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Dieses Thema hat 13 Antworten
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 Wohnstube
Renate Offline




Beiträge: 931

26.06.2012 22:17
Organspenden antworten

Hallo meine Lieben,

diesen Text habe ich übermittelt bekommen und er regt wirklich zum Nachdenken an. Ich meine einerseits denkt man ja,
man möchte Menschen helfen die ein Organ brauchen, doch wenn man das so liest....
Für mich würde sich das Thema jetzt sowieso nicht stellen, denn ich denke bei Organspenden denkt man an jüngere
Menschen.
Zu dem Thema, dass sich das Erlebte im Gesicht des "Organspenders" oft widerspiegelt hat mir meine Freundin, der
ich davon erzählt habe, was ich zugeschickt bekomme habe, etwas erzählt, das das untermauert.
Sie sagte ihre Schwester hat eione Bekannte, deren 16jähriger Sohn einen tödlichen Autounfall erlitten hat. die
Eltern haben der organspende zugestimmt. Die Mutter sah ihren Sohn vorher und nachher. Sie sagte, sie mcht sich
totale Vorwürfe, die Einwilligung zur Organspende gegeben zu haben. Denn ihr Sohn sah vom Gesicht her danach
wie ein alter Mann aus. Das spricht auch für sich würde ich mal sagen.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema?

Grüße Renate





Wenn Sie in den nächsten Wochen von Ihrer Krankenkasse das Formular zur Organentnahme-Zustimmung erhalten, werden Sie wohl kaum darüber informiert, dass z.B.



•Organe und die meisten Gewebe nur von noch lebenden Körpern für eine Transplantation verwendet werden können. Sie werden daher immer von einem lebenden, allenfalls im Sterbeprozess befindlichen Menschen entnommen, bei dem lediglich das Gehirn als 'tot' erklärt wird.

•der sog. 'Hirntod' keinesfalls den wirklichen Todeszeitpunkt darstellt, sondern lediglich aufgrund fragwürdiger diagnostischer 'Beweise' unterstellt wird, wenn das Gehirn tot sei, sei zugleich der ganze Mensch 'tot' - obgleich ein 'hirntoter' Mensch noch Wochen, Monate oder Jahre weiterleben oder gar wieder völlig gesund werden kann! Beispiele belegen das!

•ein Körper erst wirklich tot ist, wenn Herz und Lunge ihre Funktion restlos eingestellt haben. Danach wird der Körper blass, kalt, starr und fleckig.

•die sterbende 'hirntote' Person während der blutigen Organentnahme Schmerzen, Entsetzen, Horror und Panik empfinden kann, weil die sich währenddessen noch vom Körper lösende Seele die ganze entwürdigende Prozedur bewußt miterleben kann. Diese Horror-Marter-Eindrücke spiegeln sich oft im Antlitz des Sterbenden bzw. nach dessen eigentlichen Tod durch die OP - und entsetzen die Angehörigen, falls sie überhaupt die ausgewaidete Person nochmals sehen dürfen.

•die fortexistierenden Wesensteile Seele und Geist müssen diese Organauswaidungs-Schockerlebnisse nach dem dadurch eingetretenen Leibestod als schwere Hypothek verkraften und mühsam verarbeiten.

•gar nicht selten mehr Organe entfernt werden, als der 'Spender' oder dessen Angehörige erlaubt haben. Die extrem hohen finanziellen Profite des Organhandels verlocken zur selbstherrlichen Entnahmeausweitungspraxis.

•für gar nicht seltene Fehldiagnosen 'Hirntod', für eigenherrlich zu viel entnommene Organe bzw. Gewebe, für den immer erst durch die OP herbeigeführten vorzeitigen Tod, für die Zufügung von Marterqualen bei der OP oder für die Irreführung von Angehörigen keiner der Beteiligten Profiteure juristisch zur Rechenschaft gezogen wird!

•je mehr Unwissende ihren noch lebenden Körper auswaiden lassen, dies desto stärker Ärzte verlockt, immer mehr Kranken eine Organtransplantation nahezulegen... Dieses äußerst lukrative Geschäft verlockt geradezu zwangsläufig zu mafiösen Strukturen und Praktiken.

•die Organempfänger kein 'neues Leben geschenkt' bekommen (immer zum Preis des vorzeitigen Todes des 'Spenders'), sondern das übertragene Organ oft nur kurz überlebt. Die nach einer Übertragung ständig erforderlichen immunschwächenden, nebenwirkungsreichen Medikamente gegen die Abstoßungsbemühungen des implantierten Organs können viele andere schwere organische, psychische und geistige Krankheiten herbeiführen. Wie lebenswert ein solches Restleben ist, ist eine andere Frage.

•alle Kassenmitglieder letztlich durch höhere Beitragssätze die Wucherprofite des Organtransplantations(un)wesens bezahlen und unterstützen.

Fazit: Durch die Unterschrift unter den Organspendeausweis bzw. das Einverständnis von Angehörigen erhalten alle an diesem 'Mordsgeschäft' beteiligten Ärzte und Einrichtungen de facto eine Lizenz zur straffreien Tötung und zugleich eine Garantie für maximalen Profit im Rahmen fragwürdiger Strukturen!

Es ist daher dringend zu empfehlen, ständig eine Patientenverfügung bei sich zu tragen, in der angeordnet wird, was an lebenserhaltenden Maßnahmen und hinsichtlich einer Organentnahme gestattet ist und was nicht.


Mehr Infos, Belege und Erfahrungsberichte zum Thema:



•Organspendeausweis: krit. Kommentar dazu: (3 S.) http://www.disk-plus-buch.de/tod/sterben...endeausweis.htm

•Handzettel zur Organspende: umfassende, aber kurzgefasste Infos (8 S. KAO): http://www.initiative-kao.de/handzettel-...nde-hirntod.pdf

•Zusammenfassung der Organspende-Gegenargumente mit Links zu Belegen (ca. 9 S.): http://www.disk-plus-buch.de/tod/sterben/organspende.htm

•Sehr ausführliche und fundierte Darstellung zum 'Organentnahmewahn' (28 S.): http://www.disk-plus-buch.de/tod/sterben/organwahn.htm

•Informationsstelle Transplantation und Organspende - Übersichtsseite: http://www.transplantation-information.de

•Patientenverfügungsmuster: http://www.disk-plus-buch.de/tod/sterben...nverfuegung.doc


Informieren Sie sich bitte frühzeitig und gründlich, ehe Sie entscheiden, ob Sie bei sich oder Angehörigen ein oder mehrere Organe zur Entnahme preisgeben wollen!

Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

29.06.2012 11:11
#2 RE: Organspenden antworten

Ich bin Dir dankbar, dass Du das Thema ansprichst. Es ist generell ein schwieriges Thema mit vielen Emotionen. Wenn man nein zur Organspende sagt, wird man immer als egoistisch und kaltherzig hingestellt. Aus Familienaufstellungen (NICHT von Hellinger, Häggs) ging auch öfter hervor, dass sich Leute, die Spenderorgane erhalten haben, dafür schuldig fühlten, mit dem Organ nicht zurecht kamen und zum Teil lebten, als seien sie schon tot.
Wenn ein Angehöriges von mir umgekehrt in die Situation käme, dass es ein Spenderorgan bräuchte, dann würd ich aber natürlich auch wollen, dass es das bekommt.
Ich werde mich selber als Organspender nicht zur Verfügung stellen, weil ich der Mafia dahinter nicht traue und auch im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit schon von haarsträubenden Fällen erfahren habe, die gegen jede Ethik gingen (z.B. dass gegen den Willen des Patienten etwas entnommen wurde). Wenn aber ein Familienmitglied betroffen ist, würde ich schon wie z.B. Steinmeier eine Niere oder z.B. Stammzellen spenden.

Well, if you want to sing out, sing out
And if you want to be free, be free
'Cause there's a million things to be
You know that there are.

And if you want to live high, live high
And if you want to live low, live low
'Cause there's a million ways to go
You know that there are.


(Cat Stevens)

Renate Offline




Beiträge: 931

30.06.2012 09:52
#3 RE: Organspenden antworten

Hallo Lady Masque,

das finde ich sehr interessant was du da schreibst von denjenigen die ein Organ gespendet bekommen haben.
Und du hast Recht, man wird als egoistisch angesehen, wenn man offen sagt kein Organ spenden zu wollen.
Ich denke die meisten Leute wollen das nicht, nur reden sie nicht darüber sonst würde es ja mehr
Organspender geben. Ich selbst war immer hin- und hergerissen. Einerseits dachte ich mir, wenn ich
tot bin, freut sich ein anderer über die Organe und dann war ich auch wieder skeptisch. Wie gesagt
mit über 50 bin ich jetzt sowieso wohl zu alt und nach dem was ich jetzt weiß, würde ich es sowieso
nicht mehr machen. Ich kenne übrigens auch einige Leute die von sich sagen, sie würden auch kein
fremdes Organ haben wollen. Ich meine auch generell - auch wenn es natürlich hart klingt und man nicht
weiß wie es einem selbst ginge - eigentlich greift man doch in den Lebensplan ein, weil man sich mit
einem frühen Tod nicht abfinden will. Aber klar, wenn man in der Situation ist denkt man anders,
und das verstehe ich auch gut.
Ich hatte einen Kollegen dessen Tochter Dialyse-Patientin war schon mit 16 Jahren. Sie hat mittlerweilen
eine Niere bekommen, wobei sie die erste wenn ich mich recht erinnere abgestoßen hat, und ist natürlich
glücklich normaler leben zu können. Habe gehört, sie würde jetzt auch gerne noch ein Kind kriegen.
Verständlich aus ihrer Sicht aber ich finde es eigentlich unmöglich, denn wenn mit den Nieren Probleme
da sind sollte man mit einer Schwangerschaft sehr aufpassen. Und ich finde irgendwie fordert sie doch
ihr Schicksal dann raus oder? Hat eine Spenderniere und geht ein Risiko ein.

Grüße Renate

Renate Offline




Beiträge: 931

14.07.2012 22:36
#4 RE: Organspenden antworten

Hallo meine Lieben,

heute bekam ich auf meinen "Artikel" wegen den Organspenden wieder was zugeschickt, das hat eine Bekannte einer
Brieffreundin von mir geschrieben:



lieben Dank für die Info! Aus meiner Zeit im Krankenhaus als
Krankenschwester kann ich das zum Teil leider so bestätigen.

Aus spiritueller Sicht ist es so, dass die Seele nach dem physisch
festgestellten Tod noch mindestens 3 Tage mit dem physischen Körper in
Verbindung bleibt. Um sich zu verabschieden und aus dem irdischen Leben
zu lösen. Auch über die Organe, die die Emotionen des Verstorbenen über
den Tod hinaus speichern.

Schon die Ägypter bewahrten die Organe gesondert von dem Mumien auf, da
sie eine Möglichkeit zum Übertritt der unterschiedlichsten Dimensionen
ermöglichen.

Das alles sollten wir bedenken...

Wogleich ich persönlich zum Beispiel meine Verwandten ein Organ spenden
würde. Das ist auch daher stimmig, dass wir über das Familiensystem
emotional verbunden sind und somit auch die Organe energetisch
schwingend passend.


Wollte ich euch auch noch zur Kenntnis geben.
Habe übrigens ein bisschen den Eindruck, die wenigsten trauen sich zu dem Thema was zu
schreiben oder ist das Thema für euch eher uninteresssant?

Grüße Renate

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

15.07.2012 06:39
#5 RE: Organspenden antworten

Es gibt auch auch viele berichte von leuten, die ein neues herz z.B bekommen haben, die dann eigenschaften zu entwickeln begannen, die der organspender hatte. das spicht nicht für dafür dass der spender tot ist
Ich bin gegen Organspende

Julia Offline




Beiträge: 1.409

15.07.2012 10:22
#6 RE: Organspenden antworten

Zitat
Aus spiritueller Sicht ist es so, dass die Seele nach dem physisch
festgestellten Tod noch mindestens 3 Tage mit dem physischen Körper in
Verbindung bleibt.


Das wird so weitergegeben seit Zeiten -
…ist es so?....ist es nicht so?

Persönlich denke ich…es ist für jeden das was er/sie glaubt oder denkt über das Jeweilige.
Es gibt die Möglichkeit es für sich einfach offen zu lassen wie etwas sein kann…

Was die Organspende angeht kann ich von meinem Gefühl her schwer etwas sagen. Weniger ein entweder oder…eher ein sowohl als auch.
Aus der Position einer Mutter, Frau, Familienangehörige würde ich wohl diese Möglichkeit in Betracht ziehen für ein weiterleben eines Betreffenden innerhalb der Familie.
Ich vertraue dem Leben (Lebensquelle) dass es „richtig“ handelt. Soll für den Betreffenden tatsächlich auf diesem Wege eine Erfahrung gemacht werden des Weiterlebens mit Spenderorgan, dann wird diese Person eine solche auch erhalten.
Ganz so einfach ist das nämlich nicht. Viele die ein Spenderorgan brauchen bekommen im Endeffekt doch keine, da die Warteliste zu lange ist und es nicht genügend Organe gibt.
Organe wie Nieren zum Beispiel, welche sich Familienangehörige schenken können untereinander, müssen zueinander passen…ansonsten läuft da auch nichts mit spenden.
Was mich persönlich angeht, also als Organempfangende, da bin ich im Augenblick völlig unpositioniert. Ich kann erst wirklich für mich passend entscheiden wenn ich in einer solchen Lage wäre.
Einen Ausweis trage ich nicht, habe aber meinem Mann und meiner Tochter gesagt, sollte es so kommen dass ich Hirn-oder Herztod wäre, und ein Arzt bei ihnen wegen Spenderorgane nachfragen würde, dann dürfen sie zustimmen.

Soviel mal dazu von mir.

______________________

Gruss Julia

Renate Offline




Beiträge: 931

15.07.2012 20:41
#7 RE: Organspenden antworten

Hallöchen,

ich finde irgendwie ist es eine andere Sache noch wenn jemand, der weiterleben wird, sich entscheidet ein organ zu
spenden oder ob es jemand ist der Hirntot ist.
Also ich kenne mich da natürlich nciht aus, aber ich denke wenn man sagen wir mal einem Verwandten eine Niere
spendet, man wird in Narkose gelegt, das wird gemacht, danach wacht man wieder auf. Was kriegt die Seele da mit?
Was kriegt man unbewußt so generell bei OPs mit? Oder ist das anders als wenn man hirntot ist, man erinnert sich
zumindest nicht und anscheinend oder sicher ist auch keine Änderung im Gesicht wenn man eine normale OP hat.

Ich meine das ist eine einfach bewußtere Zustimmung wenn man ein Organ spendet ohne das man weiter lebt als
wenn man Organspender ist und im Grunde sich der Tragweite des ganzen gar nicht bewußt ist.
Aber wie gesagt, ich bin nicht vom Fach.

Grüße Renate

Nijemeti Alexander Offline



Beiträge: 511

17.07.2012 01:55
#8 RE: Organspenden antworten

Unsere Leuchten, die Wissenschaftler meinen alles liegt und lebt im Gehirn, sogar Religion und Glauben usw. ist sozusagen ein Hirnprodukt. Ich aber sage, Unsinn, das Leben beginnt und endet im Herzen, deswegen hat das Herz auch einen Sinusknoten, es kann auch bei einem Ausfall des 10-ten Hirnnervs(verantwortlich für das Herz im Gehirn) weiter schlagen. Das Herz ist unser Portal ins Geisterreich und Ein/Austrittstor unserer Seele(eigene Erfahrung und Bericht der Engel und auch so oft beschrieben in Fachliteratur). Natürlich sagt das Herz dann was läuft an seinem neuen Wohnort. Wenn ein Herz ausgetauscht wird, dann ist meistens alles andere schon Schrott im Körper, und das neue Herz lebt auch so lange mit in dem neuen Körper, solange es alle anderen Organe unter seinem Kommando halten kann. Ich habe als Jugendlicher die Berichte eines Herzchirurgen gelesen in der Zeitschrift für Wissenschaft und Medizin, dieser Arzt hatte 3500 OP's am offenen Herzen durchgeführt, ein Vollprofi, ich vertraue seinen Aussagen, obwohl er auch so wenig , besser gar nichts laut seinen Aussagen vom Geiste oder Gott hielt, doch als Herzspezialist war er eine Spitze in seinem Fach.

Julian ( gelöscht )
Beiträge:

20.07.2012 12:26
#9 RE: Organspenden antworten

also wenn ich ein neues organ brauchen würde, wäre ich sehr froh, eines bekommen. nicht immer ist familie da, die spenden kann und nicht immer ist es überhaupt möglich, seine niere dem bruder zu spenden, da sie abgestoßen würde.
oder was haltet ihr davon: nur denjenigen wird im notfall ein organ transplantiert, die selber spenden würden!

Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

20.07.2012 13:32
#10 RE: Organspenden antworten

Hallo, Julian, herzlich willkommen. Magst Du Dich in unserem "Hereinspaziert"-Forum kurz vortellen, damit wir Dich kennenlernen können?

If you want to live high, live high
And if you want to live low, live low
'Cause there's a million ways to go
You know that there are.


(Cat Stevens)

Julia Offline




Beiträge: 1.409

20.07.2012 20:19
#11 RE: Organspenden antworten

...leider findet auch folgendes statt...nicht nur der Handel aus "Drittweltländer":

http://www.aerztezeitung.de/news/article...-uniklinik.html

______________________

Gruss Julia

Renate Offline




Beiträge: 931

06.08.2012 23:15
#12 RE: Organspenden antworten

Hallöchen,

ist doch schon interessant, dass jetzt wo man erwägt von der Regierung aus, die Leute wegen organspenden
regelmäßig anzuschreiben, die organ-Spenden-Skandale hoch kommen...
Abgesehen davon dass es - wie oben ja schon berichtet - schon fragwürdig ist ob man das machen sollte,
wird jetzt könnte ich mir schon vorstellen, die Spendenbereitschaft eher weiter sinken als ansteigen.

Ein Bekannter schrieb jetzt, das Kleinhirn sei wohl noch nicht tot bei der organentnahme, nur das
Großhirn. Und deshalb gibt es in anderen Ländern vor der Organentnahme eine Narkose, in Deutschland
nicht. Dazu kann man sich auch seine Gedanken noch machen.

Grüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.785

13.12.2012 19:48
#13 RE: Organspenden antworten

Zu diesem Thema habe ich einen Artikel bei "Zeiten-Schrift" gefunden. Hier nur ein kurzer Zitat:

Zitat
Wir haben schon einmal ausführlich darüber berichtet, welch erstaunliche Wesensveränderungen Herzempfänger durchgemacht haben.[1] Die meisten spüren, dass sich der Herzspender in ihrer Nähe aufhält, manche leben mit ihm wie mit einem unsichtbaren Zwilling. Es geschah schon, dass lesbische Frauen hetero wurden, Vegetarierinnen hamburgersüchtig, dass sechzigjährige Männer kicherten wie Teenager und sich nach jedem Essen erbrechen mussten und jemand, der nur Rap und Hip Hop gehört hatte, plötzlich fürs Leben gern klassische Konzerte besuchte.

Weshalb ist das so? Weil die „Seele“ des Menschen auch all seine Zellen durchdringt. Jene Seele, die zusammengesetzt ist aus den Gefühlen, Gedanken und Erinnerungen, die der Mensch in diesem und früheren Leben erzeugt hat und die ihn in jeder Inkarnation aufs Neue umgibt und durchdringt! Man erhält also mit einem fremden Organ nicht nur ein Stück fremdes Fleisch, sondern auch ein Stück fremde Seele – fremde Gedanken, fremde Fähigkeiten, fremde Gefühle, fremde Ansichten, fremde Erinnerungen. Je unterschiedlicher Spender und Empfänger sind, desto größer die Dissonanz, die eine Organverpflanzung im Körper erzeugt. Auch die geistige Schwingung, also das Bewusstsein, spielt dabei eine große Rolle. Erhält ein Massenmensch ein Organ von einem Menschen, der bereits einige Einweihungen durchlaufen hat und daher geistig relativ weit fortgeschritten ist, kann dies bei ihm nicht nur zu einer starken Abstoßreaktion führen, sondern geradezu zu einem toxischen Schock – vergleichbar mit einem Stromschlag. Die Energie des Spenders schwingt um so vieles höher und ist in Verbindung mit so viel höheren Ebenen, dass der Empfängerkörper geradezu kollabiert, weil er damit nicht umgehen kann. Erhielte umgekehrt ein sehr hochentwickelter Mensch ein Organ von einem Menschen, der eine ganz materialistische Weltsicht hat, so würde er seine hohe Ebene nur schwerlich halten können, weil dieses eine, tief schwingende Organ ihn in Resonanz mit viel dumpferen Ebenen bringen würde. Aus dieser Sicht ist es weniger problematisch, wenn ein Körperteil durch eine mechanische Prothese ersetzt wird.



Mehr dazu hier: Zeiten-Schrift - Organspenden

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

16.12.2012 12:23
#14 RE: Organspenden antworten

Organspenden bewegen die Gemüter - mit Recht. In der Novemberausgabe von "Sein" (www.sein.de) ist ein hervorragender (und sehr ausgewogener) Artikel über Organspenden und die Unstimmigkeiten zwischen der medizinischen Sicht des Hirntods und der Ethik. Vor allem weist der Autor darauf hin, dass die Medizin lebende, aber keinesfalls tote Organe braucht. Er betrachtet die Organspenden unter folgenden Aspekten:
- als rechtliches Dilemma
- als moralisches Dilemma
- als philosophisches Dilemma (Wann sind Tote wirklich tot?)
- medizinische Definition des Todes

Hier nur ein kurzer Auszug:

Zitat
Auch die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt in ihrem sehr guten Aufsatz "Wie tot sind Hirntote? Alte Frage - neue Antworten":

"Wie häufig Fehldiagnosen des Todes sind, ist unbekannt; sie werden selbstverständlich nicht in Fachzeitschriften publiziert. Allerdings wurden einige Fälle von "Hirntod-Mimikry" hochrangig publiziert. Deren Ursachen waren Pestizidvergiftung, eine Baclofen-Überdosis (Wirkstoff zur Muskelentspannung) beziehungsweise ein fulminantes Guillain-Barré-Syndrom (neurologische Erkrankung mit vollständiger Lähmung). Letzteres ist vor allem bei vorangehender Kopfverletzung mit dem Hirntod zu verwechseln, weil diese irrtümlicherweise für die Ursache der hirntodartigen Symptome gehalten werden kann. In diesen Fällen hatten die Ärzte die lebenserhaltenden Maßnahmen fortgesetzt, obwohl die klinische Diagnostik für den Hirntod sprach. Alle beschriebenen Patienten wurden wieder gesund."

Entgegen aller Verlautbarung existiert derzeit also kein Verfahren, das den Gehirntod eindeutig feststellen kann - ein medizinisch eindeutiges Gehirntodkriterium existiert damit überhaupt nicht. Polemisch könnte man sagen: Den Tod kann man nur noch vermuten. Ganz sicher ist der Hirntod keine Todesdefinition im Sinne des Wortes - sie ist eine juristische Definition, um straffrei Organe entnehmen zu können.


Sind wir das Gehirn?

Kein Wunder, das angesichts dieser Umstände die Bereitschaft zur Organspende nicht eben groß ist. Kein Wunder, dass viele Ärzte die gängige Todesdefinition für unhaltbar halten und kein Wunder auch, dass viele Philosophen und Theologen stark kritisieren, dass die medizinische Todesdefinition völlig die philosophische und religiöse Komponente außer Acht lässt - Papst Benedikt XVI beispielweise hat seine Einwilligung zur Organspende öffentlich zurückgezogen und die aktuelle Situation deutlich kritisiert.

Im Wesentlichen manifestiert die Todesdefinition Hirntod ein mechanisches Menschenbild, das den Menschen als einen Apparat und das Gehirn als alleiniges Zentrum des Geistes begreift - das ist selbst für manche Hirnforscher ein Gräuel:

"Es widerspricht dem biologischen und physiologischen Verständnis von Leben und erst recht dem alltäglichen Empfinden, wenn ein solcher menschlicher Körper als Leiche bezeichnet wird. Er darf auch dann nicht zur Leiche erklärt werden, wenn Organe dringend benötigt werden, um andere Leben zu retten. Das Gehirn darf nicht als Obersteuerorgan und als ganzmachendes Organ mystifiziert werden, das sage ich ausdrücklich als Hirnforscher. Das Gehirn, speziell der Gehirnstamm ist im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des Lebens ein Organ wie andere Organe auch [...] Ebenso darf die Tatsache, dass der Hirntod den Gesamttod unweigerlich nach sich zieht, nicht als Besonderheit des Gehirns bewertet werden. Das Versagen der Nieren führt genauso unweigerlich zum Tod eines Menschen wie der Ausfall des Hirnstamms [...] Niemand wird aber beim Ausfall der Nierenfunktion von einem toten Menschen sprechen, einer Leiche. Dass das Gehirn Empfindungen und Bewusstsein hervorbringt, die Niere aber nicht, ist in diesem Zusammenhang nicht völlig unerheblich. Die Gleichsetzung von Hirntod und Gesamttod des Menschen ist aber abzulehnen." kommentierte etwa Prof. Dr. G. Roth vom Institut für Hirnforschung der Universität Bremen.



Der ganze Artikel befindet sich hier: Organspende: Wann ist ein Toter tot?
Quelle: www.sein.de

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Liebe Grüße
Majka

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