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Dieses Thema hat 19 Antworten
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 Wohnstube
Seiten 1 | 2
Mariana Offline



Beiträge: 40

13.10.2014 12:34
Wissenschaft und Glaube antworten

Ihr Lieben,

beim durchstöbern der Beiträge ist mir aufgefallen, dass immer wieder das Thema auf die Wissenschaft kommt. Wie wär es dem Thema "Wissenschaft und Glaube" einen eigenen auch öffentlichen Bereich zu geben? Das würde sicher auch externe Gäste interessieren und zum Nachdenken anregen?

Liebe Grüße
Mariana

Majka Offline




Beiträge: 8.781

13.10.2014 14:39
#2 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Mariana,
danke für die Anregung.

Wissenschaft und Glaube ist m. E. ein roter Faden, der sich bei verschiedenen Themen zeigt, ob es sich um Naturwissenschaften oder Sozialwissenschaften handelt.
Wie ist deine Vorstellung? Was alles sollte da rein?

An alle:
Wir haben ja im internen Thread "Kommunikation" dieses Thema. Wenn es gewünscht wird, kann ich es öffentlich machen, ich würde es wohl in die "Wohnstube" platzieren. Oder seid ihr der Auffassung, dass es ein tragfähiges Thema ist, so dass es ein selbständiger Thread sein kann?

Freue mich auf euere Meinungen dazu.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 947

18.10.2014 20:13
#3 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Naja. Wissenschaft muss mess- und nachweisbar sein, Glaube kann man weder messen noch beurteilen, ist er doch was individuelles. Ich kann drauf verzichten - aber eigentlich isses mir...ääääh- egal.

Julia Offline




Beiträge: 1.406

18.10.2014 20:39
#4 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Mir gehts wie Häggs...wegen mir brauchts es nicht...doch ist es mir auch egal.

______________________

Gruss Julia

Mariana Offline



Beiträge: 40

18.10.2014 21:06
#5 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Häggs,

??? Die Hälfte der Themen sind doch reine Glaubensthemen - Nahtoderfahrungen, Jenseitswelten, Channelings, Engel? Das würde jedenfalls jeder Wissenschaftler zu dieser Seite sagen, dass es hier vorrangig um Glaubensthemen geht. Glaube, ich habe dich gerade nicht richtig verstanden - worum es dir genau geht.

Julia Offline




Beiträge: 1.406

19.10.2014 09:41
#6 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Hallo Mariana...ich "glaube"...bin aber nicht ganz sicher...Häggs bezog sich mehr auf Majka`s Anfrage an uns...ob wir das Thema Wissenschaft im internen Thread "Kommunikation" öffentlich machen möchten ect.
Jedenfall ist meine Antwort auf diese Frage.

Schönen Sonntag!

______________________

Gruss Julia

Majka Offline




Beiträge: 8.781

20.10.2014 15:10
#7 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Eigentlich habe ich dich, Mariana, so verstanden, dass du im öffentlichen Bereich einen eigenständigen Thread "Wissenschaft und Glaube" eingerichtet haben möchtest. Daher auch meine Antwort, dass sich Wissenschaft und Glaube wie ein roter Faden fast in allen unseren Themen eigentlich widerspiegeln. Falls ich deine Bitte richtig verstanden habe, möchte ich gerne wissen, WAS alles du darin haben möchtest - siehe oben.
Wissenschaften sind nicht nur "Natur" (Physik, Chemie, Biologie) sondern auch "Sozial" (Geschichte, Sprachwissenschaften, Ökonomie etc.). Zu den sozialen gehört u.a. auch Psychologie. Medizin ist nach meiner Meinung eine Mischung aus Sozial- und Naturwissenschaften. In der Psychologie kennt sich Häggs wunderbar aus und weiß eine Menge darüber.

Zu dem Thema "Wissenschaft und Glaube", das von Alex im Thread "Kommunikation", also im internen Bereich platziert ist, sollte sich vor allem Alwar derjenige, der das Thema eröffnet hat. Er hat es . Ich gehe davon aus, dass er dafür wohl seine Gründe hatte. Von mir aus kann es auch im öffentlichen Teil des Forums sein, aber solange Alex sich dazu nicht äußert, bleibt es weiterhin im internen Bereich.

Natürlich lässt sich bis ins Unendliche darüber diskutieren: Wenn etwas nicht messbar ist, bedeutet es noch lange nicht, dass es existiert. Wurde schon LIEBE irgendwo bei irgendwem gemessen? Ich meine damit nicht die EEG-Impulse im Hirn, die eher auf Hormonausschüttung hindeuten, aber die Gefühle nicht beweisen. Ich stelle hier die freche Frage: Was ist an Gefühlen, Emotionen etc. wissenschaftlich nachweisbar? Geht es überhaupt? Wenn es nicht messbar ist, bedeutet es, dass es nicht gibt? Es bedeutet eigentlich nur, dass wir Menschen noch keinen Weg gefunden haben, wie es für unser "Verstand" feststellbar wäre.

Wurde schon irgendwo im Hirn festgestellt, wo sich Gedanken bilden? Wie sehen sie denn aus? Wiegen sie etwas oder sind sie "immateriell"? Es ist doch nicht mal festgestellt, ab wann eigentlich das Leben beginnt, wann es tatsächlich endet... Hier geht es nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Glauben(ssätze) der Wissenschaft.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 947

21.10.2014 19:27
#8 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Genau so isses, Julia.
Also wer sich damit beschäftigen möchte: ich les grad "Wie das Gehirn die Seele macht", auch gut verständlich für Nichtfachleute, wenn aber ich den Schinken nach dem ersten Drittel erstmal in die Ecke pfeffer, weils ZU wissenschaftlich ist, naja, dann sollte man sich das überlegen, denn: die können die Frage, trotz allerneuester Ergebisse aus der Hirnforschung, auch nicht beantworten. Aber so Dinge wie: mißbrauchgeschädigte Kinder haben morgens eine andere Dopaminausschüttung. Die sich in einer gute Pflegefamilie wieder ins normale reguliert.
Hirnfunktionen, geschichtliche Streifzüge und altertümliche Meinungen wo der Sitz der Seele sei, schon interessant, aber keine leichte Kost.
Da komm ich immer wieder gerne auf das Buch von Eben Alexander zurück: ein Neurochirurg, der selbst eine Erkrankung hatte, die die Hirnfunktionen außer Gefecht setzte und er findet keine wissenschaftliche Erklärung für die biologischen Vorgänge, also Antwort auf die große Frage: wie kann etwas sein, was nicht sein kann? Seitdem glaubt er dankbar an ein Jenseits. Vom Saulus zum Paulus.

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 947

21.10.2014 19:29
#9 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

..........dass mir übrigens von einer edlen Spenderin gesponsort wurde, worüber ich mich heute noch freue. +wegduck*

Mariana Offline



Beiträge: 40

21.10.2014 22:43
#10 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Majka,

meine Antwort mit den drei ??? war nicht auf deine bezogen. Danke, dass du meine Idee aufgreifst. Natürlich ist es schwer, eine Abgrenzung zu anderen Themen zu ziehen, weil es sich durchzieht durch viele Themenbereiche. Aber gerade deshalb - du siehst ja wie aktuell es ist an den hier geschriebenen Antworten. Das Thema "Wissenschaft und Glaube", genau in dieser Kombi - Schriften die beides berühren, wie Eben Alexander z.B. oder Rupert Sheldrake, Masuro Emoto etc. Oder auch unsere Meinungen, Durchgaben, Imoulse dazu.
Aber ihr Lieben, es war nur eine spontane Idee, das anzuregen, ich bin auch nicht bös, wenn ihr das nicht aufgreift. Alles ist gut.

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 947

22.10.2014 09:27
#11 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Also das verstehe ich jetzt nicht: Emoto's Bücher wurden teilwiderlegt, Sheldrake ist nicht wirklich wissenschaftsorientiert und Eben Alexander hat Rückschlüsse aus seinen eigenen Erfahrungen gezogen. Womit das alles m. M. als Glaube zu bezeichnen wäre? Oder ist es die Idee, dass extern mit diskutiert werden sollte? Bin wohl n bissel begriffsstutzig heute Morgen.

Mariana Offline



Beiträge: 40

23.10.2014 11:52
#12 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Häggs,

nun ja, ich versteh schon, was du meinst (glaub ich jedenfalls)- Meinst du: ist halt die Frage, ob es was bringt, darüber zu diskutieren: Wer vom Bewusstsein nicht soweit ist, an solche Dinge zu glauben, wird immer etwas finden, um diese Art Erkenntnisse nicht an sich heranzulassen. Ist es das, was du sagen willst? Oder meinst du das ernst? Mit er Kritik an Sheldarke und Co. und es entspricht deiner Ansicht?

Hier ist ein Artikel über Rupert Sheldrake, der in einer Wissenschaftlichen Zeitschrift erschienen ist: http://blogs.scientificamerican.com/cros...ther-mysteries/ Der Autor ist auch sehr skeptisch an Sheldrakes Studien herangegangen und während des Gespräches mit Sheldrake hat etwas stattgefunden, was ich eine Bewußtseinserweiterung nennen würde, zunächst eben durch die Person Sheldrake selber und dann durch seine wissenschaftliche Fundiertheit. Solche Menschen gibt es ja auch im Umkreis Eben Alexanders.

Nun du siehst, wir sind jedenfalls mittendrin im Thema.

Liebe Grüße
Mariana

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 947

23.10.2014 21:51
#13 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Irgendwie reden wir aneinander vorbei glaube ich. Wissenschaft bedeutet mess- und beweisbar, eine Anerkennung nach ganz bestimmten Kriterien, aber diese genannten Beispiele sind nicht wissenschaftlich anerkannt. Ob man dran glaubt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Und Glaube ist nicht messbar.

Mariana Offline



Beiträge: 40

24.10.2014 10:41
#14 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Häggs,

das sind die Tücken des Internet-Mediums. Ich habe gedacht, du meinst deinen Beitrag ironisch. Weil du doch schon gerne mal einen Witz machst, wie mir scheint. Manchmal fehlt dann doch die Stimme, um zu verstehen, was der andere meint. Bitte lass dich auf meine Worte ein - so ein Bildschirm legt ja immer ein schnelles Lesen nahe - und so ein langer Text, wie unten, wird oft am Bildschirm nur überflogen. Leider ist das Thema sehr komplex und mir ist es nicht möglich kürzer darauf zu antworten, wenn ich mich verständlich machen möchte.

In Kommunikation habe ich ja schon geschrieben, dass ich Fan von André Malraux's Zitat bin "Die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts wird eine spirituelle sein, oder sie wird gar keine mehr sein." Ich meine, wir geben uns viel zu leicht mit dieser Aussage zufrieden, dass Glauben -und ich würde sagen eine Transzendenz der Wirklichkeit - nicht messbar sei. Damit sind wir in einer aufgespaltenen Welt und einer dualen Sichtweise auf die Dinge. Diese Aufspaltung beruht auf einem Paradigmenwechsel in der Zeit der Aufklärung. Hier hat sich die Wissenschaft in ihrer heutigen Form herausgebildet. Das war meines Erachtens ein überaus notwendiger Prozess: In der Suche nach Erkenntnisen und "Wahrheiten" musste es irgendwann zum Bruch mit der Weltauslegung der Kirche, die mit dem Wissen die Macht über die Menschen und die Welt innehatte, kommen. Interessanterweise sind wir auf diesen Stand stehengeblieben. Weil die Wissenschaftler heute eben genau in dem gleichen Hochmut stecken, wie früher die Kirche - Wissen ist halt Macht! Kein Wunder , dass jede Erkenntnis, die die Wissenchaft in ihren Grundprinzipien der Abtrennung von transzendenten Einflüssen erschüttern würde, sofort Kritiker auf den Plan ruft, die sich berufen fühlen, die Ergebnisse zu wiederlegen. Wer hat Sheldrake wiederlegt, oder Emoto? (s. den Link zu Sheldrake http://blogs.scientificamerican.com/cros...ther-mysteries/ ).

Eine weitere Kritik an der wissenschaftlichen Herangehensweise von mir ist, das die Ergebnisse immer von der Annahme des Forschers bestimmt wird: Schon der Versuchsaufbau ist immer von meinen Theorien, die ich im Vorneherein habe bestimmt (s. Doppelspaltexperiment in der Quantenphysik) - in dieser Versuchsanordnung liegt schon die Crux, sie ist mit von meinem Weltbild beastimmt, dass ich habe und lässt dementsprechend auch nur das zu. Die meisten Experimente basieren zusätzlich auf dualen Aussschlußprinzipien - ja oder nein - bestätigt sich meine Theorie oder nicht? Das lässt keinen Raum für Ergebnisse außerhalb meiner Denkweise zu - diese Ergebnisse werden unter den Tisch fallen gelassen ("Ausnahmen bestätigen die Regel", es sei denn sie sind so spektakulär, wie in dem Doppelspaltexperiment. Das noch dazu ein unanfechtbares Physikalisches Experiment war. (In der Quantenphysik gibt es inzwischen viele gläubige Wissenschaftler). Wenn wir Gott als Parameter in der Wissenschaft von vorneherein ausklammern, werden wir nicht an den Kern der Dinge kommen können. (Weil er der Kern der Dinge ist). Wir werden weiterhin eine "blinde Wissenschaft" bleiben. Und dann geben wir uns meines Erachtens zu leicht mit einer Dualität zufrieden, aus der wir eigentlich von unserer Seele her, herauskommen wollen.
Ihr kennt doch das Bild von den Blinden, die auf einem Elefanten sitzen? Jeder denkt etwas anderes, keiner erkennt den Elefanten - der am Schwanz sitzt, hält ihn für einen Besen etc.) Die Zerstückelung und Aufteilung der einzelnen Wissenschaften lassen auch kein holistisches Bild der Welt zu, sondern nur ein zergliedertes. Im Extrem sehen wir das in der Medizin. Wenn ich zum HNO Arzt gehe mit einer Grippe, wird er mir nur in der Hals, Ohren, Nase schauen - ... Dabei sind das ja nur ein Teil meiner Symptome und mein ganzer Körper ist betroffen. (Das ist jetzt nicht das beste Beispiel, weil die Medikamentation noch dieselbe sein wird, wie beim Internist)

Ich komme übrigens aus einer Ärztedynastie und bin mit solchen Themen großgeworden. Alle meine Verwandten sind Internisten mit Naturheilverfahren gewesen oder immer noch am praktizieren. Diese Auseinandersetzung hat mich geprägt.

So ihr Lieben, jetzt habe ich lange ausgeholt (danke für die Geduld) und hoffe, ihr versteht mich ein wenig besser, mit dem, was ich euch mit dem Glauben an die Wissenschaft sagen wollte (s. Bereich Kommunikation) und warum ich dieses Thema dann doch sehr wichtig auch für den öffentlichen Bereich finde.

Liebe Grüße
Mariana

Majka Offline




Beiträge: 8.781

24.10.2014 14:51
#15 RE: Wissenschaft und Glaube antworten

Liebe Mädels, soll ich die Diskussion in die "Wohnstube" verschieben?

_______________

Liebe Grüße
Majka

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