in Wahrheit keine Materie gibt, es ist nur eine Illusion angepasst an die Sensoren der niederschwingenden Seelen, damit sie die Schöpfung erfahren können, da einige Seelen am Anfang zu Gott sagten und sagen sogar heute noch, es gibt dich nicht, da wir dich nicht sehen können, na da bitte , meine Lieben, so könnt ihr mich sehen, klar nur meine gefesteten Gedanken, denn um mich vollwahr als den Ewigen Schöpfer sehen zu können müsst ihr erst eure Herzen bereit machen, d.h. die Liebe in euren Tempeln soll erst die Schwingung meiner Liebe erreichen, dann könnt ihr mich auch persönlich erkennen und sehen, bis dahin seht ihr aber nur meine Werke.Lieber Ferry, eine H-Bombe kann bis zu 10 Megatonnen Sprengkraft freisetzen bei Explosion, was ist es aber gegen die Auflösung einer Schöpfung(der Körper, denn mit Auflösung seines Körpers deutete Jesus auf die einstige Auflösung der ganzen Materie zum reinen Geist, also nicht nur ein einfacher Tischler im Fischerverein zum Vorsitzenden gewählt war Jesus)

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

18.01.2012 15:59
#6 RE: Turiner Grabtuch antworten

Hallo, welche Strahlung und was für eine Stärke notwendig sein könnte ist völlig unbekannt. Es wurde ermittelt - die Konturen im Leintuch rühren von den verbrannten Spitzen des Flachses im Leintuch. Ein Leintuch besteht aus Flachsfasern. "Immer an den Spitzen der einzelnen Fasern wurde eine Veränderung (Verbrennung) festgestellt. Aus der unterschiedlichen Intensität entstand offensichtlich das Abbild. Die Verfärbung an den Spitzen, nur etwas dunkler als das übliche Tuch, ergeben das Abbild.Flachsfasern haben einen Durchmesser von ungefähr 1/80 mm. Das Körperbild befindet sich nur auf der äußersten Oberfläche des Tuches, wie aufgehaucht. Auf der Rückseite ist vom Bild nichts zu sehen. Die Fasern und die daraus gesponnen Fäden zeigen keine Spur von Kapillarität, d.h. sie haben keine Flüssigkeit aufgenommen. Nur die Blutspuren bilden gefärbte Flächen aus dem Tuch. Sie sind von den Fäden z.T. aufgesogen und teilweise bis auf die Rückseite des Tuchen durchdrungen." Alles nachzulesen in Werner Bulst "Der manipulierte Carbontest".

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

18.01.2012 16:09
#7 RE: Turiner Grabtuch antworten

Hallo Alexander,
das interessiert mich schon, wo sagt Jesus, dass er von den Toten auferstehen wird? Er sagt voraus, daß er leiden wird. Er sagt angeblich am Kreuz - noch heute wirst Du mit mir im Paradiese sein. In der Katholischen Kirche wird gebetet - "abgestiegen zu der Hölle und am dritten Tage auferstanden von den Toten". Jesus sagt an anderen Stelle, das Fleisch ist zu nichts nutze. Wie soll das zusammen passen?

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

19.01.2012 11:59
#8 RE: Turiner Grabtuch antworten

Das passt schon zusammen, lieber Rüdiger. Also in Ursprachen der Evangelien(griechisch, latein und arameisch) steht, nach der Kreuzigung hinabgestiegen in die Höllen, d.h. Jesus war nach dem Tode seines Körpers als reines Geistwesen zu allen Reinigungsstätten, wo verirrte Seelen in ihren selbsterrichteten Käfigen, bestehend aus Angst, Zweifel und Unglauben saßen, hinabgestiegen und ihnen das mit seiner persönlichen Anwesenheit bezeugt, dass es wohl möglich ist sich aus diesen Käfigen zu befreien und zum Licht aufzusteigen. Das war sein Hauptanliegen bez. der Höllen, da diese Seelen seit Urzeiten darauf beharrten, dass es keinen Gott gibt, weil er nicht zu sehen ist, mit persönlicher Erscheinung unter ihnen hatte Jesus ihnen das Gegenteil bewiesen. Zweitens: Fleisch ist zu nichts nütze, bedeutet, dass das Leben in der Materie vergänglich ist und deswegen alles , was man mit diesem Leben verknüpft und an dieses Leben anheftet wird zur Nichts, nachdem der Mensch seinen irdischen Körper und damit die Dimension der Materie verlassen hat.Also, sammelt keine Schätze in der Welt, d.h. verbindet nicht eure Liebe mit den vergänglichen Dingen der Materie. In Joh.2:18-22 ist beschrieben, wo Jesus direkt über seine Auferstehung spricht, als Sinnbld über Niederreißen und Aufrichten des Tempels.Die andere Stelle Joh.2:1-11 , die Bezug auf Auferstehung hat ist die Hochzeit in Kana am dritten Tage nach dem Amtsantritt Jesu als Weltenlehrer.Das Leiden ist als Erhöhung des Menschensohnes beschrieben und auch das er von den Juden an Heiden(Römer) ausgeliefert wird, und auch die Stelle ,wo er den Jüngern ihre Zerstreuung voraussagt, nachdem der Hirte geschlagen wurde. Diese Zerstreuung hält bis heute an, sichtbar an unzähligen christlichen Sonderglaubensrichtungen und Gemeinden, die doch so oder so gegeneinander ankämpfen, weil sie das wichtigste Gebot der gegenseitigen Liebe, gegeben durch Jesus bei letztem Abendmahl nicht einhalten können oder wollen.Also ,lieber Rüdiger, es passt schon alles zusammen, Gott ist kein Lehrling und die Schriften die auf Ihn hinweisen lässt Er auch überprüfen und sorgt für ihre Glaubwürdigkeit. Nur sollten diese Schriften mit liebendem Herzen gelesen werden, dann offenbart sich auch der Geist , der in ihnen lebt dem Leser vollständig und sonnenklar verständlich.

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

19.01.2012 15:18
#9 RE: Turiner Grabtuch antworten

Hallo Alexander,
Du mogelst Dich an der Sache vorbei. Wenn schon Evangelien, dann alle Texte und da passt eben einiges nicht zusammen. Es kann nicht geschrieben werden: Jesus spricht am Kreuze: Noch heute wirst Du mit mir im Paradiese sein. Er sagt an anderer Stelle: "Das Fleisch ist zu nichts nütze.." und dann soll das Fleisch - laut Kirche - auferstehen. Das passt nicht! Ewiges leben wurde versprochen! Wie das wohl funktioniert? Leben heißt - kein Tod.
Der Herr spricht, er sei der Gott der Lebenden, nicht der Toten. Wenn es ewiges Leben gibt, dann benötigt dieses Leben keine Auferstehung. Weshalb Lehrling? Habe ich das gesagt? Wir müssen lernen. Lesen - o.k. mit liebendem Herzen? Was ist das? Deine Interpretation!? Ich halte mich an die Empfehlung - an ihren Werken/Taten werdet ihr sie erkennen. Jesus hat "Klartext" gesprochen nicht in Symbolik. Deshalb auch sein Hinweis auf die Werke/Taten. Nur sie zeigen neben allen Worten, welcher Geist den Menschen antreibt und in ihm am Wirken ist. Wenn Du noch mehr lesen möchtest empfehle ich: http://www.gutenquell.de/Thomas_Evangelium. Die Evangelien wurden geschrieben, aber liegen leider nur in griechisch vor, obwohl Jesus aramäisch gesprochen haben müsste. Wo sind diese Urtexte? Wohl vernichtet, damit nur das griechische übrig bleiben sollte? Schon Origines hat kritisiert, dass zu viel in diesen 3 Evangelien geschrieben wurde. Für mich ist das kurze und übersichtliche Thomas-Evangelium prägnanter. Interpretieren oder das wichtigste aus diesen Texten raus lesen muss jeder selber. Die Apostolische Kirche hat das Wichtigste - das Erste Gebot - jahrhundertelang ignoriert und sich dafür vorwiegend auf die eigene Liturgie und sogenannte Sakramente konzentriert.

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

24.01.2012 18:26
#10 RE: Turiner Grabtuch antworten

Fleisch wird auferstehen, bedeutet, die ganze Materie, die für den Geist als tot gilt wird auferstehen, d.h. sie wird nach und nach erlöst , aufgelöst und in rein Geistiges umgewandelt. Materie ist kein Endzustand. Ich sage es doch, es kommt drauf an , wie man die Schriften liest, dann passt schon alles zusammen.
Gott der Lebenden, natürlich und nur so, Gott ist das Leben selbst, wie kann das Leben sich mit dem Tod befassen, es versucht Totes(geistig gefesseltes) frei und lebendig zu machen, aber sich damit identifizieren, niemals
Und selbst wenn wirklich bewiesen die Originale auftauchen würden, werden sich die Menschen ändern? Jesus wandelte unter den Menschen und noch viele andere grossen Lehrer, wie viele Menschen haben sich geändert? Einen Sumpf trocken zu legen dauert halt etwas, aber der Schöpfer hat Geduld. Eines Tages werden alle lebendig und Lebende sein

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2012 13:28
#11 RE: Turiner Grabtuch und Auferstehung antworten

Hallo Alexander,
irgendwo sind wir uns Nahe, trotzdem reden wir aneinander vorbei. Weshalb? Deinem Statement: „Gott der Lebenden, natürlich und nur so, Gott ist das Leben selbst, wie kann das Leben sich mit dem Tod befassen“. Kann ich voll zustimmen. Wo ich meine Probleme habe ist mit dem anderen Statement: „Fleisch wird auferstehen, bedeutet, die ganze Materie, die für den Geist als tot gilt wird auferstehen..“. Weshalb soll das Fleisch auferstehen, wenn es laut deinem Geist für tot gilt. Dann halte ich es mit meiner Lesart, auch aus dem Evangelium: „Das Fleisch ist zu nichts nutze. Der Geist ist, der lebendig macht.“ Und vollends widersprüchlich halte ich die Ansicht – wir legen unsere Hände in den Schoß, Jesus wird es schon richten. Der Mensch muss für sich entscheiden, von welchem Geist er angetrieben werden soll oder welchem Geist er in seinem Denken Platz gibt. Der Attentäter von Norwegen, Anders Breivik, hat auf eindeutige Weise gezeigt zu welchen Taten seine spezifische Geisteshaltung geführt hat. Nicht das Fleisch (Hände, Füße etc.) führten zur Tat, sondern der klägliche Geist im Menschen. Wir sind von Jesus aufgerufen – zu werden. Das heißt, wir sollen was tun. Wir sollen/können zeigen, was uns antreibt. Die Verse 18, 27,28,29 im Thomas-Evangelium geben zusätzliche Erläuterung. http://www.gutenquell.de/?Thomas-Evangelium
Bis zum nächsten mal.

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

29.01.2012 18:46
#12 RE: Turiner Grabtuch und Auferstehung antworten

Also, beim Lesen des Evangeliuums sollst du eins bedenken, Evangelien und geistige Schriften sind für den Geistmenschen geschrieben, also alles was da drin steht hat einen natürlichen, einen geistigen und auch einen himmlischen Sinn. Beim Fleisch geht es nicht um Füsse etc. sondern um Materie im Allgemeinen, denn geistig gesprochen ist Geist das Himmlische und Fleisch das Materielle im Menschen und in der Schöpfung. Wenn du die Schriften unter diesem Aspekt liest, dann wirst du keine Widersprüche feststellen. Fleisch=Materie ist gerichtetes Geistiges, d.h. es hat keinen freien Willen, sondern wird durch den Willen der Gottheit vollkommen beherrscht und geführt. Erst die Lockerung dieser Fesseln, was du bei freierem Benehmen der Tiere und dann sehr augenscheinlich beim Menschen feststellen kannst, ist der sogenannte "Freie Wille", d.h. zum Teil dem Geschöpf zur Verfügung gestellte Möglichkeit der Wahl, was geistig schon die teilweise Auferstehung bedeutet. Wenn ein Geschöpf sich so stark gemacht hat ,dass durch den frei gewählten Lebenswandel seine Fesseln die seinen Geist gefesselt hielten ganz locker wurden,kann Es sagen, ja jetzt bin ich auferstanden, was im vollwahren Sinn folgendes bedeutet: meine Seele die einst erschaffen wurde vom Schöpfer ist mit dem ewigen Geist des Schöpfers völlig eins geworden, dadurch ist mein Ich eins geworden mit dem göttlichen Ich, und ist dadurch unsterblich geworden.Letztendlich die Aufgabe eines jeden Menschen ist die Erlösung seines Menschenkörpers, durch den Lebenswandel, welchen Jesus uns vorgelebt hat. Es ist möglich das tief im Gericht steckende Fleisch zu leutern und zu erlösen und ins Licht aufzulösen.Das hat Jesus mit den Worten gemeint: Ihr werdet das tun , was Ich getan und noch Grösseres. Dieser Vorgang, die Auferstehung ist die Einigung deiner Seele mit dem göttlichen Geiste, welcher in völliger geistiger Wiedergeburt gipfelt, wenn dies erreicht ist, bist du gottähnlich geworden, deine Weisheit wird die himmlische Weisheit sein, die eigentlich schon von Anfang an da war, in dem Funken des Schöpfers, der in deiner Seele leuchtete und durch deinen Lebenswandel nun zum Feuer geworden ist. Also, lieber Rüdiger, schön weiter nach Geboten des Meisters leben und bald kommt die Wiedergeburt, dann gibt es keine Zweifel mehr, alles wird sonnenklar sein.

R. Schefczyk ( gelöscht )
Beiträge:

30.01.2012 10:11
#13 RE: Turiner Grabtuch und Auferstehung antworten

Hallo Alexander,
können wir uns darauf einigen, dass auch Evangelien von Menschen geschrieben wurden. Von wem sie gelesen werden, sei mal dahin gestellt. Und Du solltest bedenken auch "Geistiges" sollte verstanden und interpretiert werden können.Freier Wille - schön! Was tust Du mit diesem Willen? Weshalb von Dir kein Kommentar zum Geist von Breivik? Viele Grüße

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

30.01.2012 11:56
#14 RE: Turiner Grabtuch und Auferstehung antworten

Ach so, du wolltest Kommentar zu Attentat in Norwegen, ja das habe ich gar nicht rausgelesen, sorry
Also , ich sage , der Mann hat Schreckliches getan, aber er war zumindest ehrlich, er tat das, woran er glaubte,dazu gehört vor allem Mut, leider ist es eine Gewalttat, und ich persönlich sehe es so, mann kann meistens ohne solche Taten weiterkommen, auf jeden Fall zeigte seine Tat uns zwei Sachen, erstens: der Mensch ist unkontrollierbar, Kontrolle kann man vergessen, Chuck Spezzano schreibt auch was dazu, lese Newslatter von ihm hier im Forum, zweitens: jeder Mensch kann sich entscheiden, entweder kämpft er im Außen, wie der Attentäter oder er kämpft, bzw. transformiert sein Inneres. Das ist der freie Wille, jeder kann entscheiden was er tut, welchen Weg er geht, den Weg der Gnade oder den Weg der Natur, jedem das Seine, dieser Satz ist auch mißbraucht worden, ist deswegen aber niocht falsch, denn er bedeutet, jeder wird das ernten was er gesät hat, Das universale gesetz der Wirkung /Ursache oder Kausalgesetz genannt.Ja, Evangelien wurden und werden immer von Menschen geschrieben, aber von was für Menschen, die entsprechend " begeistert" waren und sein werden.

Ferry Offline




Beiträge: 295

02.02.2012 20:46
#15 RE: Turiner Grabtuch und Auferstehung antworten
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