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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Wohnstube
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Amiel77 Offline



Beiträge: 93

05.11.2015 20:10
#16 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Der hat schon Recht. Wie kann man andere unterrichten, wenn man selber ein schlechter Schüler ist. Das ist die Antwort auf Kreuzzüge aller Zeiten. Aber die Politik handelt leider auch sehr blauäugig und eigensüchtig. Mit der Zeit wird schon alles sichtbar werden.

Renate Offline




Beiträge: 956

09.11.2015 22:23
#17 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo zusammen,
hier bin ich mal wieder

habe mir die Beiträge durchgelesen.

Ich habe kein Problem damit wenn jemand meint, nur alle rein nach Deutschland. Das ist jedem seine Entscheidung wie er darüber denkt.
Ich will es nicht so haben. Ich möchte nur die haben, die wirklich verfolgt sind. Zum einen kann man sich viel besser um diese Leute
kümmern, weil es weniger sind. Zum anderen werden nicht die sozial schwachen Einwohner hier vor den Kopf gestoßen. Und was dieser
Zustrom bewirkt sieht man schon, die rechten Parteien bekommen immer mehr Zulauf.
Die Grenzorte sind am Limit, die Ehrenamtlichen auch... da kann man drauf warten, dass ein paar erfrieren vor den Grenzen, weil
einfach kein Raum mehr da ist in die man sie stecken könnte wenn sie ankommen. Und dann ist das Geschrei groß - wobei ich das
natürlich auch nicht gut fände.

Märchenhexe, ich finde es löblich wenn du bereit bist Wohnraum zur Verfügung zu stellen - ich möchte niemand Fremden in meiner
Wohnung haben auf Dauer (weder Flüchtlinge noch sonst wen). Ich finde es in Ordnung wenn jemand sagt wir sollen alle kommen
lassen und bereit ist was dafür zu tun. Ich kann nur die Scheinheiligen nicht leiden, die schreien "Alle Willkommen" und gar
nichts für die Flüchtlinge machen und die Lager möglichst weit von sich entfern haben wollen.
Aber was mich jetzt wieder stört (aucch wenn ich deine Meinung akzeptiere) dass du meinst mit der Vergangenheit von Deutschland
wäre es eine Schande ein kontra zur Einwanderung zu geben. Ich frage dich, warum soll sich eine Generation oder mehrere Generationen
hier noch für etwas schuldig fühlen, das lange vor der eigenen Geburt geschehen ist? Mich regt dieser Nazi-Komplex echt auf.
Denn seien wir doch mal ehrlich, dann müßte sich jedes Land wegen seiner Vergangenheit schämen, denn jedes Volk hat im laufe
der Jahrhunderte Verbrechen begangen. Egal ob die Amerikaner die Indianer ausgerottet haben und die Schwarzen bis heute diskriminieren,
die Australier die die Aborigines fast vernichtet haben, die Briten die massenhaft Iren im eigenen Land verhungern ließen und die
Kolonien ausgebeutet haben, die Juden die mit Palästina auch niht gerade freundlich verfahren und viele mehr. Dann könnte sich
die ganze Welt in mia culpa ergehen.

Morgaine auch der Text von "Gutmensch Manuel" hat einiges für sich, dem ich auch zustimme und auch da habe ich Respekt wenn
er sein Gästezimmer für Flüchtlinge zur Verfügung stellt.

Majka auch das mit den Vergleichen mit den Dämmen hat einiges für sich.

Ich akzeptiere es durchaus, wenn jemand eine andere Meinung hat als ich, aber ich möchte niciht so "überschwemmt" werden und
ja es macht mir Angst wenn ich höre was alles so passiert und das aus erster Hand von Leuten die es erleben.
Jetzt heute wieder in meinem Heimatort von Messerstechereien in Asylanten-Unterkünften... klar kann ich auch verstehen, dass
man einen Koller kriegt, wenn man ewig in einem Lager mit X-Menschen hockt. Aber auch das passiert deshalb, weil so viele
kommen. Wäre es ein Drittel, wären die nicht so lange dort, weil man auch die Asylanträge schneller bearbeiten könnte und
Wohnungen finden.
Bei uns hakt es extrem mit den Vorschriften. Sah letztlich einen Bericht über einen Afghanen. Der muss 1 Jahr darauf warten
seinen Asylantrag stellen zu können und sitzt bis dahin in einem Lager und darf nicht arbeiten. Was soll das denn sein?
Eine syrische Familie, die Verwandte in Detuschland hat, die sie aufnehmen würden - nein geht nicht, sie müssen im <Lager
bleiben. Die sollen doch froh sein, wenn Leute woanders als in einem lager wohnen können - man kann ja die Auflage machen
dass sie sich alle 3 Wochen auf der Gemeinde melden müssen... So geordnet manches hier läuft, so grotesk langsam ist es
andererseits.
Und wir waren generell schon immer ein extremes Volk. Alles wird masslos übertrieben - egal was es ist. Es gibt leider
keinerlei Mittelweg.

Grüße Renate

Amiel77 Offline



Beiträge: 93

12.11.2015 19:06
#18 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Das Problem ist, die Politik mit den Wissenschaftlern haben ermittelt, in 20 Jahren würden 17 Millionen Arbeitskräfte fehlen, weil keine Kinder geboren werden. Ja, überlegen wir selber, wie viele Kinder haben wir Deutsche allgemein, 1,7 pro Familie/Ehe/Lebensgemeinschaft. Ich sage dazu, Proletarier vereinigt euch, das Land braucht Nachwuchs. Sechs Kinder pro Familie und es gibt keinen Mangel an Arbeitskräften aber auch keinen Platz mehr für Fremdlinge/Einwanderer/Flüchtlinge, weil alles voll sein wird, von Kinderjarten bis Altersheim. Irgendwie ist es ein hausgemachtes Problem. Man kommt nur dahin, wo es noch freie Plätze gibt und genug Futter, um ganz einfach auszudrücken. Die jetzt flüchten, flüchten nicht nur vorm Krieg, was sie und ihre Vorfahren mit verursacht /mitgetragen/zugelassen haben, nein sie wollen für alle Zeiten Ruhe und Wohlstand haben, was nicht verboten ist. Aber dann sollen sie alles ablegen, und sich komplett integrieren, keine Kopftücher, keine Streitereien auf Religionsbasis, komplette Unterwerfung unter Grundgesetz, keine minderjährige Kebsweiber, keine Ehrenmorde und andere archaische Sitten. Willst du hier leben, kriegst du einen Stempel auf deinen Hinterteil und hältst dich an unsere Gesetze, dixi, wie die Römer damals zu sagen pflegten. Tanzt du aus der Reihe, landest du im Kolosseum als Frischfleisch, glaubt mir, nur 10 % der jetzigen Mengen würden überhaupt kommen. Und da sage ich, die Politik macht Schritte, deren Folgen sie gar nicht einsehen kann und wir alle müssen dann mit den Tatsachen zu recht kommen.Die Politik holt uns an den Hals fremde Arbeitskräfte(bei eigenen Arbeitslosen in Millionenzahl), weil sie nicht in der Lage ist, den Einheimischen zu vermitteln, dass es an der Zeit ist Kinder zu bekommen, und auch nicht etwas dafür tun will, damit unsere Menschen Kinder haben wollen(Z.B. Spezialleistungen gebunden an Staatsbürgerstatus, damit es nicht anlockend wirkt für die Balkanfreunde). Aber ganz ehrlich, ich bin Alleinverdiener, und wir haben grade das Sozialminimum pro Kopf an Mitteln, und leben nicht schlecht dabei und trotzdem habe ich drei Kinder und meine Frau möchte noch zwei dazu. Die Menschen haben zu bequem gehabt in den letzten 20-30 Jahren und wollen auch nichts davon einbüßen, das ist das Problem einerseits. Anderseits wenn die Überfremdung droht, oder ich Angst davor habe, dann muss ich dafür sorgen, dass genügend von meinen Leuten da sind. Ich bin selber Spätaussiedler, und habe mich integriert, weil ich das als Mindestvoraussetzung erachte, wenn ich in ein fremdes Land komme, auch wenn meine Vorfahren aus Mittelhessen stammen.

Majka Offline




Beiträge: 8.878

13.11.2015 15:25
#19 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Das, was du hier beschreibst, lieber Alex, ist sehr gut auch in der ZDF-Doku "Ein Staat - zwei Welten" dargestellt. Als Musterbeispiel für die Integration der Zuwanderer wird dort Kanada erwähnt.

Vor paar Jahren gab es eine Auswanderungswelle von Sinti u. Romas aus Tschechien nach Kanada. Sie haben angegeben, sie wären vom Staat diskriminiert. Kanada hat sie mit offenen Armen aufgenommen. Nach einer kurzen Zeit - innerhalb von ein zwei Jahren haben die kanadischen Behörden festgestellt, dass der Grund für die Auswanderung kaum die Diskriminierung war, denn diese Menschen verstehen es sehr gut, wie sie an die Sozialleistungen kommen, ohne etwas für die Gesellschaft zu tun. Das Ergebnis des Ganzen: Die Auswanderung wurde von Kanada gestoppt, für Tschechien wieder Visa eingeführt...

Die Anpassungsfähigkeit bzw. das WOLLEN sich anzupassen ist eben sehr unterschiedlich. Auch ich bin nach Deutschland gekommen und es ist für mich SELBSTVERSTÄNDLICH sich den Gegebenheiten hier anzupassen. Es muss mir nicht gefallen, aber ich bin hierher als Gast gekommen und es gehört einfach zu meiner "Kinderstube", dass man die Regeln des Gastgebers akzeptiert und respektiert.

Alles, was du geschrieben hast, kann ich hundertpro unterschreiben.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Renate Offline




Beiträge: 956

14.11.2015 21:30
#20 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Zusammen

ich bin generell der Meinung,wer hierher in unser Land kommt, bzw. nach Europa kommt hat sich anzupassen. Womit ich natürlich
kein Problem habe, wenn jemand seine Religion behält (wenn sie ganz normal und friedlich gelebt wird, was ja ein Großteil der
Muslime sicher macht). Aber ich würde z.B. dise Burkas verbieten. Das ist Vermummung und man weiß nicht wer dahinter ist.
Außerdem gibt es bei uns ein Vermummungsverbot und das sollte auch für Einwanderer gelten.
Ich meine wenn ich sagen wir nach Syrien auswandern würde, dann kann ich auch nicht mit Hotpans und ausgeschnittenem Shirt
durch die Stadt rennen und mit Schuhen in eine Moschee gehen. Und das würde ich für mich auch für selbstverständlich erachgten
dass ich mich meinem "Gastland" anpasse. Genauso wie ich finde, die Sprache muss gelernt werden. Ich würde das genauso von
einem Deutschen der auswandert erwarten. Und diejenigen die straffällig werden, gehören sofort ausgewiesen.

Ich denke heute, nachdem diese entsetzlichen Anschläge in Paris waren, an etwas was mir ein Bekannter vor
über 1 Jahr (noch vor dem Flüchtlingsstrom) gesagt hat. Und er war im Libanon und an der Grenze zu Syrien mit einer Hilfs-
organisation, und er hat vor Ort die Leute gesehen und mit Übersetzung gesprochen. Er sagte, diese Kinder dort, die den
Krieg mit erlebt haben, sind dermaßen traumatisiert, wenn man denen in 5 Jahren eine Kalaschnikow in die Hand gibt und
ihnen sagt sie sollen Menschen erschießen machen sie es, weil sie total abgestumpft sind... tja, die kommen auch alle
mit hierher mit unserer "Willkommenskultur". Und man weiß ja, dass die IS versucht Jugendliche anzuwerben bei ihnen
mit zu machen. Wobei ich damit nicht sagen will, dass alle Flüchtlinge eine Gefahr sind - nicht falsch verstehen, aber
es werden auch welche kommen die gefährlich werden können.

Und letztlich dachte ich mir auch, wenn jemand was sagte Bürgerkrieg bei uns - ich dachte immer Unsinn - die Frage ist
nur, was passiert, wenn Wohnghettos entstehen für die Flüchtlinge, wenn ihre Hoffnungen enttäuscht werden weil sie
sich was anderes versprochen haben? Denn seien wir doch mal realistisch. Klar wird es einige geben die gute Jobs und
somit ein gutes Leben bekommen. Aber viele die keine Bildung haben, die vielleicht noch Analphabeten sind, die kriegen
Hilfsjobs die schlecht bezahlt sind. Und jeder weiß wie man dann lebt, wenn man am Rande des sozialen Abstiegs lebt in
unserem reichen Land... wenn die sauer werden und sich zusammen tun (wie es in Frankreich und England in den Vorstädten
schon war) und dann noch auf die immer mehr aufkommenden Rechtsradikalen treffen - na danke, da kann man nur hoffen
dass man weit vom Brennpunkt weg lebt.

Grüße Renate

Renate Offline




Beiträge: 956

22.11.2015 18:17
#21 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Zusammen

gerade ist eine Sendung über Flüchtlinge in Deutschland. Eine ehrenamtliche Helferin sagte gerade, die Leute
sind total frustiert, sauer und genervt. Nichts geht weiter, sie hatten Hoffnung auf ein besseres Leben und
hocken in Lagern, stehen in Schlangen, kommen wegen der Massen ewig nicht zur Registierung. Tja das kommt
davon wenn man tür und Tor öffnet und alle rein lässt wie unsere bescheuerte Bundeskanzlerin.
Damit ist doch echt keinem gedient, kann ich verstehen, dass die Leute teilweise am Ende sind, das würde alles
nicht nötig sein, wenn man eine Obergrenze einführen würde und nur noch ein Drittel ins Land lassen würde. Hörte
letztlich von einem Flüchtlinge, der seit 1 1/2 Jahren in einem Lager sitzt - alles tolle <zustände - Hoffnungen
sterben, Ehrenamtliche sind nahe dem Burnout, Bevölkerung sauer... wunderbar "Danke Mama Merkel"

Grüße Renate

Amiel77 Offline



Beiträge: 93

22.11.2015 19:44
#22 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Das Problem ist, selbst wenn Merkel sie nicht "eingeladen " hätte, wären sie gekommen , übers Mittelmeer, immer wieder. Jetzt ist die Frage, soll man eine Mauer bauen, wie die Juden in Israel und MG,s drauf setzen, um Kontrolle zu haben, oder soll man alle aufnehmen, und nach Registrierung in ganz Europa verteilen, dann wären es ja nur 1 % mehr Menschen, gesehen auf 300 Millionen Europäer. Das muss jetzt endgültig entschieden werden, welche Schien gefahren wird. Denn Flüchtlinge wird es immer geben, dafür sorgen schon die Amerikaner. Ich bin nun nach langem Überlegen der Meinung, alle sollen registriert werden und wenn sie den Alltag hier erleben, wie es wirklich mit dem Arbeitsmarkt ist, werden sie schon weiter ziehen. Weil gemütlich werden sie es nicht haben, die Einheimischen sind nicht besonders gut gesonnen. Jetzt nach Anschlägen ist sogar die Notbremse gezogen worden, gezwungenermaßen, oder fein geplant.

Renate Offline




Beiträge: 956

24.01.2016 13:37
#23 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallöchen

was ich ja interessant finde, ich habe letztlich gehört, dass über 30.000 Iraker freiwillig -perFlugzeug-
in ihre Heimat zurück gekehrt sind, weil ihre Erwartungen in Deutschland nicht erfüllt wurden. Abgesehen
davon, dass ich froh bin darüber, frage ich mich auch was ist man für ein "Verfolgter" wenn man dann
wieder zurück fliegt in sein Heimatland?

Und was ich ja absolut empörend finde, dass die Heimatländer - nicht alle aber wohl manche - die Leute
die man ausweist aus guten Gründen, von denen nicht mehr zurück genommen werden. Das wußte ich auch nicht
dass sowas überhaupt geht.

Es liegt einfach viel zu viel im Argen. Einerseits finde ich es ein Ding der Unmöglichkeit solche Massen
an Menschen ins Land zu lassen und andererseits auch unmöglich, dass man dann welche die hier leben
wollen viele Monate warten lässt und in "Lagern" deshalb hält. Ich meine einfach generell, das Thema
ist Begrenzung. DAs wäre total wichtig. Denn dann bringt man die Bevölkerung nicht so auf, die sich
langsam überrannt fühlt und nach den jüngsten Vorgängen auch verunsichert ist, und zum andern könnte
man den "wirklichen" Flüchtlingen gerecht werden, die schneller unterbringen,die Asylverfahren beschleunigen
So wie das jetz ist sind alle die Verlierer. Langsam glaube ich fast, die Merkel wird gesteuert von irgendwoher
denn normal kann das nicht sein, wenn von allen Ecken die Bedenken kommen und sie stur beim "Wir schaffen das"
und "keine Obergrenze" bleibt. Wenn ich das schon höre, die dumme Nuss. sie schafft gar nichts, wenn es jemand
schafft, die Ehrenamtlichen und die Bevölkerung. sie düst ja um die Welt und macht ein nettes Gessicht in allen
möglichen Ländern. Bis auf Selfies hatte die doch mit den Flüchtlingen noch ncihts zu tun. Für mich gehört
sie schnellstens weg. Frage mich, warum da keiner ein Misstrauensvotum stellt. Und jetzt tritt ja auch
genau das ein, was man nicht will, die Rechten treten auf den Plan. Aber das fördert man auch mit so einer
bescheuerten Politik.

Grüße Renate

Amiel77 Offline



Beiträge: 93

26.01.2016 00:56
#24 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Natürlich hat Angi Richtlinienkompetenz. Aber ich fühle mit ihr mit. Sie hat bei diesem Fernsehgespräch mit den Jugendlichen, nach dem das ausländische Mädchen auf die Tränendrüse gedrückt hat, sich innerlich geschworen alles wieder gut zu machen. Man hat sie in eine blöde Situation gebracht. Sie hat sich emotional erpressen lassen. Es ist traurig, aber es ist passiert, sie zog falsche Konsequenzen daraus. Es ist jedoch auch traurig, dass keiner hinter ihr steht, ihre eigene Genossen fallen ihr in den Rücken, nur weil jetzt Konjunktur herrscht im "Gegen Flüchtlinge"- Drama. Sie sind für mich rückgratlose schwebende Zungen. Wenn sie so klug sind, warum hatten sie nicht vorher schon mit Misstrauensvotum gedroht, bevor die Entscheidungen gefallen sind. Wenn sie sehen, dass der Kapitän rosa Brille anhat und gegen Felsen steuert, dann müssen sie etwas tun, und nicht erst abwarten, bevor das Schiff zerschellt.

Morgaine999 Offline




Beiträge: 564

26.01.2016 09:22
#25 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Ich glaube dass all das ganz gezielt veranstaltet wird um uns in Angst zu versetzen. Damit wir es gut finden wenn das Internet stärker überwacht wird (und damit wir ) damit mehr Polizei auf den Straßen ist, damit das Bundesheer die Außengrenzen in Afganistan und Co verteidigen kann. Rechts ist meiner Meinung nach erwünscht. Denn man tut ja immer mehr dafür dass die Braunen aus ihren Löchern hervortreten. Ein Volk das Angst hat ist leichter lenkbar. Verhindert werden soll dass Deutschland sich mit Russland verbündet. All das Geschwafel jetzt um Begrenzung von Flüchtlingszahlen etc. ist nur ein Hinausschieben.Es ist erwünscht dass sie kommen, denn da es nicht geklappt hat uns mit der Ukraine in einen Krieg gegen Russland zu zerren, soll Deutschland jetzt auf diese Weise destabilisiert werden. Statt für Frieden auf der Welt zu sorgen zettelt man überall Kriege an. Und da geht es immer um Gold, Öl, Wasser und andere wertvolle Ressourcen.
LG Morgaine

Amiel77 Offline



Beiträge: 93

26.01.2016 22:30
#26 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Genau das wollte ich noch sagen gestern, ich höre ja auch <Nachrichten in drei anderen Sprachen, auch russische. Putin ist der erste Staatsoberhaupt einer Siegermacht, der gesagt hat, man kann ein Volk nicht deswegen benachteiligen, weil es vor drei Generationen Krieg verursacht hat usw. und dass Deutschland viel mehr Gewicht und Sagen haben muss in Europa, weil es das stärkste Land ist und Führungsrolle verdient)ein eindeutiges Signal zur Zusammenarbeit). Das sagt ein Russe . Klar wollen vor allem baltischen Staaten und Polen nicht, dass Deutschland mit Russland ganz eng werden. dann wären sie ja wieder "benachteiligt", wie im 18-19 Jahrhundert usw. Äußerst töricht von ihnen, denn man kann sich an den Fingern abzählen, wo die ersten Kurzstreckenraketen im Ernstfall einschlagen würden, bei den "schwebenden Zungen" der Amerikaner in Osteuropa. Die Amis wären schon gar nicht begeistert, wäre ein Alptraum für sie. Deutschland wäre energetisch frei von ihren geopolitischen Machenschaften um Ölpreis ständig zu manipulieren durch künstliche Krisensituationen und auch noch mit dem "alten" Kaltkriegsfeind zusammen, als Busenfreunde. Glaubt mir, nichts hat die Amerikaner mehr aus ihrer Rolle geworfen, als der Zerfall von UdSSR und das Starkwerden von Russland jetzt, wo es nicht mehr Millionen für Marionettenregime zahlt auf der ganzen Welt, sondern nur noch um sich selbst kümmert und auch die Rohstoffe frei verkauft. Die Amis haben 1200 Basen auf der ganzen Welt verteilt. Was kostet so was? Die haben die gleiche Situation wie das alte Rom in seinen letzten Jahrzehnten, Legionen überall verteilt, kein Geld mehr, innerer Verfall, "Barbaren" von allen Seiten, die dich zerfleischen wollen. Was man sät, das wird man ernten.

Renate Offline




Beiträge: 956

26.02.2016 00:18
#27 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallöchen,

ich habe leztlich "Hart aber fair" gesehen und da war ein Mann (ich glaube Politologe, weiß es jetzt nicht mehr) der war super.
der hat genau gesagt was Sache ist. Er sagte, die politische Mitte in Deutschland drifetet auseinander mit dieser Flüchtlings-
politik. Angela Merkel müßte sich hin stellen und ind ei Welt hinaus sagen, dass das eine einmalige Sache war, dass alle willkommen
sind, dass jetzt aber nicht mehr alle kommen könnnen und man nicht mehr alle rein lässt. DAs wäre ein Signal dass sich einige
zumidnest schon mal nicht mehr auf den Weg machen.
Dann sagte er es geht ein Riss durch das land. Es wird sich die ganze Gesellschaft extrem verändern. Nicht nru durch die Flüchtlinge
die eine andere Kultur mit bringen, sondern auch durch die eigenen Leute. Denn die sogenannten Volksparteien (SPD, CDU) verlieren
immer mehr an Stimmen (lt. Wahlprognosen) und die einen driften ab nach links und die andren nach rechts, sprich in die extremen
Parteien.
Dann sagte er noch, und dann ist sie fast gezwungen die merkel mit Erdoan einem Verbrecher der u.a. die Kurden elemnieren will
(die einzigen die sich gegen den IS im Bodenkampf stellen) zu verhandeln und Zugeständnisse zu machen.
Ich glaube sowieso die liebe Frau Merkel geht nicht als die Retterin der Welt in die Geschichtsbücher ein, sondern als die Toten-
gräberin von Europa. Und ich frage mich langsam, ob da mit rechten Dingen noch alles zugeht. Ich meine ich halte sie nich für
jemand der sich schmieren lässt von anderen Regierungen aber weiß man ob sie mit was erpresst wird. Denn sonst müßte man sich
fragen ob die langsam geistesgestört ist, wenn sie sieht was los ist. Dass ein land nicht Millionen über Millionen aufnehmen
kann über die Jahre und die eigene Bevölkerung sich radikalisiert und Europa auseinander kracht in absehbarer zeit.
Und heute sah ich das Ende einer Diskussion mit S.Gabriel u. E.Stoiber u.a. und auch da die Sprache, Deutschland ist dabei
sich zu destabilisieren und zwar wie gesagt nicht nur durch die "Einwanderer" sondern durch die eigene Bevölkerung.
Ich frage mich wann wacht man eigentlich auf - speziell unsere gestörte Kanzlerin?
Und anders gefragt, glaubt ihr Geschichte kann sich wiederholen? Ich denke an die Weimarer Republik... viele Parteien,
keine Einigung, jeder gegen jeden, die Rechten gingen auf der Straße auf die Linken los... was dann kam weiß man ja.
Und wir Deutsche sind halt leider generell kein Volk für den Mittelweg. Entweder schwarz oder weiß, war schon immer
so. Entweder brutalste Diktatur oder Weichei-Demokratie in der die Verbrecher mehr Schutz als die Opfer z.B. haben.
Was wir machen, machen wir anscheinend immer sehr gründlich.

GRüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.878

28.02.2016 17:45
#28 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Liebe Renate,
der Politologe hat nur das gesagt, was sich viele Menschen - auch ohne politische Ausbildung - längst zusammengereimt haben.
Ich gebe ehrlich zu, ich schaue die letzten Monate gar keine Nachrichten, Talkshows u.ä. mehr. Das Geschäft mit der Angst ist nicht mein Ding.
Die Polarisierung der Gesellschaft läuft schon mehrere Jahre, Verarmung der mittleren Schicht, die niedrigen Renten nach vielen Jahren Arbeit usw. - das alles wurde auch schon oft angesprochen. Dafür gab es angeblich kein Geld. Dann kamen die wirtschaftlichen Krisen (und Zahlungsunfähigkeit) in Griechenland, Zypern, Spanien, Italien - und plötzlich waren Milliarden Euro vorhanden und die Banken saniert, auch wenn sie durch ihre Gier die Krise selbst verursacht haben.
Die wirtschaftliche Lage hat sich etwas stabilisiert - und schon wieder haben wir hier eine andere Krise - und jedesmal wird es auf den Rücken der kleinen Menschen ausgetragen.
Mich würde wirklich interessieren, wann eigentlich klipp und klar gesagt wird, WER an dieser Situation am meisten profitiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Unterkünfte dem Staat nur für ein Dankeschön zur Verfügung gestellt werden. Wieviel verdienen die Waffenlieferer dabei? Daran ist auch Deutschland beteiligt.

Ich bin der Auffassung wie Morgaine - die Lage wird künstlich herbeigeführt und gesteuert. Solange man Geschäfte mit der Angst machen kann, solange wird es auch guten Nährboden haben.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 956

07.03.2016 10:02
#29 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Da ist viel Wahres dran, Majka- nur bin ich der Meinung, dass das alles durch die Kolonialisierung und die Ausbeutung von Entwicklungsländern hausgemacht ist. Ich bin ja mal gespannt, ob nach der katastrophalen Wahlbeteiligung und dem hohen Stimmenanteil der AFD endlich mal alle ihren Hintern zur konstruktiven Politik hoch bekommen. Ganz abgesehen vom dohenden Damoklesschwert TTIP sind wir doch schon arg gebeutelt. Ich kann es auch kaum mehr ertragen, höre aber nicht auf, meiner Stimme und Meinung deutlichst Ausdruck zu geben.
Mannmann, wir haben schon fast wieder Ostern, die Zeit rennt mal wieder, wa??

Renate Offline




Beiträge: 956

09.03.2016 20:44
#30 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Zusammen,

na nun sieht man es ja schon, dass die AfD alleine bei der Kommunalwahl in Hessen über 10 % aus dem Stand
erreicht hat. Jetzt redet unsere liebe Kanzlerin von "Die AfD spaltet die Gesellschaft". Sollte sich mal
überlegen, dass sie es ist die mit ihrer Flüchtlingspolitik und ihrer Sturheit die Gesellschaft spaltet,
denn wenn sie nicht so agiert hätte wie sie es gemacht hat, dann hätte die AfD gar nicht so viele Stimmen.

Jetzt wird sie ja in Europa auch ausgebremst und die Balkonroute ist fast dicht. Ehrlich - auch wenn das
viele vielleicht nicht für gut halten - ich schon. Denn ich meine, wenn die leute hören sie stranden in
der Türkei oder in Griechenland - sie wollen ja zu Mama Merkel - dann machen sich einige nicht mehr auf
den Weg. Dann kommen - schätze ich - vorwiegend die die wirkliche Flüchtlinge sind, die vor Krieg und
Bomben fliehen, dennen es egal ist wo sie sind nur Hauptsache in Sicherheit. Und da bin ich der meinung
das sind auch die denen man wirklich helfen muss. Ich kenne eine Frau (gute Bekannte) die war in Bosnien
als Krieg war. Sie sagte, sie wäre nie auf die Idee gekommen zu sagen sie will da und dort hin in Europa
ihr war wichtig, in einem Gebiet zu sein, in dem keine Bomben fallen mit ihren Kindern.

Aber ich sehe mir normal auch keinerlei politische Sendungen an (das damals bei hart aber fair) war
die Ausnahme. WEil mich das nur aufregt und ändern kann ich eh nichts. Ich schaue auch nicht direkt
Nachrichten, kriege sie aber immer wieder am Rande mit, wenn mein Mann schaut.

Interessanter Aspekt übrigens letztlich bei einer allgemeinen Meditation von Robert Betz. Der meinte
man soll sich fragen, wo ist man selbst auf der Flucht. D.h. was will man sich bei sich selbst nicht
ansehen? Oder auch wo man selbst Mangel leidet? Können dann doch erstaunliche Erkenntnisse zu Tage
treten... denn er sagt, das Äußere spiegelt ja nur das Innere (was ja generell auch stimmt).

Grüße Renate

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