Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Übersicht | Suche | Anmelden | Login | Online ? | Mitglieder | Chat | FAQ


 

 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 330 mal aufgerufen
Bei Antworten informieren
 Gelesenes, Gesehenes, Gehörtes
Shy Offline




Beiträge: 507

23.10.2013 20:33
Rebecca Rosing antworten

http://www.amazon.de/Die-Einfachheit-Sei...=Rebecca+rosing

Ich habe es noch nicht gelesen...nur diese kurze Leseprobe und es macht mich schon neugierig. Ich werde es auf jeden Fall lesen...

_____________________

Wende dein Gesicht der Sonne zu , und du lässt die Schatten hinter Dir.

Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden. Doch Glück ist allein der innere Frieden. Lerne ihn finden. Du kannst es. Überwinde dich selbst und du wirst die Welt überwinden.

Majka Offline




Beiträge: 8.773

24.10.2013 06:22
#2 RE: Rebecca Rosing antworten

Danke für den Link, Shy, die Leseprobe ist sehr einladend.
Ich wollte wissen, ob das Bild auf dem Buchumschlag tatsächlich die Autorin selbst ist - und es ist ihr Bild. Sie strahlt eine Klarheit aus, die mich sehr anspricht. Dabei fand ich folgenden Beitrag von ihr, dem ich nur zustimmen kann:

Zitat

Die Probleme mit der Esoterik
Rebecca Rosing

Was ich um mich herum sehe, sind Menschen, die auf der Suche sind – nach sich selbst, nach ihrem eigenen Weg und ihrem inneren Zuhause. Viele von ihnen probieren schon seit Jahren alles Mögliche aus, haben einen Schrank voller esoterischer Hilfsmittel und lernen immer wieder neue Meditationstechniken.

Doch warum hat ihre Suche immer noch kein Ende? Warum sind sie nicht wesentlich glücklicher oder gar erleuchtet?

Sehr viele Menschen haben nicht gelernt, bei sich zu bleiben und tief in sich zu spüren, was ihnen guttut – sie überlassen das Urteil darüber „Spezialisten“ und Erleuchteten, weil sie sich selbst nicht für kompetent genug halten. Und das, obwohl es dabei um nichts anderes geht als um sie selbst – und ihre eigene Wahrheit. Denn die anderen Personen, ob erleuchtet oder nicht, können nur ihren eigenen Weg und die eigene Wahrheit sehen und nur das sagen, was sie selbst für richtig halten.

Im Laufe meiner Arbeit habe ich viele Menschen, die auf der Suche sind, kennengelernt und dadurch wird mein Einblick in die vielfältigen Angebote der Esoterik immer umfassender. Dabei frage ich mich, wieso man im Außen etwas sucht, das man nur in sich selbst finden kann. Wir glauben doch alle, dass unsere Probleme und alles, was geschieht, tatsächlich einen Sinn haben und unser Inneres widerspiegeln.

Wenn also alles einen Grund hat, der im Inneren liegt, wieso versucht man dann etwas durch Energien, die von außen kommen, zu verändern? Es ist doch stimmiger, in sich hineinzugehen und bei sich zu bleiben, um das Problem von innen heraus zu lösen.

Da wir das ganze Universum in uns tragen, beinhaltet dies doch, dass wir alles haben, was wir brauchen. Ist also die Suche nach Hilfsmitteln und heilenden Energien nicht abwegig? Dann brauchen wir doch nichts, was nicht unserem Inneren entspringt. Das Ausweichen auf die Hilfe von außen ist meiner Meinung nach Ausdruck davon, es nicht zu wagen, in seine eigene Kraft zu gehen. Es spiegelt die eigene Bedürftigkeit wider und somit das Gefühl, nicht vollkommen zu sein.

Spiritualität bedeutet, den Weg meiner Seele zu gehen. Was ist die Essenz meiner Seele und was beinhaltet sie? Es ist Liebe, die bedingungslos ist und alles annimmt, was in uns und um uns herum ist. Aus ihrer Sicht gibt es keine Unvollkommenheit, denn sie ist wert- und dualitätsfrei. Wenn wir die Liebe in uns entdecken, sind wir glücklich in jeder Situation. Dann nehmen wir unsere Schmerzen und unsere Ängste an als das, was sie sind: Gefühle, die zu uns gehören.

Es geht also nur darum, die Liebe und den Halt in sich selbst zu finden – nicht mehr nach außen zu gehen, sondern im Inneren zu bleiben und sich Unterstützung zu suchen, die dabei hilft, Schritt für Schritt bei sich zu anzukommen und die Liebe zu entdecken. Dieser Weg führt nach Hause und zur eigenen Wahrheit – Erleuchtung ist dabei nur ein Nebeneffekt tiefer Erkenntnis und bewussten Seins, die man nur aus sich selbst heraus entwickeln kann.



Weitere Informationen unter: www.rebecca-rosing.de
Dort befindet sich auch etwas längere Leseprobe als bei Amazon: Die Einfachheit des Seins

_______________

Liebe Grüße
Majka

Julia Offline




Beiträge: 1.402

24.10.2013 13:58
#3 RE: Rebecca Rosing antworten

Was ich bisher gelesen hab auf der Homepage unter Media (Artikel) gefällt mir sehr gut.

______________________

Gruss Julia

Majka Offline




Beiträge: 8.773

16.02.2014 08:17
#4 RE: Rebecca Rosing antworten

Auf den Seiten von Basler Psi-Verein fand ich folgendes Interview mit Rebecca Rosing:


Zitat

Eine Meditation, die immer mehr Menschen anzieht und nicht mehr zu übersehen ist, machte mich neugierig. Durch die Bandbreite ihrer Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungen scheint eine völlig neue Dimension des Meditierens zu entstehen. Darüber wollte ich von der Begründerin und medialen Psychologin Rebecca Rosing mehr erfahren. Im folgenden Interview gibt sie uns Auskunft darüber, wie wir durch die Methoden Ham-Zentrierung und ReSource unser inneres Potenzial entwickeln und eine Gebrauchsanweisung erhalten, um diese auch im täglichen Leben einsetzen zu können.

Ich habe immer wieder bemerkt, dass deine Methoden im Alltag gut anwendbar sind. Kannst du mir das genauer erklären?
Gerne, weil mir der Aspekt der Alltagstauglichkeit sehr wichtig ist. Er beinhaltet unter anderem, dass die Methoden nicht nur als Meditation zu Hause, sondern darüber hinaus immer und überall anwendbar sind.
Dabei spielt es keine Rolle, ob du gerade arbeitest oder einkaufst, dir einen Film anschaust oder ob du dich, wie jetzt gerade, unterhältst. Du kannst sie einfach bei allem nutzen, was du tust, denkst oder fühlst. Sie sind also Meditation und zugleich ein unterstützendes Werkzeug für dein Leben, denn du meditierst nicht nur, sondern du kannst auch im Alltag in inniger Verbundenheit mit dir sein und die täglichen Anforderungen des Lebens aus einer inneren Gelassenheit und Klarheit heraus meistern.

So gibt es kein Entweder-Oder mehr, sondern du lebst und verwirklichst dich in jedem Augenblick und bist im Kontakt zu dir und deinen Ressourcen. Diese gelebte Spiritualität wäre nicht wirklich möglich, wenn die Methoden ausschliesslich eine Meditation wären, für die man sich vom Alltag in die Abgeschiedenheit zurückzieht. Im Allgemeinen setzt man sich bei Meditationen auf ein Kissen und schliesst die Augen, um dann in Ruhe und in Kontakt zu seinem Inneren zu kommen. Jedoch bleiben durch diese Trennung vom Alltag auch die Effekte des Meditierens und der Bewusstseinszustand, den man dadurch erreicht, eher auf den Zeitraum dieses Rückzugs beschränkt. So fühlt man sich zwar während und oft auch noch für eine bestimmte Zeit nach der Meditation gut. Doch leider lässt dieser Zustand wieder nach und man fällt leicht ins tägliche Reagieren und Funktionieren zurück. Durch die Methoden Ham-Zentrierung und ReSource spielen Ort und Zeit keine Rolle mehr, um in deine Ausgeglichenheit zu kommen. Du musst also nicht erst darauf warten, bis du dich zurückziehen kannst, sondern kannst die Wirkungen der Meditation jederzeit erleben und aus deiner Kraft und Herzensweisheit heraus leben.

Ich habe gesehen, dass Probanden, die unter Stress, Ängsten und Depressionen leiden, für eine wissenschaftliche Studie gesucht werden. Warum habt ihr gerade diese Problematiken ausgesucht?
Wir haben für die Studie diese Themen gewählt, weil der Vorher-Nachher-Effekt für die Betroffenen deutlich wahrnehmbar und somit auch wissenschaftlich gut zu erfassen ist. Doch wir beschränken uns in unserer Forschung nicht nur auf diese Problematiken, denn es laufen weitere Studien, in denen wir untersuchen, wie man sich durch die Methoden auch bei ganz anderen Themen und Symptomen selbst helfen kann.

Was verstehst du unter Hilfe zur Selbsthilfe?
Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet für mich, anderen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie ihre inneren Ressourcen zu nutzen lernen, um sich in jeder Lebens- und Gefühlslage selbst unterstützen zu können. Wir haben ja alles in uns, was wir brauchen, um zu lösen, was uns blockiert und um zu leben, was uns erfüllt.

Wie kann man sich durch die Methoden selbst helfen?
Sie sind sozusagen eine Bedienungsanleitung, um die eigenen Ressourcen zu nutzen und aus ihnen heraus an den Wurzeln seiner Themen zu arbeiten und Blockaden zu lösen. Damit du immer genau auf das in deinem Inneren zurückgreifen kannst, was du dafür gerade brauchst, sind die Methoden wie ein Baukasten konzipiert. Daraus kannst du dir einzelne Schritte aus der Meditation auswählen, mit denen du in deiner jeweiligen Gefühlslage das Passende in dir bewirken kannst. Während des Meditierens zu Hause lernst du, wie dein System funktioniert und wie du dieses neue Wissen umsetzen kannst, um dir jederzeit selbst helfen zu können. Dabei verinnerlichst du die Schritte und Abläufe, damit du sie auch im Alltag immer leichter anwenden kannst. So, wie man einen Muskel trainiert, damit er sich aufbauen kann, trainierst du dabei die Fähigkeit, dir bei Bedarf genau die Unterstützung zu geben, die du im Augenblick brauchst.

Sich selbst helfen zu können hört sich gut an. Im Alltag muss man allerdings schnell reagieren und handeln. Wie schafft man das?
Was dabei unter anderem hilft, ist, dass man während der Meditation bewusst Schlüsselmomente verinnerlicht. Um verstehen zu können, wie sie funktionieren, möchte ich kurz erklären, welche kognitiven und neuropsychologischen Mechanismen wir uns dafür zunutze machen.

Seit Beginn unseres Lebens nehmen wir alles, was wir bewusst oder unbewusst erleben in uns auf, verarbeiten es und kategorisieren es. Diese gespeicherten Informationen beinhalten, was wir in der jeweiligen Situation gedacht und gefühlt haben, wie wir biochemisch und auch auf allen anderen Ebenen darauf reagierten. Bei jedem neuen Input greifen wir unbewusst auf all diese Informationen zurück, die dann unwillkürlich bestimmte Gefühle, Gedanken und Reaktionen in uns auslösen. Mit den Schlüsselmomenten nutzen wir diesen Mechanismus, um die heilsamen und unterstützenden Momente, die wir während des Meditierens erleben, im Alltag schnell hervor bringen zu können. Wir verinnerlichen sie auf eine Art und Weise, die es uns ermöglicht, sie in unserem System abrufbereit zu haben, um jederzeit auf sie zurückgreifen zu können. Die Schlüsselmomente geben dir die Freiheit, darüber zu entscheiden, ob stressige und negative Gefühle den Ton in dir angeben oder ob du in deiner Ruhe, Kraft und Klarheit bist. Mit ein bisschen Übung und Zeit geschieht es ganz von selbst, dass du genau auf das zurückgreifst, was du gerade brauchst. Du wendest dann die Schritte, die für den Augenblick anstehen, ganz automatisch an, ohne dass du dich noch auf einen bestimmten Ablauf oder das Anwenden eines Schlüsselmoments konzentrieren musst. Es entsteht ein viel grösserer Handlungsspielraum, denn du kannst Situationen, auf die du sonst aus alten Mustern heraus reagieren würdest, entspannter angehen und dich ihrer Gewohnheitsmacht und ihrer Wirkung entziehen.

Gibt es etwas, das dir am Ende unseres Gesprächs noch am Herzen liegt?
Ja, denn in deinen Fragen und somit auch in meinen Antworten ging es viel um die rein praktische Seite der Methoden. Doch wenn man sie in seinem Leben nutzt, geht man einen Weg voller Heilung, Genuss und Selbstbestimmung, durch den man die Möglichkeit hat, alte Blockaden zu klären und aus einem neuen Lebensgefühl heraus zu leben.

Das Interview führte Alexander Knöss
Quelle: http://www.bpv.ch/content/texte/rosingha...ngresource.html

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.773

16.02.2014 08:19
#5 RE: Rebecca Rosing antworten

Inzwischen ist die Studie, die in dem Interview erwähnt wurde, bereits abgeschlossen - hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

Zitat

Die Studie

Kernthema:
die Wirksamkeit der Ham-Zentrierung bei Angst, Stress und Depressionen

Umfang:
europaweite Durchführung mit 418 Personen, die an Symptomen von Angst, Stress und Depressionen leiden

Ablauf:
2 mal täglich mit der 12-minütigen Meditations-CD üben, Teilnahme an 10 Meditationsabenden, 3 Einzelsitzungen bei erfahrenen ReConSat-Beratern

Dauer:
9 Wochen

Auswertung:
Durchgeführt von einem unabhängigen Wissenschaftler Dr. Dipl. Psych. Olaf Schröder



Studienergebnisse

Vorwort der Initiatoren der Studie
Für uns - die Initiatoren der Studie - war mit diesem Projekt ein besonderes Wagnis verbunden. Die Ham-Zentrierung beinhaltet verschiedene Schritte, von denen jeder bei anderen Problematiken und in anderen Situationen helfen kann. Für fast alle Teilnehmer der Studie war die Ham-Zentrierung Neuland. Das heißt, sie kannten weder die Schritte, noch hatten sie in einem Seminar gelernt, wie man sie gezielt für seine Prozesse oder seine augenblickliche Situation anwendet.

Um den Voraussetzungen der Teilnehmer gerecht werden zu können, musste also der Versuch gewagt werden, nur vereinfachte Schritte der Ham- Zentrierung für die Studie zu verwenden und andere wegzulassen. Deshalb konnten viele weitere wertvolle Schritte, die ihren speziellen Nutzen haben, nicht in die Studie einfließen. Die Studie beinhaltete also bei Weitem nicht das volle Spektrum an Möglichkeiten, das die gesamte Ham-Zentrierung umfasst.

So waren wir gespannt, ob man durch eine gekürzte Version der Ham- Zentrierung und ohne Vorkenntnisse der Studienteilnehmer vergleichbare Ergebnisse erzielen würde, wie es durch individuelle Einzelsitzungen oder den umfassenden Unterricht in den Seminaren der Fall ist. Doch für dieses Wagnis sprachen unsere bisherigen therapeutischen Erfolge mit der Ham-Zentrierung, die uns darin bestärkten, die Studie durchzuführen.


Obwohl nur eine gekürzte Version der Methode zum Einsatz kam und die Studie nur 9 Wochen dauerte, sind beeindruckende Ergebnisse aus ihr hervor gegangen. Die Vorher-Nachher-Effekte, die aus dem Üben der Ham-Zentrierung hervorgingen, sind nicht nur statistisch eindeutig erfassbar, sondern die Verbesserungen sind so groß, dass deutlich wurde: Die Ham-Zentrierung ist für ihre Anwender von hohem praktischen Nutzen. Ein bezeichnendes Beispiel dafür ist, dass sich laut 80% der Teilnehmer die Lebensqualität durch das Üben der Ham-Zentrierung verbessert.


Ergebnisse der Studie

1. Selbsthilfe bei speziellen Problematiken und im Alltag:
• Linderung emotionaler Angstsymptome
• Erreichen innerer Ruhe trotz Angst, Stress und Depression
• Fähigkeit, Abstand von belastenden Gedanken und Gefühlen nehmen zu können.

2. Selbsthilfe durch Selbstkompetenz:
(Die Grafik lässt sich leider nicht übertragen. Sie zeigt, dass über 84 % der Studienteilnehmer sich sowohl mit Problemen als auch im Alltag besser selbst unterstützen konnten.)

3. Über 70% der Teilnehmer können ihr Leben durch das regelmäßige Anwenden der Ham-Zentrierung mehr genießen.
Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass belastende Symptome wie intensive Angstgefühle, Schlafstörungen oder ein Nicht-Abschalten-Können deutlich reduziert werden konnten.

4. Das Angst- und Stresserleben sowie depressive Symptome können durch das Anwenden der Ham-Zentrierung deutlich verringert werden.
Sie kann demnach als eine Methode zur Bewältigung dieser Symptome angesehen werden. (Die Grafik zeigt eine Verteilung zwischen Angst, Stress und Depression - der Rückgang der Symptome liegt bei cca jeweils 30 bis 40 %.)

Wirkungen auf emotionaler und kognitiver Ebene
Psychische Probleme wirken sich nicht nur auf der emotionalen, sondern auch auf anderen Ebenen wie etwa der kognitiven Ebene (Gedanken und Verstandesebene) aus. Die Vorgänge auf denverschiedenen Ebenen beeinflussen sich gegenseitig. Vereinfacht gesagt heißt das: Was man fühlt, beeinflusst die Gedanken und was man denkt, beeinfl usst die Gefühle. Doch meist gibt es eine Ebene, auf der sich der Auslöser einer Problematik befindet und eine Ebene, auf der sich eine Problematik am stärksten äußert.

Um eine Problematik tatsächlich bearbeiten zu können, benötigt man ein Handwerkszeug, mit dem man die Problematik genau auf der Ebene, auf der sie sich befindet, angehen kann.

Denn nur von der Ebene aus, auf der sich die Ursache oder die stärkste Unbalance befindet, kann man sein gesamtes System in eine nachhaltige Harmonie bringen.

Der richtige Schritt im richtigen Augenblick kann dem Leben eine bedeutende Wendung geben.

Die Ham-Zentrierung besteht aus einzelnen Übungsschritten, die man zur Harmonisierung der verschiedenen Ebenen anwenden kann. Von diesen Schritten kann man sich immer genau diejenigen auswählen, mit denen man sich sehr gezielt auf der Ebene, auf der der Schwerpunkt der Problematik liegt, selbst helfen kann.


Emotionale Ebene
Die Studienergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen der emotionalen Befindlichkeit der Teilnehmer. Insgesamt konnten sie auf der emotionalen Ebene eine etwas stärkere Kompetenz erwerben, ihre Angst, ihren Stress und Depressionen zu lindern als auf der kognitiven Ebene. Welche konkreten Verbesserungen im emotionalen Erleben der Teilnehmer stattfand, zeigen die folgenden Punkte:
Emotionale Symptome, die sich verbessert haben:
• Niedergeschlagenheit und Traurigkeit
• starke Stimmungsschwankungen
• innere Anspannung, Gereiztheit und Nervosität
• Gefühle der Erschöpfung und Leere
• Gefühl der Rast- und Ruhelosigkeit
• demotivierte Grundstimmung wie Antriebs- und Lustlosigkeit
• Wut und grundlose Angst
• sich überfordert fühlen
• emotionale Instabilität und starke Verletzbarkeit



Die kognitive Ebene

Wie wir Dinge auf kognitiver Ebene (Gedanken- und Verstandesebene) bewerten und einschätzen, hat einen großen Einfluss auf unsere Gefühle und unsere Gedanken. Menschen, die unter Angst, Stress oder Depressionen leiden, haben es oftmals schwer, bestimmte Situationen realistisch einzuschätzen. Man sieht Gefahren und Risiken, wo keine sind; man sieht schwarz, obwohl es auch weiß gibt oder man glaubt, immer mehr leisten zu müssen, als man eigentlich kann. All diese in Wirklichkeit unrealistischen Einschätzungen tragen dazu bei, dass die Symptome der eigenen Problematik aufrechterhalten bleiben und man darin verhaftet bleibt.
Obwohl die Studienteilnehmer kein genaueres Wissen darüber hatten, mit welchen Schritten der Ham-Zentrierung sie sich bei Problemen auf der kognitiven Ebene am besten helfen können, waren die Wirkungen auf dieser Ebene fast genauso hoch wie die auf der emotionalen Ebene.
Die im Folgenden aufgeführten kognitiven Symptome konnten eindeutig gelindert werden. Der starke Rückgang vieler dieser Symptome konnte maßgeblich dazu beitragen, dass die Studienteilnehmer durch die Ham- Zentrierung lernten, Dinge leichter so zu erkennen, wie sie wirklich sind. So zeigen die Studienergebnisse eine signifikante Verbesserung der Fähigkeit, die Realität neutraler einzuschätzen.

Kognitive Symptome, die sich verbessert haben:
• Gedankenkreisen und Grübeln
• nicht abschalten können
• glauben, immer noch mehr leisten zu müssen
• sich Sorgen machen und Schlimmes befürchten
• Konzentrationsschwierigkeiten und mit den Gedanken abschweifen
• glauben, immer noch besser sein zu müssen
• nur schwer Entscheidungen treffen können
• glauben, immer funktionieren zu müssen
• Versagensangst
• sich über ein gesundes Maß hinaus mit den Sorgen und Problemen anderer beschäftigen



Weitere Wirkungen der Ham-Zentrierung

1. Abstand von Gefühlen und Gedanken nehmen und innere Ruhe finden
Abstand von Gefühlen, Gedanken und Situationen nehmen zu können, ist eine Fähigkeit, die Vieles verändern kann. Denn wenn dies gelingt, kann man sich in jeder aufgewühlten und schwierigen Lage selbst unterstützen, um wieder in Ruhe und Balance zu kommen. Viele Studienteilnehmer berichten davon, dass sie darüber hinaus durch das Abstandnehmen Stabilität und inneren Halt in sich finden.

Ergebnisse:

Für die Fähigkeit, Abstand zu belastenden Gefühlen, kreisenden Gedanken und äußeren Anforderungen nehmen zu können, zeigte sich ein bedeutender Vorher-Nachher-Effekt innerhalb der Studie. 75% der Studienteilnehmer berichteten beispielsweise, dass sie nach den 9 Übungswochen besser Abstand von ihren Ängsten nehmen konnten und nahezu 80% konnten Abstand zu Situationen nehmen, die sie ansonsten aus dem Gleichgewicht gebracht hätten.


Innere Ruhe und Abstand im täglichen Leben
Die Fähigkeit der Studienteilnehmer, innere Ruhe finden zu können, war am Ende der Studie sogar noch etwas stärker ausgeprägt als die Fähigkeit, Abstand nehmen zu können. Gefühle von Rast- und Ruhelosigkeit, Anspannung, Nervosität und Stress ließen signifikant nach.
Es ist nahe liegend, dass die vermehrte Ruhe und der wohltuende Abstand von negativen Gedanken und Gefühlen zu den folgenden Veränderungen führten: Viele Teilnehmer gewannen wieder mehr Handlungsfähigkeit, Selbstwertgefühl oder die Möglichkeit zurück, sich selbst und ihre Talente wieder mehr ins Leben einzubringen. Dies äußerte sich auf vielfältige Weise. So konnten sich Menschen, die unter Ängsten litten, wieder freier in ihrem Leben bewegen und Dinge unternehmen, die ihnen teilweise seit langer Zeit nicht mehr möglich waren. Menschen, die ihren depressiven Symptomen unterlagen, entwickelten wieder Motivation und Lebensfreude und konnten dadurch ihren Alltag besser bewältigen. Und Menschen mit Stressleiden ließen sich vom Außen weniger aus der Ruhe bringen und begannen, sich von den äußeren
Anforderungen abzugrenzen.


2. Mehr Körperbewusstsein

Die Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen, ist grundlegend dafür, seine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen zu können, auf sie zu hören und sich zu geben, was man braucht. Um sich selbst wahrzunehmen, muss man im Kontakt zu seinem Inneren sein und benötigt eine gute Körperbewusstheit, um aus ihr heraus beispielsweise körperliche Empfi ndungen und die Grenzen der eigenen Belastbarkeit spüren zu können. Die Ham-Zentrierung ist darauf ausgelegt, die bewusste Wahrnehmung seiner selbst auf der körperlichen, auf der Gedanken- und Verstandesebene (kognitiv) und der emotionalen Ebene zu schulen.

Ergebnisse
Am Ende der Studie zeigten sich bei den Teilnehmern die folgenden Verbesserungen: (eine Grafik)
83 % der Teilnehmer sind klarer und präsenter geworden
85 % der Teilnehmer haben gelernt, mehr im Moment zu sein
75 % der Teilnehmer sind gelassener geworden
77 % der Teilnehmer konnten Situationen besser annehmen, wie sie sind.


Innere Stabilität und Ruhe zu finden ist Eines - darin bleiben zu können etwas ganz anderes. Aus ihnen heraus leben zu können ist das Ziel und dafür braucht man eine Methode, durch die man sie nachhaltig in sich aufbauen kann.


Überraschende Ergebnisse zu Schlafstörungen & Schmerzen

Jeder Teilnehmer der Studie gab bis zu 4 weitere Beschwerden an, die zu einem großen Teil aus ihren psychischen Problematiken hervorgehen oder die mit deren Symptomatik im Zusammenhang stehen. Dazu gehörten unter anderem Schmerzen, Verspannungen, Magenprobleme und Schlafstörungen.
Da die Übungs-Meditation nicht darauf ausgelegt war, speziell diese Beschwerden zu lindern, waren alle Beteiligten sehr überrascht über das Maß der Verbesserungen, die einen unerwarteten Nebeneffekt darstellten. 71% der Teilnehmer gaben am Ende der Studie – also nach nur 9 Wochen – an, dass sich ihre zusätzlichen Beschwerden verbessert haben und sogar 15%, dass sie gar nicht mehr vorhanden sind.

Besonders auffällig waren die Häufigkeit und die Deutlichkeit der Verbesserungen von Schmerzen und Schlafstörungen. Bei den Teilnehmern, die unter Schlafstörungen litten, konnte bei 93% eine eindeutige Linderung festgestellt werden und bei denen, die unter Schmerzen litten, berichteten 90% von starken Verbesserungen. In diesem Zusammenhang liegen jedoch noch keine genaueren Zahlen und keine differenziertere Auswertung vor, da die Themen Schmerzen und Schlafstörungen nicht im Fokus der Untersuchung standen. Doch diese beachtlichen Ergebnisse gaben den Anlass dazu, die Verbesserungen in Bezug auf die Themen Schmerzen und Schlafstörungen genauer anzuschauen. So werden in einer weiteren Studie, die von Januar bis Juni 2014 durchgeführt wird, auch die Wirkungen der Ham-Zentrierung auf Schlafstörungen und Schmerzen untersucht.



Darauf folgen die persönlichen Berichte der Studienteilnehmer.

Auf jeden Fall scheint diese Methode von Rebecca Rosing ein tolles Werkzeug zu sein, um mit dem Alltag besser umgehen zu können.

_______________

Liebe Grüße
Majka

 Sprung