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Dieses Thema hat 28 Antworten
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Seiten 1 | 2
Anja Offline




Beiträge: 559

07.03.2012 09:52
#16 RE: Unmögliche Kinder antworten

Ikuisuus, Du verstehst das, was ich angemerkt habe so, wie ich es nicht meinte.

Natürlich würde ich ein Kind stoppen das quält. Habe das bei meinen Kindern getan und war auch da ziemlich betroffen. Aber klar, Grenzen gesetzt! Hey, geht gaaaar nicht und ja, ich würde mich einmischen behaupte ich jetzt einfach mal so. Einfach weil das Tier sich ja nicht wehren kann. Nur hier in diesem Thread war es eben das, was ich wahr nahm, nun verlagerte sich das Ganze auf die "unmöglichen" Kinder. Ich dachte ich les nicht richtig als ich den titel las, wirklich wahr. In einem anderen Thread ist Freude darüber mit dem inneren Kind in Kontakt zu sein und in diesem werden reale Kinder so angesehn. Das lässt mich einfach auch nicht kalt. Und ja, ich arbeite in mir und an mir und suche das Kind in mir, das sich falch gesehn fühlt und ungerecht behandelt, ganz klar. Dennoch hab ich eben meinen Mund aufgemacht, sollte ich jemanden damit das Gefühl gegeben haben "auf die Schnauze" geschlagen zu haben, das war ehrlich nicht in meiner Absicht und ich bitte einfach darum, nun die Agression nicht gegen mich zu übertragen. Wobei das aushaltbar wäre für mich, aber irgendwie doof. Verstehst?

Agression ist zugegebenermassen ein Gefühl dem ich noch ambivalent gegenüber stehe und nicht weiß was nun. Ich für mich finde Wege, habe Wege gefunden, auch ich war äusserst agressiv meinem ersten Kind gegenüber. Für Andere, sprich mir fremde Kinder, kenne ich sie noch nicht. Ausser, und ich wiederhole mich, da eine Grenze zu setzen, sie abzuhalten, anzusprechen. Nur eben nicht mit so einer Ablehnung ihnen gegenüber. Nur ihrem Verhalten gegenüber. Da nochmal differenzieren. Sie werden es wieder tun, das ist ja diese Hilflosigkeit, die bei mir dann auch in Wut umschlagen könnte. Nur ich kann aus keinem Erfahrungsschatz berichten, dahin zielte meine Aussage ich werds berichten, sollte das mir begegnen.

Nun allerdings einfach mal genau das zu tun was Julia getan hat, abwarten und in mich gehen. Soweit reichte mein Langmut (Demut) nicht und ich hab da eben sofort geschrieben.

Was auch immer Dich nun antreibt Ikuisuus damit zu drohen das Handtuch zu werfen hier, und nun klugscheisse ich mal: *gg* das ist wunderbare passive Agressivität. Eigentlich MEIN Re-Aktionsmuster *lächel* Kannste mir doch nicht einfach so weg nehmen. Und ich nehme Dich ernst! Ich möchte Dich nur bitten nochmal nen Schritt zurück zu treten und mir ne Chance zu geben. Ich bins, Anja.

So wie diese Kinder nur Kinder sind. Keine Heiligen und keine Terrosristen. Noch nicht.

Herzlich(t)e Grüße
Anja

Anja Offline




Beiträge: 559

07.03.2012 09:58
#17 RE: Unmögliche Kinder antworten

Alexander, aufs Maul haun ist keine Gewalttätigkeit. Mhhh da kann ich Dir beim besten Willen nicht folgen. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Nicht für mich.

Herzlich(t)e Grüße
Anja

ikuisuus Offline




Beiträge: 580

07.03.2012 10:57
#18 RE: Unmögliche Kinder antworten

Mir geht es darum, dass ich definitiv keinerlei Aggression darin sehe und auch nicht wahrnehme, wenn hier - egal von wem - davon geschrieben wird, Kindern die dementsprechenden Fragen zu stellen.

Auch in meiner Antwort ist keine Aggression, sondern habe ich nur deine Worte genommen, wie sie dastehen. Wenn du das anders meinst, wäre es für mich zumindest einfacher, wenn dazu die passenden Worte stehen. Und auch ich reagiere und halte halt nicht meinen Mund. Das gehört für mich auch zu einem gesunden Austausch dazu. Die Überschrift finde ich auch nicht schlimm, denn es ist unmöglich, wenn Kinder so etwas tun, gleich, welcher Hintergrund dahinter steckt. Die Tat an sich ist unmöglich und geht nicht.

Ich stimme einfach deiner Sicht da nicht zu und mein eventuelles "Handtuch werfen" zieht sich hier bei manchen Themen und den Postings dazu quer durch's Forum, hat für mich dann auch nichts mit Handtuch werfen zu tun, sondern mit meinem, ganz persönlich eigenen Weg, der dann ganz einfach möglicherweise ein anderer ist.

Reibung ist gut und wichtig und ich kann nicht immer nur rosa kuscheln.

Ein Beispiel aus der Tierwelt, wo es doch gerade bei den Pferden nachgewiesen so ist, dass deren Sozialverhalten sehr ähnlich dem der Menschen ist: Dort reagieren auch die anderen Mitglieder der Herde auf falsches Verhalten der Fohlen. Die Kleinen werden nicht nur von ihrer Mutter zurecht gewiesen, sondern vor allem auch von der Leitstute. Die Signale beginnen friedlich und werden, je nachdem eben reagiert wird oder nicht, gesteigert. Bis hin, dass Fohlen außerhalb der Herde, in einiger Entfernung bleiben müssen und erst wieder zurück dürfen, wenn sie signalisieren, dass es angekommen ist und sie sich benehmen werden. Das Ganze geschieht in der Regel rein durch Körpersprache. Und: Da ist auch ordentlich Druck dahinter, wenn die Zwerge nicht reagieren! Das Beispiel deshalb, weil sie ganz natürlich und ohne unseren gesellschaftliches Blabla und von der Gesellschaft festgelegten Do's und Don'ts reagieren und sehr gut damit fahren, da sie bewusst und im Hier und Jetzt leben.

Wenn ich meine Katzen nehme und sie beobachte, um nicht nur Fluchttiere, sondern auch Raubtiere, wie wir ja auch sind, noch anzuschauen: Wenn der Kleinste und Jüngste über's Ziel hinaus schießt, bekommt er eins auf den Deckel! Erst sanft, dann stärker und wenn's brennt, gibt's einen kurzen Energieaustausch und er liegt unten.

Egal ob bei den beiden Beispielen gerade, oder auch in der Menschenwelt habe ich beobachten und eben auch erleben dürfen, dass von den Jüngsten das auch gesucht wird! Sie müssen doch wissen und lernen, was ist richtig, was falsch und wenn's ihnen die Eltern nicht erklären, dann halt jemand anderer und darin sehe ich - noch mal - definitiv keine Aggression! Wenn schon bei Gesprächen wie diesen Aggressivität gesehen wird, dann bin ich hier total auf dem falschen Dampfer, das ist ganz einfach, denn ich finde das wirklich grausig! Nicht mehr und nicht weniger.

Auch von Alexander, der "auf's Maul..." in Anführungszeichen gesetzt hat, habe ich das genau deshalb schon nicht tätlich verstanden. Vielleicht ist es nicht verkehrt, auch mal in der Wahrnehmung die Kirche im Dorf zu lassen und das Wort zu nehmen und nicht die eigene Interpretation.

Anja Offline




Beiträge: 559

07.03.2012 13:54
#19 RE: Unmögliche Kinder antworten

Zitat von ikuisuus
Mir geht es darum, dass ich definitiv keinerlei Aggression darin sehe und auch nicht wahrnehme, wenn hier - egal von wem - davon geschrieben wird, Kindern die dementsprechenden Fragen zu stellen.



Kann ich nachvollziehen. Und mir ging es eben darum, dass ich Agression sehe. Und das wars schon.

Zitat von ikuisuus
Und auch ich reagiere und halte halt nicht meinen Mund. Das gehört für mich auch zu einem gesunden Austausch dazu. Die Überschrift finde ich auch nicht schlimm, denn es ist unmöglich, wenn Kinder so etwas tun, gleich, welcher Hintergrund dahinter steckt. Die Tat an sich ist unmöglich und geht nicht.



Ja, da stimme ich Dir hundert Prozent zu. Die Tat. Nicht die Kinder. In der Überschrift steht aber eben unmögliche Kinder. Nicht unmöglich was Kinder so tun. Mag wie Wortverdreherei anmuten, weiß ich nicht, aber das wars eben worum es mir ging.

Zitat von ikuisuus
Ich stimme einfach deiner Sicht da nicht zu und mein eventuelles "Handtuch werfen" zieht sich hier bei manchen Themen und den Postings dazu quer durch's Forum, hat für mich dann auch nichts mit Handtuch werfen zu tun, sondern mit meinem, ganz persönlich eigenen Weg, der dann ganz einfach möglicherweise ein anderer ist.



Ja das hab ich verstanden, wir sehen aus unterschiedlichen Sichtweisen darauf. Das finde ich persönlich nicht schlimm. Und ich nehme hiermit meine Klugscheisserei auch wieder zurück, natürlich ist Dein Weg Dein Weg und es steht mir nicht zu ungefragt etwas dazu zu sagen.

Herzlich(t)e Grüße
Anja

Anja Offline




Beiträge: 559

07.03.2012 15:05
#20 RE: Unmögliche Kinder antworten

Hab grad aus dem anderen Thread gelesen vom Problem mit der Kommunikation und den 4 Ohren mit denen man hört.

Ich hänge nämlich noch an dem Wunsch, ich hätte die passenden Worte nutzen sollen um mich verständlich auszudrücken. Das hat mich einigermassen ratlos gemacht, weil ich ja nur die Worte hab die ich eben grad hab. Und nun noch son Kommunikationsthema auf die Kinder am Ententeich übertragen, wer weiß auf welchem Ohr sie empfänglich sind un wären.

Alles in allem ganz schön verwirrend

Herzlich(t)e Grüße
Anja

Majka Offline




Beiträge: 8.785

07.03.2012 15:32
#21 RE: Unmögliche Kinder antworten

Mit den gestrigen Antworten von Anja und Julia beschäftigte ich mich den ganzen Abend, ja sogar in der Nacht und es beschäftigt mich immer noch.

Zum besseren Verständnis noch einmal beide Zitate: Zuerst von Anja:

Zitat
Das ist situationsabhängig.

Majka, ich habe keine Patentrezepte. Ich habe nur meinem Gefühl nachgegeben, als ich hier las. Weil die Frage, wie kann ein Kind so agressiv sein, scheint mir angesichts der Reaktion darauf irgendwie doch so im Gegenzug offensichtlich. Also wieso reagierst Du so agressiv auf so eine Situation zum Beispiel. Oder eben, wieso siehst Du einen Feigling wenn Du so ein Kind siehst?



... und von Julia:

Zitat
Ehrlicherweise resonierte ich ähnlich wie Anja zu den hier geschriebenen Posting.
Bin in mich gegangen und hielt mich bewusst zurück zum Schreiben die Tage.
...
Kinder sind nicht nur Spiegel von und für Eltern sie sind es auch für die "allgemeine" Gesellschaft.
Es hat Gründe warum in einem Menschen bei äusserlichen bestimmten Situationen gewisse Gefühle und Emotionen sich auslösen wenn man/frau damit konfrontiert wird...



Ja, in diesem Thread geht es um das Aggressionspotenzial - und auch darum, darüber zu diskutieren, WIE gehe ich damit um, wenn ich so etwas sehe. Daher ist es auch kein Wunder, dass es die Gemüter bis zum Kochen bringen kann. Aggressionen sind halt starke Emotionen.
Die Gründe, warum und weswegen ein Kind so oder so handelt, kann ich im Nachhinein auseinandernehmen. Es ging hier um Beschreibung von Situationen, die jedem von uns im Alltag passieren kann - ein Kind verhält sich aggressiv gegenüber einem Tier oder einem anderen Kind.
Also wie gehe ich damit um, wenn ich mit so einer Situation konfrontiert bin?

Die Geschichte, die ich dort geschildert habe, ist vor mehr als 20 Jahren passiert. Mehrere Kinder (4-6-jährige) aus unserem Wohnblock haben vor dem Haus gespielt. Der besagte Junge mit noch einem Kumpel hat ihnen die Spielsachen weggeschmissen, das Fahrrad genommen und als sie sich wehren wollten, kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Ein Kinderalltag auf dem Spielplatz eben. Mein Sohn hat mich "rausgeklingelt", weil er sein Fahrrad wieder haben wollte. Also kam ich nach unten und hörte mir alles an. Den Jungen gefragt, warum er das tut - keine Antwort - wusste er selbst nicht. Als ich ihn fragte, ob er vielleicht seine Kräfte mit mir messen möchte, war er ganz verblüfft. Darauf hin sagte ich ihm eben, dass es für mich feige ist, sich nur an den Kleineren und Schwächeren auszulassen. Soviel die komplette Geschichte.

Für mich stellte sich daher gestern abend die Frage, ob ich mich für mein Verhalten heute noch rechtfertigen müsste. Die Gegenfrage war: WARUM soll ICH mich für ein aggressives Verhalten eines Kindes HIER rechtfertigen?
Also stellte ich beide Sicht-Weisen nebeneinander. Die von Anja u. Julia - und die meine.

Dabei haben sich vor meinem inneren Auge drei mögliche Szenarien gezeigt:

1. Der Täter ist mein eigenes Kind.
2. Der Täter ist ein fremdes Kind und das Opfer ist mein Kind.
3. Sowohl der Täter als auch das Opfer sind fremde Kinder.

Hinzu kommen noch die Varianten, ob Eltern der Kinder in der Nähe sind oder eben nicht.

Auch heute hätte ich so ein handelndes Kind zurechtgewiesen. Egal, ob es sich dabei um mein eigenes oder um ein fremdes Kind handeln sollte. Auf jeden Fall hätte ich mich - spontan und intuitiv - auf die Seite des Schwächeren gestellt.
Fazit: Mein damaliges Verhalten kann man genauso wie ein Spiegel für den Jungen betrachten: Ein Stärkerer fordert ihn heraus, damit er selbst erfahren darf, wie es ist, sich in der Position des Schwächeren zu befinden.

Und noch eine Sache, die mich in der Antwort von Anja beschäftigt hat:

Zitat
Ich gehe davon aus das die Kinder nicht bewusst wissen was und warum sie etwas tun. Und wenn echtes Interesse dahinter steckt, das zu erfahren ist die einfache Frage nach dem "warum" Also weißt Du warum Du das machst, doch ne Möglichkeit. Wahrscheinlich halte ich aber die Tatsache, das sie sich einer Befragung gar nicht stellen. Wie weit weg von allem müssen Kinder sein, die so etwas machen?



Liebe Anja,
meiner Meinung nach WISSEN die Kinder sehr gut, was sie tun. Wir sprechen hier ja nicht von Säuglingen, sondern von etwas älteren Kindern. Das sie ausprobieren wollen, inwieweit sie gehen können, dazu haben sie eben volles Recht. Aber genauso habe ich das Recht so einem Kind zu sagen, dass eine gewisse Grenze überschritten wurde, ggf. seine Eltern - falls möglich - darauf aufmerksam machen. Zu jeder Zeit soll ein Kind wissen, dass es für seine Handlung auch eine Verantwortung trägt - natürlich dem Alter angemessen.
Ich bin fest davon überzeugt, wie ich dich in der Zwischenzeit kennenlernen durfte, dass auch du nicht wegschauen würdest.

Was die Kinder dazu bewegt, das ist sehr vielfältig. Ob es ihre eigene Unzufriedenheit, Frust und Schrei nach Aufmerksamkeit ist, oder eben dass sie vielleicht zum ersten Mal auf Erden inkarniert sind... Das ist aber in einer solchen Gewalt-vollen Situation nebensächlich. Wichtig ist, so einem Kind genau, klar und ruhig zeigen, dass es die Grenzen überschritten hat und ihm einige Anregungen geben, dass es auch anders - gewalt-frei geht.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Anja Offline




Beiträge: 559

07.03.2012 17:04
#22 RE: Unmögliche Kinder antworten

So langsam glaub ich lichtet sich das Feld.

Ich glaube niemand hier würde weg sehen oder nichts sagen. Und ja, mich beschäftigt dies auch seit gestern. Ich bin allerdings nicht wütend oder so, falls das so ausgesehn haben sollte. Ich war wohl eher irritiert.

Ich kann noch dazu erzählen, das ich am Wochenende grad n Seminar mitgemacht habe und da war meine Wut ein Thema. Somit ist natürlich grad alles was danach riecht spannend für mich

Danke für diesen Austausch!

Herzlich(t)e Grüße
Anja

Julia Offline




Beiträge: 1.409

07.03.2012 17:43
#23 RE: Unmögliche Kinder antworten

Einfach nur auf deine Frage bezogen...Majka...

Zitat
Also wie gehe ich damit um, wenn ich mit so einer Situation konfrontiert bin?



Für mich völlig natürlich „Schwächeren“ beizustehen.
Situationsbedingt ist mein entsprechendes Handeln.
Sollten Eltern da sein, dann überlasse ich die Sache wohl denen...es sei denn...die Situation "rufe auf" zu handeln.

______________________

Gruss Julia

Renate Offline




Beiträge: 931

09.03.2012 16:31
#24 RE: Unmögliche Kinder antworten

Hallo Zusammen,

ich finde auch diese "Kuschel-Version" mit Kindern nicht richtig. Gut okay, man muss nicht zuhauen, stimmt scon.
Aber ich finde es gehören ganz klar Grenzen gesetzt. und ich bin eher der Verfechter der Psychologie normalerweise.
Dass man sie wirklich fragt, warum machst du das oder eben sie als Feiglinge betitelt damit sie nachdenken.
Aber wenn man nur schont, weil die lieben Kinder Schaden nehmen könnten, daraus resultieren doch letztlich
auch die Jugendlichen oder Erwachsenen die meinen sich alles raus nehmen zu können.
Wenn man sie immer nur mit Samthandschuhen verbal gesehen anfasst oder sie auch nie straft (wie auch immer) dann
nehmen die doch auch die Eltern gar nicht ernst. Dann lernen sie auch nicht was Recht und Unrecht ist. Und dass
man wehrlose Tiere bewirft oder die Natur verdreckt usw. das kann nicht gut sein.
Freilich es ist eher die Minderheit die später dann ausrastet, aber wenn sie es von klein auf schon nichit lernen,
dann kommen da vielleicht auch solche Schläger raus, die Leute in der U-Bahn halb tot schlagen oder in der Schule
ihre Mitschüler mobben oder zusammenschlagen, weil sie was von ihnen haben wollen. Macht ja nichts....


Ich persönlich liebe Tiere sehr und es bringt mich auf die Palme wenn man auf Tiere los geht, die einem normalerweise
nichts tun (es sei denn der Mensch hat sie so abgerichtet). Und wenn man auf Tiere los geht werde ich immer was
sagen, auch wenn ich sie "psychologisch abwatsche" in dem ich sie als erbärmliche Feiglinge betitle.

Grüße Renate

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

10.03.2012 17:05
#25 RE: Unmögliche Kinder antworten

Hui, eine emotionsgeladene Disskussion *gg*

Es stimmt, das ich extrem Aggressive Gefühle gegenüber Kindern entwickle, die Tiere quälen, etc, aber das heisst noch lange nicht das ich sie dann auch wirklich tätlich angreife. Die Methode mit dem Fragen stellen finde ich sehr gut, denn die Kinder wissen ja das das nciht recht ist was sie tun, doch sie verdrängen es in diesem Moment glaube ich. Durch solche -sachlichen- Fragen einer außenstehenden Person ("Warum machst du das?" "Würde dir das gefallen?" wird ihnen wieder bewusst, wie unnötig und verletzend die Handlungen eigentlich waren und dadurch, das von jemanden darauf hingewiesen werden, werden sie auch quasi "bloßgestellt"-sie wurden dabei erwischt, etwas falsches getan zu haben.

Zitat
Hallo Zusammen,

ich finde auch diese "Kuschel-Version" mit Kindern nicht richtig. Gut okay, man muss nicht zuhauen, stimmt scon.
Aber ich finde es gehören ganz klar Grenzen gesetzt. und ich bin eher der Verfechter der Psychologie normalerweise.
Dass man sie wirklich fragt, warum machst du das oder eben sie als Feiglinge betitelt damit sie nachdenken.
Aber wenn man nur schont, weil die lieben Kinder Schaden nehmen könnten, daraus resultieren doch letztlich
auch die Jugendlichen oder Erwachsenen die meinen sich alles raus nehmen zu können.
Wenn man sie immer nur mit Samthandschuhen verbal gesehen anfasst oder sie auch nie straft (wie auch immer) dann
nehmen die doch auch die Eltern gar nicht ernst. Dann lernen sie auch nicht was Recht und Unrecht ist. Und dass
man wehrlose Tiere bewirft oder die Natur verdreckt usw. das kann nicht gut sein.
Freilich es ist eher die Minderheit die später dann ausrastet, aber wenn sie es von klein auf schon nichit lernen,
dann kommen da vielleicht auch solche Schläger raus, die Leute in der U-Bahn halb tot schlagen oder in der Schule
ihre Mitschüler mobben oder zusammenschlagen, weil sie was von ihnen haben wollen. Macht ja nichts....



Da bin ich völlig Renates Meinung. Ab einem Gewissen Alter weiß ein Kind was es tut und das es anderen Lebewesen durch bestimmte Handlungen Schmerzen zufügt. Bei Kleinkindern ist es wahrscheinlich wirklich eher noch Forscherdrang, wenn sie z.b Insekten verletzen. (Mehr hab ich vn Kleinkindern bis jetzt auch nicht gesehen/erlebt. Wenn die andere Lebewesen verletzen, dann "nur" Insekten, so halt meine Erfahrung.)

__________________________________________________

Wenn Sie mich suchen: ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. -Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!" (Bernd das Brot)

Renate Offline




Beiträge: 931

30.03.2012 00:12
#26 RE: Unmögliche Kinder antworten

Hallöchen,

jetzt geht es hier in dem was ich schreibe zwar nicht um Tiere aber auch wieder um die Kids, in dem Falle eher
die Jugendlichen, und das thema dann, dass viele heute anscheinend nicht mehr wissen wie man sich benehmen sollte.

Wir haben gegenüber dem Haus einen Kinderspielplatz und da sind auch Bauten wie eine Rutsche usw. und u.a. eben
so ein kleines überdachtes Rondell. Ideal für Jugendliche um sich da zu treffen und nicht groß gesehen zu werden.
Abgesehen davon, dass an dem kinderspielplatz um 20.00 Uhr Ruhe sein sollte, laut Beschilderung halten sich dort
- zuweilen bis Mitternacht - Jugendliche auf. Aber gut...
Heute geht mein Mann mit dem Hund spazieren und kommt da direkt vorbei als er zum haus geht und sieht, dass
auf dem Kinderspielplatz eine Menge Flaschen (Bierflaschen wie es aussah) liegen, einge sogar zerbrochen.
Haben die Kids wohl Party da gefeiert und anscheinend ist es ja üblich alles liegen zu lassen.
Mein Mann hat bei der Gemeinde angerufen, denn mit den zerbrochenen Flaschen ist das ja auch für die Kleinkinder
die dann da spielen nicht ungefährlich.
Die Gemeinde hat jemand geschickt zum Aufräumen... ich meines was soll das denn? Wenn sie schon saufen wollen,
dann könnten sie wenigstens den Abfall entfernen. Aber auch das scheint man ihnen nicht mehr beizubringen.
Ich sagte schon - obwohl ich ganz sicher keinem kleinen Kind im Grunde eine Verletzung wünsche - es wäre
nicht das Schlechteste wenn so 1-2 Kinder mal reintreten würden in die Scherben... denn meist wenn es um
Kinder geht, da rennen ja die Eltern und Erwachsenen und vielleicht würde das ja mal aufhören mit dem
Saustall auf dem Spielplatz, wenn da öfter die Polizei vorbei käme.
Denn der von der Gemeinde meinte auch, sie hätten der Polizei schon gesagt, sie sollten ab und an kontrollieren
aber wir haben - zumindest wenn wir mal rausschauen oder mit dem Hund gehen - noch nie einen Polizisten gesehen

ich meine mir kann es im Grunde egal sein, was auf dem Spielplatz liegt, ich gehe nicht rein, mit dem Hund
bin ich woanders und Kinder habe ich auch nicht. ABer wie gesagt für kleine Kinder ist das nicht ungefährlich.
Gehört jetzt zwar nicht zum Tierthema, aber einfach dazu, wie heute die Kids sich zum Teil aufführen und dann
meist noch in Schutz genommen werden von ihren Eltern.

Grüße Renate

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 955

31.03.2012 11:24
#27 RE: Unmögliche Kinder antworten

Bei uns tretens nicht nur in die Scherben, sondern auch in die Hundehaufen. Damit sind wir wieder beim Thema.
Und über'n Spielplatz nach Einbruch der Dunkelheit ist nicht ratsam.

Renate Offline




Beiträge: 931

01.04.2012 01:08
#28 RE: Unmögliche Kinder antworten

Hallo Märchenhexe,

lach... ja da sind wir wieder beim Thema. Muss aber als Hundebesitzerin auch sagen, zum einen sollte man
aufpassen, dass ein Hund nicht am Spielplatz sein Geschäft verrichtet. Aber ich finde, wenn es denn mal
so sein sollte, gehören die Hundehaufen auch weggeräumt vom Hundebesitzer.
Bei uns in der Siedlung stehen so Kästen mit entsprechenden Hundetüten und würde mal sagen 85 % der Hunde-
besitzer räumen das auch weg. Die es liegen lassen, sind - habe ich schon gesehen - die die gar nicht in der
Siedlung wohnen und so mal in dem kleinen park spazieren gehen.
Ich wäre als Mutter auch nicht begeistert, wenn mein Kind in sowas rein steigen würde.
Ein Problem sind eher die Katzen, denn die meinen ja im Sand kann man gut verscharren.. und was will man
da als Besitzer machen, bei freilaufenden Katzen, die kann man ja fast nicht kontrollieren. Aber trotzdem
nicht schön, wenn sich dann das Katzen-Geschäft im Sandkasten findet.
Ist mir mal als Kind passiert, fand ich voll eklig. Dachte das war ein Hund, heute ist mir klar, das
war eine Katze.

Grüße Renate

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 955

07.04.2012 21:25
#29 RE: Unmögliche Kinder antworten

Bei uns sinds 99%, die es NICHT wegmachen. Ich bin in der Hinsicht froh, dass wir umziehen, denn mein Patrtner und ich essen meist in der Küche mit Blick drauf- und er mault und meckert los wenn er's sieht. Jetzt sieht er es bald nicht mehr, Ende der sinnlosen Meckerei. Kümmert sich bei uns ja doch niemand drum und was ich nicht ändern kann- sollte mich auch nicht aufregen.
Dafür haben wir nicht nur streunende Katzen, sondern irgendwie auch Iltis-oder Marderähnliches und kürzlich öfter ein Eichhörnchen, süüüüüüüüüss!

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