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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Wohnstube
Seiten 1 | 2 | 3
Renate Offline




Beiträge: 930

14.09.2015 14:32
Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo meine Lieben

mir fällt auf, dass zu dem absolut aktuellen Thema "Flüchtlingspolitik" hier überhaupt nichts steht. Als würde jeder
mal vorsichtshalber das heikle Thema umgehen wollen. Dachte mir, ich äußere mich jetzt mal dazu.
Ich habe leider erleben müssen, dass mir letztlich eine langjährige Brieffreundin die ich zudem persönlich kannte,
den Kontakt gekündigt hat, weil sie eine andere Meinung in der Flüchtlingspolitik (wie das klingt...) hat als ich.
Ich finde jeder sollte seine eigene Meinung haben dürfen, auch wenn sie nicht gerade der eigenen entspricht.

Meine persönliche Meinung ist, dass dem unbedingt Einhalt geboten werden muss und ich bin froh, dass jetzt erst
mal die Grenzen zu sind. Ich finde durchaus, dass man den Leuten die wirklich verfolgt sind, die aus kriegsgebieten
kommen - wie Syrien - dass man denen hilft. Alle andere würde ich sofort - und ohne Geldzuwendung - zurück schicken.
Sie in Busse setzen mit Essen und Trinken und zurück fahren z.B. auf den den Balkan.
Ich finde einfach es nimmt total überhand mit den Massen die hier ankommen. In München innerhalb einer Woche 63.000
Menschen. Wo soll das hinführen. 800.000 im Jahr und ich wette dass es mehr sind.
Wenn man solche Massen aufnimmt, kann das für niemanden gut sein. Denn wenn es die Hälfte der Leute wäre oder
ein Drittel, könnte mman sich ganz anders um sie kümmern. Man könnte sie besser integrieren, schneller Wohnraum
finden, traumatisierten Kindern Hilfe zu kommen lassen usw. Wenn aber solche Massen kommen, bleiben irgendwann
alle auf der Strecke.
Dazu kommt, dass die Flüchtlinge frustriert sind wenn sie wochenlang oder sogar Monate in Massenunterkünften bleiben
müssen - im sogenannten "gelobten Land". Die Einheimischen sind sauer, weil man ihnen die Containersiedlung über
Nacht in die Siedlungen baut. Ich kenne - persönlich - 3 Leute die in der Nähe solcher Unterküknfte wohnen.
Die Zustände die da sind, bräuchte ich auch nicht vor meiner Türe wenn ich ehrlich bin. Zudem ist die Polizei
im Dauereinsatz (weiß ich auch von 2 Leuten persönlich, doch das wird wohlweislich unter dem Tisch gehalten).
Ich höre Beispiele, wie sich manche Flüchtlinge aufführen (wobei ich betonen will, das sind auch Einzelfälle,
gibt sicher viele die wissen wie man sich benimmt) und wehe man sagt as dagegen dann muss man sich als Nazi
beschimpfen lassen.
Wir habenim eigenen Land auch viele Leute die arm sind, ob es Rentner sind die kaum über die Runden kommen,
Leute die unverschuldet arbeitslos geworden sind und von Hartz IV leben. Es gibt Leute die Kita-Plätze brauchen
und Probleme haben welche zu kriegen. Es gibt Menschen die günstige Wohnungen suchen weil sie sich nur die
Leisten können. Und dann gibt die Bundesregierung Milliarden für Flüchtliinge aus, da ist das Geld dann
plötzlich da. Wie wirkt das auf die Leute die auch sozial schwach sind? Glaubt ihr wirklich dass das auf
Dauer ohne Folgen bleibt?
Der nächste Punkt, wer sagt denn dass da nicht ISIS-Kämpfer unter den Flüchtlingen sind?
Ich habe wirklich Angst was da alles noch auf uns zu kommen wird. Die Flüchtlinge sauer, wenn sich ihre
Wünsche nicht so erfüllen wie gedacht, die menschen hier sauer weil sie ins Hintertreffen gelangen.
Ich fürchte wirklich dass wir hier einen extremen Rechtsruck bekommen werden. Brennen jetzt schon die
Asylantenheime... Der Normalbürger zündet die nicht an, aber er kann eine rechte Partei wählen wenn
wieder Wahlen sind und ich denke genau das passiert, wenn man da keine Kursänderung vornimmt.
Hörte letztlich eine Studie: 30 % der Deutschen sind alle Flüchtlinge Willkommen, 30 % sind rechts-
radikal und 40 % tendieren zu beiden Richtungen. Mal sehen wohin das kippt, wenn sich nichts ändert.

Ich kenne viele Leute und alle sind der gleichen Meinung (bis auf meine Brieffreundin bisher), helfen
ja, aber nicht so viele ins Land lassen und nur denen helfen die wirklich durch Krieg und Verfolgung
bedroht sind und die anderen zurück schicken und zwar sofort.

Dann werden soziale Brennpunkte entstehen. Fast niemand will die Flüchtlinge im eigenen Haus oder
in der Nähe haben - zumindste nicht geballt. Man braucht hier bloß in die regionalen Zeitungen zu
schauen, kaum jemand ist bereit Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Also müssen Wohnungen gebaut
werden und das werden dann vermutlich Zentren wo sich die Einwanderer konzentrieren. Wie ist
es in Frankreich oder England mit den Ghettos? Da waren auch schon die Unruhen.

Dazu dieser Sauhaufen EU, von dem ich eh noch nie viel gehalten habe. Beschließen unsinnige Verordungen
(z.B. die Farbe des Tomatenmarks) aber können sich nicht einigen wenn es um wichtige Themen geht.
Es kann nicht sein, dass in der ganzen EU nur 6 Länder überhaupt Flüchtlinge aufnehmen und den
Großteil Deutschland.

Ehrlich gesagt, ich bin neugierig.... wenn sich die EU-Regierungen auf eine Quotenverteilung einigen
sollten, was dann die Flüchtlinge sagen (oder ein Großteil) wenn es heißt "Nix Deutschland... du
kommst nach Tschechien, Spanien, Polen usw." Da bin ich mal neugierig ob auch noch so viele kommen
wenn sie wissen, dass sie dann in einem Land sind, das ihnen nicht "Zucker in den Hintern bläst"
wie die Deutschen.

Ich weiß schon, Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber ich habe wirklich höchste Bedenken wo
das alles noch hin führen wird.

Grüße Renate

Renate Offline




Beiträge: 930

14.09.2015 19:11
#2 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Hier bin ich nochmal,

ich habe vorhin was vergessen zu schreiben.
Es macht mich total wütend, wie wir hier von den Medien, der Politik, der Presse manipuliert werden. Das Thema "Flüchtlinge"
wird zum einen bis zum Erbrechen durchgekaut... und dann will man uns noch sagen wie wir zu denken haben. Nämlich ausschließlich
in Willkommens-Kultur. Und wehe man äußert Bedenken, dann wird man möglichst gleich in die rechte Ecke gedrängt.

Man will Wörter aus dem Sprachgebrauch entfernen, weil die diskriminierend sind angeblich. Man darf z.B. nicht mehr Neger
sagen. Ich habe mein Leben lang zu Schwarzen Neger gesagt und ich habe es noch niemals abwertend gemeint, weil mir das
total egal ist welche Hautfarbe einer hat. Mich interessiert der Mensch dahinter und nicht die Hautfarbe.
Zigeunerschnitzel muss von der Speisekarte weil das diskriminierend sein soll. Warum darf man bitte "Wiener Schnitzel"
sagen oder "Frankfurter" zu Würstchen? ich finde das alles so maßlos übertriebenn.

Aber wie sschon gesagt, ich finde wir Deutschen sind ein eigenartiges Volk. Keinen Mittelweg. Entweder eine mörderische
Diktatur oder eine Weichei-Demokratie. Entweder die ganze Welt erobern oder die ganze Welt retten. Entweder schwarz oder weiß,
von einem Mittelweg sind wir meilenweit entfernt.

Grüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.781

18.09.2015 17:44
#3 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Liebe Renate,
sicherlich wartest du schon ungeduldig auf eine Antwort.
Vieles, worüber du schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen - die Verunsicherung, die Ängste, wohin das alles führen soll bzw. wird.
Gerade WEIL alles um die Flüchtlinge herum so emotional beladen ist, übe ich mich selbst in Abstand, Geduld und Beobachtung, ohne sich in die Emotionen einbeziehen zu lassen. Nach meiner Meinung ist diese Flucht Richtung Europa gewollt und gesteuert, denn Afghanistan und Syrien sind Konfliktherde seit Jahrzehnten, ohne dass Millionen von Menschen sich deswegen in Bewegung gesetzt haben. Auch habe ich meine Zweifel daran, ob wirklich alle aus den Kriegsgebieten kommen - oder sind es meine Vorstellungen über Kriegsflüchtlinge, die mich derartig irritieren?
Wir können natürlich auch darüber diskutieren, wieviel Europa (und natürlích auch die USA) mit ihrer Politik dazu beigetragen haben, aber das löst nicht das Problem und die Situation, in der wir uns jetzt befinden.

Es handelt sich eindeutig um einen Aufprall unterschiedlicher Kulturen - man kann es auch als eine neuartige Völkerwanderung betrachten. Diesen Menschen werden bestimmt Geschichten erzählt, wie toll es hier ist, wie viel Geld sie vom Staat bekommen usw. Daher frage ich mich, wem nutzt es eigentlich?
Im ARD wurde im Plus-Minus in dieser Woche darüber gesprochen, wieviel verschiedene Vermieter an der Misere der Flüchtlinge verdienen (nicht nur jetzt, sondern seit Jahren), ohne jemals überprüft zu werden, ob sie ihre Leistungen auch vollbringen.
Die geschätzte Menge von einer Million Flüchtlinge im Jahr - das ist für mich schier unvorstellbar. Wo sollen sie alle untergebracht werden? Hinzu kommt die Verpflegung usw. usw. Das kann keiner alleine bewältigen - das ist einfach zu viel.

Die Menschen kommen aus einem ganz anderen Kulturkreis, haben ihre Verhaltensweisen, die sie nicht einfach mit dem Übertreten der Grenze ablegen können. Dazu gehört auch die Tatsache, dass Frau einen "niederen Wert" hat - das ist ein riesiges Konfliktpotenzial, ob offensichtlich oder verdeckt. Von uns wird Toleranz und Offenheit verlangt. Können wir das gleiche von den Neuankömmlingen auch erwarten? Wohl kaum...
Und doch kommen sie in ein Gastland - sehen sie es auch so? Oder können wir davon ausgehen, dass sie von uns erwarten, dass wir uns anpassen - wie wir schon bei den vielen Kindern sehen können, die trotz mehreren Jahren in Deutschland kaum die deutsche Sprache beherrschen... Das sind Sachen, die mich auch nachdenklich stimmen.

Ich gehe davon aus, dass wir Steuerzahler wieder die Zeche bezahlen werden müssen - denn von irgendwo muss das Geld herkommen.
Oder hat jemand von den Politikern auf sein Gehalt verzichtet und es zugunsten der Flüchtlinge gestellt? Oder einige Familie bei sich zu Hause untergebracht? Hab noch nichts derartiges gehört - oder ist es doch etwas anders?

Wie war es in den 20. und 30. Jahren in Amerika, als so viele Europäer ausgewandert sind? Waren sie dort auch willkommen? Wie war es nach dem 2. Weltkrieg - da gab´s doch auch Unmengen von Flüchtlingen? Wie waren die Stimmungen damals? Das wäre sicherlich interessant zu vergleichen, wenn´s überhaupt möglich ist. Die Umstände waren ähnlich...

In der Ausgabe der Zeitschrift SEIN vom 24. August ist ein Artikel "Die Flüchtlinge, der Krieg und unser Ego". Ich bin mit dem Autor zwar nicht derselben Meinung, aber die Diskussion unter dem Artikel enthält einige sehr interessante Beiträge, die das breite Spektrum der Probleme darstellen.

Hier ist der Link: Die Flüchtlinge, der Krieg und unser Ego

Was mag uns diese Zeit des Umbruchs noch bringen? Was alles erwartet uns noch?

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.781

18.09.2015 18:17
#4 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hier noch ein Nachtrag aus der Diskussion in dem genannten Artikel. Auch du, Renate, sprichst über Ähnliches:

Zitat

Dan - 25. August 2015

Frage

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben meine volle Zustimmung. Eine Frage habe ich trotzdem an Sie. Ich habe in meiner Stadt täglich Erfahrungen mit Flüchtlingen in Form von:

* Gewaltbereitschaft
* Rücksichtslosigkeit
* Respektlosigkeit (vor allem gegenüber Frauen)
* Diebstahl

Ich mache nicht die Erfahrung von dankbaren Flüchtlingen, die sich integrieren wollen.

Wie kann ich damit umgehen?



Das ist bestimmt auch eine Erfahrung, die viele Menschen misstrauisch gegenüber den Flüchtlingen macht. Wie kann man mit so etwas umgehen? Akzeptieren? Schweigen? Ansprechen? Öffentlich (Radio, Fernsehen) - sachlich - diskutieren?

_______________

Liebe Grüße
Majka

Renate Offline




Beiträge: 930

18.09.2015 21:57
#5 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Majka, und auch ein Hallo allen anderen Forumsmitglieder,

finde ich nett, dass wenigstens du dich zu dem Thema hier äußerst Majka.

Frage an all die andern "Seid ihr zu feige euch zu dem Thema zu äußern?" Ist doch schon komisch oder, dass hier
keiner außer Majka und mir iregendwas zu einem höchst brisanten Thema, das die ganze Republik beschäftigt,
alleine schon täglich mehrmals in den Medien durchgekaut wird, was zu sagen hat.

Ich frage mich, sind vielleicht einige der gleichen Meinung wie ich und sind schon mundtot gemacht worden?
ABer es gibt ja unter euch allen sicher auch welche die die Willkommens-Kultur pflegen wollen - auch okay,
jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Warum lese ich auch da nichts. Finde ich schon sehr eigenartig.

Grüße Renate

Renate Offline




Beiträge: 930

21.09.2015 00:09
#6 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hallo Majka

ich bekam eine Mail von einer Bekannten die wiederum von jemand anderem eine Mail bekommen hat. Und diejenige schreibt das gleiche wie du
durch diesen Flüchtlingsstrom sollen wir destabilisiert werden. Hänge mal den Wortlaut an und den dazu gehörigen youtube-Film, also den
link dazu.

Mailtext:

Dass mit dem plötzlich derart massiv anschwellenden Asylantenstrom etwas so ganz und gar nicht stimmt, sollte uns schön langsam klar werden. Es handelt sich dabei wohl um eine gezielte Inszenierung, die eine Destabilisierung Mitteleuropas zum Ziel hat. Eine vernünftige Lösung dieses Problems auf politischer Ebene wird kaum zu erwarten sein.
Ich empfehle dazu einen Film, der zwar ziemlich lange ist (fast 2 Stunden), der aber das Problem ziemlich genau auf den Punkt bringt.
Du findest ihn hier:
https://www.youtube.com/watch?v=pzZ7baBZyDQ

Grüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.781

21.09.2015 14:29
#7 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Liebe Renate,
vielen Dank für den Video-Tipp, ich werde es mir gelegentlich anschauen.
Bitte respektiere aber auch, wenn hier die Foris zu dem Thema "Flüchtlinge" einfach schweigen. Das Thema bekommt schon anderswo genug Aufmerksamkeit (und damit auch Energie) in allen möglichen Medien, daher sehe ich es nicht für erforderlich, es hier breit zu diskutieren. Ich tue mich damit auch ziemlich schwer.

Zitat

Dass mit dem plötzlich derart massiv anschwellenden Asylantenstrom etwas so ganz und gar nicht stimmt, sollte uns schön langsam klar werden. Es handelt sich dabei wohl um eine gezielte Inszenierung, die eine Destabilisierung Mitteleuropas zum Ziel hat. Eine vernünftige Lösung dieses Problems auf politischer Ebene wird kaum zu erwarten sein.



Das vermute ich schon lange, dass die Destabilisierung von Europa - sowohl wirtschaftich als auch politisch - eines der (verdeckten) Ziele des Flüchtlingsstroms ist. Die Flüchtlinge kommen nicht nur aus Syrien (der Bürgerkrieg dauert seit 4 Jahre), sondern auch aus anderen Ländern. Warum sie keinen Asylantrag in den ihnen kulturell und religiös näher stehenden Staaten stellen, wo es keinen Krieg gibt und guter Lebensstandard herrscht (wie z.B. Saudiarabien, Vereinigte Arabische Emirate, Oman oder Kuweit), das bleibt mir ein Rätsel - darüber hat noch keiner in den Medien laut gesprochen.
Es wird auch darüber nicht geredet, dass die Gruppierungen der Flüchtlinge sich gegenseitig nicht immer wohlgesonnen sind. Es bleibt abzuwarten, ob sie von den Europäern auch Toleranz lernen wollen, oder ob sie sich hier auch gegenseitig anfeinden werden, so wie sie es von zu Hause gewöhnt sind.
Die kommenden Jahre scheinen uns eine Menge Herausforderungen zu bringen - mal sehen, was daraus wird.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.781

21.09.2015 15:11
#8 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Nachtrag: Hier noch ein Link zu einer ZDF-Sendung über Einwanderer in Deutschland, den ich soeben erhalten habe:

Ein Staat - zwei Welten

Schon die Rechte der Frauen - ein gewaltiges Konfliktpotenzial - aber das sehen wir schon an der Generation der Einwanderer, die in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten leben...
Daher stellt sich die Frage: Gelten die Menschenrechte und die Verfassung wirklich für ALLE? Oder nur auf dem Papier?

_______________

Liebe Grüße
Majka

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

22.09.2015 20:52
#9 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Zitat
Frage an all die andern "Seid ihr zu feige euch zu dem Thema zu äußern?"



Nicht unbedingt zu feig, aber nicht gut genug informiert. Das Thema ist in allen Medien, so dass es mir schon der Hals raushängt. Dazu
die plötzlichkeit von dem allen - wir wurden förmlich überollt und auch darum kann ich nicht viel dazu sagen.
Natürlich mache ich mir Sorgen und habe Angst. Das diese Ströme unser Land und ganz Mitteleuropa dauerhaft verändern werden ist klar. In welche Richtung
sie verändert werden, das mitzuprägen liegt jetzt in unserer Hand.
Das eine Destabilisierung Mitteleuropas das "Ziel" ist, kann ich mir gut vorstellen, jedoch glaube ich kaum dass die einzelnen Menschen unter dem Motto "Jetzt gehen wir mal ein bisschen Europa destabilisieren" aufbrechen.
Wenn dies das Ziel ist, so muss es doch schon von langer Hand geplant sein und zwar von den politischen Machthabern - diese sollte unsere Wut treffen und nicht die "kleinen Leute" die einfach vor den Bomben flüchten.
Ich denke die Politik ist jetzt mal gefragt, endlich länderübergreifend an einem Strang zu ziehen und eine durchgeplante, organisierte Flüchtlingspolitik auf die Beine zu stellen. Ich will in diesen Zeiten kein Politiker sein und ich verstehe auch dass sie nur Menschen sind und völlig überrascht und überfordert
von der Situation, trotzdem sind es zurzeit die vielen Freiwilligen die so halbwegs zumindest alles am laufen halten, die ÖBB und die Deutsche Bahn...
Wenn da nicht bald mal der Staat organisierter zupackt werden diese Menschen auch wütend und auch sie können nicht dauerhaft so viel schuften wie zurzeit.
Ich habe keine Ahnung wo das alles noch hinführen wird, aber klar ist dass wir gerade Dinge live erleben die im Geschichtsunterricht der Zukunft unterrichtet werden .
Ich und auch einige meiner Freunde verabschieden sich gerade von dem Gedanken dass wir in einer ruhigen und friedlichen Zeit alt werden. Ruhige und friedliche Zeiten waren schon immer eine Ausnahmesituation, warum sollten gerade wir diese auch in Zukunft erleben...
Aber vielleicht bin ich da auch zu pessimistisch. Wir werden sehen.

__________________________________________________

Wenn Sie mich suchen: ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. -Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!" (Bernd das Brot)

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

23.09.2015 08:48
#10 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Dieser Artikel, der morgen fortgesetzt wird, trifft des Pudels Kern zu den Politischen Problemen unserer Zeit:

http://www.neopresse.com/politik/echter-...lartext-teil-1/

Majka Offline




Beiträge: 8.781

23.09.2015 17:16
#11 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Vielen Dank für den Link, der Artikel gefällt mir sehr gut!

@Heuler: Wir bekommen nicht wenig, sondern eine Flut von Informationen, nur sind die offiziellen sind derartig manipulativ, dass es einem schon schlecht wird...
Kein Wunder, dass du dich deshalb nicht informiert fühlst, denn das tun die Medien wahrhaftig nicht.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.781

24.09.2015 19:07
#12 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hier ist der 2. Teil des Artikels:

http://www.neopresse.com/politik/echter-...lartext-teil-2/

Hier nur ein Absatz daraus:

Zitat

Weapons of Mass Migration
Nun ja, das klingt ein wenig irritierend. Ist aber nur der Titel eines 2010 erschienenen Buches der US- Autorin Kelly M. Greenhill (http://www.cornellpress.cornell.edu/book...=80140100627270).

Darin untersucht die heute an der Stanford University tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politische Waffe eingesetzt wurden und werden, um andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpressen. Fazit: Klappt in drei von vier Fällen. Ebenfalls lesenswert!



Und noch einmal zu deinen Bedenken, liebe Heuler:

Zitat

Das eine Destabilisierung Mitteleuropas das "Ziel" ist, kann ich mir gut vorstellen, jedoch glaube ich kaum dass die einzelnen Menschen unter dem Motto "Jetzt gehen wir mal ein bisschen Europa destabilisieren" aufbrechen.
Wenn dies das Ziel ist, so muss es doch schon von langer Hand geplant sein und zwar von den politischen Machthabern - diese sollte unsere Wut treffen und nicht die "kleinen Leute" die einfach vor den Bomben flüchten.



Liebes, natürlich wissen es die Leute, die hierher kommen, nicht, dass sie für solche politische bzw. wirtschaftliche Zwecke missbraucht werden - sie sind nur "Bauern auf dem Schachbrett". Es ist traurig und unmenschlich, ihre Misere und Not auszunutzen. Und das geschieht - leider - auf mehreren Fronten.
Aber immerhin stellt sich für mich die Frage, ob ALLE oder zumindest die Mehrheit wirklich vor dem Krieg flüchten und warum sich die arabischen Staaten, die dort doch in der Nähe sind, SO WENIG - wenn überhaupt - engagieren.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.781

02.10.2015 15:34
#13 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hier zu diesem Thema eine andere Sicht-Weise - ein Newsletter von Andromis:

Zitat


Liebe Lichtfreundinnen und Lichtfreunde,

Dies ist ein spezieller Newsletter bezugnehmend auf die aktuelle weltpolitische Lage.

Die Terror-Herrschaft des IS ist bisher nicht zu stoppen und in Syrien, Libyen, Somalia und anderen Staaten der Erde herrscht Bürgerkrieg. Zudem gibt es eine Flüchtlingswelle Richtung Europa in nicht geahnten Ausmaß, welche teilweise eine bisher nicht wahrgenommene Fremdenfeindlichkeit offenbart. Ein erhöhtes Gewalt- und Terror-Potential bewirkt auch, dass viele Länder der Erde die Meinungsfreiheit ihrer Bürger aus Gründen staatlicher Sicherheit und Kontrolle einschränken. Damit erscheint es deutlicher denn je, dass wir uns in einer apokalyptischen Zeit befinden.

Das Wort Apokalypse stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Enthüllung“ oder „Entschleierung“. Ich sehe für Europa somit kein Endzeit-Szenario, sondern eine Zeit der Offenbarung, in der uns unser Denken und Handeln individuell, wie auch auf globaler Ebene, immer deutlicher bewusst wird. Für mich geht es also nicht um den Untergang Europas oder Deutschlands, sondern um eine tiefgreifende individuelle, gesellschaftliche und politische Erneuerung.


Die Auswirkungen der Schwingungserhöhung

In diesem Jahr haben sich die Schwingungsfrequenzen der Erde weiter enorm erhöht und sie lassen das Dunkle und Verdrängte in uns deutlicher sichtbar werden. Wenn man sich das Weltgeschehen und das Verhalten der Menschen in dieser Zeit anschaut, dann können leicht Zweifel aufkommen, ob die Menschheit überhaupt noch auf dem richtigen Weg ist. Doch jeder in den letzten Jahren aufgedeckte Skandal, jede Krise und jeder Terrorakt machen nur sichtbar, was lange vorher im Verborgenen gewesen ist und nun bewusst wird. Aus einer höheren Perspektive betrachtet ist dies wichtig, denn nur so kann das Bewusstgewordene bearbeitet und erlöst werden.

Der NSA-Skandal, der durch den US-Amerikaner Eduard Snowden aufgedeckt wurde, machte z.B. die schon seit über einem Jahrzehnt praktizierten Spionage-Aktivitäten der USA öffentlich. Die aus Syrien, Albanien, Afghanistan und anderen Staaten nach Europa kommenden Flüchtlinge, zeigen uns die leidvollen Zustände in diesen Ländern, die das Ergebnis einer Politik sind, die es nicht vermochte, dort Frieden und Stabilität zu schaffen. Der aufflammende Rechtsextremismus mit Anschlägen auf Flüchtlingsheime und die Hass-Parolen im Internet, drängten sich in den letzten Wochen so dramatisch in unser Bewusstsein, weil viele Menschen mit ihren Ängsten vor einem multikulturellen Europa bisher nicht ernstgenommen wurden.

Doch gerade weil dies jetzt geschieht, können wir hierauf reagieren und das Ergebnis ist auch die beispiellose Hilfsbereitschaft, Flüchtlinge privat aufzunehmen, gemeinnützige Hilfe zu leisten oder zu spenden. In diesen Wochen sind wir somit alle gefordert, Klarheit darüber zu erhalten, wie wir mit Menschen aus einer für uns fremden Kultur umgehen möchten. Zudem werden wir mit dem Leid konfrontiert, welches die Flüchtlinge gerade erdulden und wir müssen Stellung beziehen, ob wir uns und unsere Landesgrenzen vor diesem Leid verschließen wollen.

Für mich sind wir als Menschheit aber trotzdem weiterhin auf dem richtigen Weg zum Erwachen in das Neue Bewusstsein der Einheit und der Ganzheitlichkeit. Denn alles, was auf der Welt geschieht hat den Sinn uns erkennen zu lassen, was wahrhaftiges Menschsein bedeutet. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit unseren eigenen Ängsten und Emotionen, und jenen unserer Mitmenschen. Oftmals haben die in dieser Zeit so aggressiv reagierenden Menschen nur noch nicht gelernt, mit diesen Emotionen umzugehen. So bringt es die Schwingungserhöhung auch mit, dass wir sensibler und feinfühliger werden und konfrontiert uns noch intensiver mit dem, was da in uns „kocht“.

Den menschlichen Bewusstwerdungsweg möchte ich mit dem Bild eines Trampolin-Springers vergleichen. Er springt auf das Tuch und wird erst einmal nach unten gezogen. Doch nur so vermag er jenen Schwung zu holen, den er benötigt, um anschließen viel weiter nach Oben springen zu können. Genauso ergeht es der Menschheit. Sie muss in dieser Zeit tief in ihr Unbewusstes eintauchen, damit sie mit einem wahrhaftigeren und klareren Bewusstsein hieraus hervorgehen kann.


Im Fluss der göttlichen Energie

Für uns ist es in dieser Zeit wichtig, mit der Schwingungserhöhung der Erde mitzuhalten und die immer stärker auf unseren Planeten einströmenden göttlichen Energien zu integrieren und zu verankern. Damit stabilisieren wir unser energetisches System und ermöglichen einen harmonischen und friedlichen Übergang in die Neue Zeit. Für mich lässt sich dieser Vorgang gut mit dem Bild eines Flusses erklären, der durch eine Stadt fließt. Die Energieerhöhung ist wie eine Flut, welche den Pegel des Flusses ansteigen lässt. Ab einem bestimmten Punkt tritt er über die Ufer, die Fluten strömen durch die Straßen und bedrohen das Leben in der Stadt.

Damit dies nicht geschieht, könnten wir Staudämme errichten, welche den Fluss in ihrem Bett halten. Wenn die Wasserfluten immer höher steigen, müssen diese Dämme erweitert werden. Doch irgendwann geht es nicht mehr und die Dämme stürzen ein und die Stadt wird überschwemmt. In dieser Situation befindet sich die Menschheit. Sie versuchte bisher die Energien noch durch Abgrenzung und Verdrängung zu kontrollieren, doch in der letzten Zeit können die bisher errichteten „Dämme“ die aufgestauten Energien und die dadurch hochkochenden Emotionen nicht mehr halten und brechen zusammen.

Deshalb muss ein anderer Weg gefunden werden, mit den Energien umzugehen. Bei unserem Beispiel mit dem Fluss liegt die Lösung darin, die Dämme vor der Stadt zu öffnen und Überflutungsgebiete zu schaffen. Dann können die Wassermassen abfließen, belasten nicht mehr die Dämme in der Stadt und behindern nicht das dortige Leben. Diese Überflutungsgebiete schufen z.B. bei den jährlichen Überschwemmungen des Nil im alten Ägypten eine sehr fruchtbare Zone, welche dem damaligen Land viel Nahrung und damit auch Wohlstand brachte.

Im Umgang mit der enormen Erhöhung der göttlichen Energien auf der Erde, hilft es uns auch nicht, uns innerlich immer weiter abzuschotten. Stattdessen mögen wir unsere „Inneren Dämme“ öffnen und unsere Energie-Kanäle frei machen, damit wir die einströmenden Energien in uns integrieren und verankern können. Durch planetare Energiearbeit, wie der Aktivierung von Kraftorten, können wir den energetischen Fluss auf oder in der Erde wieder herzustellen, und harmonisieren und stabilisieren damit unser Leben.

Das Symposium „Der Neue Mensch - die Neue Erde“ am 17. Oktober in Mannheim (www.neuermensch-neueerde.de) hat für mich diese Funktion. Mit Hilfe der Hathoren und anderen befreundeten kosmischen Wesen, verankern wir universale Sternen-Energien und schaffen einen Ort der Liebe und Kraft, der uns hilft, die immer stärker werden Spannungen in uns und in der Welt auszugleichen. Aus diesem Grunde geht es für mich beim Symposium nicht nur um das Verbreiten von Informationen, wie wir zum Neuen Menschen erwachen und auf der Neuen Erde leben werden, sondern viel wesentlicher um eine aktive Teilhabe in unserem Erwachungsprozess.


Anker des Lichtes sein

Der Zustand der Welt um uns herum zeigt uns, dass es gerade jetzt wichtig ist, ein Anker des Lichtes zu sein und mit dazu beizutragen, die immer intensiver einströmenden göttlichen Energien in uns und auf der Erde zu integrieren. Deshalb rufe ich jeden auf, der in sich fühlt, dass dies seine Aufgabe in dieser Zeit ist, jetzt aktiv zu werden, sich den Energien zu öffnen, sein Inneres Licht erstrahlen zu lassen und die hochkochenden Ängste und Emotionen wahrzunehmen und mit Hilfe der allesumfassenden göttlichen Liebe zu transformieren.

Die Zeit ist jetzt gekommen, dass wir erkennen, wer wir sind, was unsere Aufgabe in dieser Welt ist und dass wir diese jetzt auch aktiv angehen. Wir können nicht darauf warten, dass dies jemand anderes für uns tut. Es wird weder durch einen irdischen Erlöser, noch durch außerirdische Raumbrüder oder andere Wesenheiten geschehen. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben!!!

Für mich genügt es auch nicht mehr, nur über das Internet entsprechende Aufrufe oder Botschaften weiterzuleiten oder bei Facebook zu liken. Das ist sicher ganz nett und man glaubt auch wirklich etwas zu tun. Doch aus meiner Sicht ist es wichtiger, endlich unsere eigenen Dämme oder Mauern einzureißen, vor denen wir uns bisher so erfolgreich gedrückt haben, um den Schmerz dahin nicht fühlen zu müssen.

Dazu können wir darauf achten, was das Verhalten anderer Menschen bei uns auslöst. Macht uns jemand wütend? Wunderbar! Dann schaut Euch diese Wut genau an. Fühlt die Wut, freundet Euch mit ihr an und fragt sie, was sie von euch möchte. Die Wut gehört zu uns. Wir können sie nicht „loswerden“, wir können sie nicht weiter eindämmen, wie das Beispiel mit dem Fluss uns zeigt. Wir können uns ihr nur öffnen und uns von ihr berühren (bzw. durchfluten) lassen. Oder, was für Ängste kochen in dieser Zeit in Euch hoch? Genau das Gleiche. Jede Angst in uns möchte wahrgenommen, wertgeschätzt oder geachtet werden. Dann können wir sie integrieren und werden frei.


Tätige Liebe

Außerdem ist es Zeit, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun und gemeinsam aktiv zu werden. Zwar ist es gut, liebevolle Gedanken zu haben, aber noch mehr bewirken wir mit einer „tätigen“ Liebe, in der wir uns bedingungslos oder gemeinnützig in unsere Gesellschaft einbringen. Erich Kästner drückte dies mit den Worten aus: „es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Erwartet bitte auch nicht, dass unsere Politiker mit diesen hilfreichen Taten zuerst beginnen oder es schon für uns „richten“ werden, denn das ist der falsche Ansatz. In einer Demokratie bedeutet das Recht auf Mitsprache oder Mitwirkung aus meiner Sicht auch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, diese mitzugestalten. Deshalb ist es zu wenig, nur alle vier oder fünf Jahre ein „Kreuzchen“ zu machen, und den Rest den Politikern zu überlassen.

Wenn der Aufruhr, den wir in diesen Wochen in der Welt erleben einen Sinn haben soll, dann jenen, dass immer mehr Menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann und dass wir unser Denken und Handeln endlich verändern müssen, um zum wahrhaftigen Neuen Menschen zu erwachen und eine Gesellschaft zu gestalten, in der wir wirklich und von Herzen gerne leben möchten.

Dazu ist es wichtig, uns bewusst zu werden, dass wir göttliche Wesen auf einem göttlichen Planeten sind. Dadurch besitzen wir die Schöpferkraft bereits in uns, die wir benötigen, um die Erde wieder in ein Paradies zu verwandeln. Wir müssen uns dieses göttlichen Potentials nur endlich wieder bewusst werden.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit im Licht und dem Segen der allesumfassenden göttlichen Liebe!

Stefan Andromis Herbert



________________________________________________________

Stefan Andromis Herbert
Heil- und Bewusstwerdung - Gesellschaftswandel - Energiearbeit
Web: www.spiritlight.de, www.neuermensch-neueerde.de



Mich würde euere Meinung dazu interessieren, ob ihr es ähnlich wie Andromis seht.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Maerchenhexe Offline




Beiträge: 955

23.10.2015 09:07
#14 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Ja, ich stimme Majka definitiv zu mit den Fehlinformationen. Ich habe getade einen bericht einer Flüchtlingshelferin gelesen, die direkt mit ihnen im Kontakt sich der Kernfrage gewidmet hat (was syrische Flüchtlinge betrifft): die beklagen nicht die Aktionen der IS, sondern die der Regierung. Um das mal kurz darzustellen. Und etwas zu stoppen, was wir selbst mit in Gang gesetzt haben, den Ami's mal wieder speichelleckend hinterherhechtend und gehorsam machend, was sie vorgeben, ist keiner in der Lage? Glaube ich nicht. Wer Waffen liefert, bekommt Flüchtlinge.
Und es ist mir egal, selbst wenn ich auf meinen beschränten (anderen gegenüber gesehen) Wohnverhältnissen welche in meinem Wohnzimmer hausen lassen müsste- alles ist besser, menschlicher, als das, was dort derzeit geschieht. Selbst Lagerleben. Dass sich traumatisierte Menschen auf engem Raum in die Wolle kriegen, wundert mich nicht. Ideologiefanatiker entstehen meist durch schlechte Bildung, keine Aufklärung. Bildung. Das haben alle verpasst. Nur Ausbeutung zählte.
In einem Land wie unserem, die wir auf höchstem Niveau jammern, finde ich es, insbesondere mit unserer Vergangenheit, eine Schande, da überhaupt ein "kontra" zu setzen. Die Wirtschaftflüchtlinge, die vielleicht im Schlepptau damit einhergehen, machens nicht. Und in jedem Volk, auch bei uns (was sich derzeit ganz besonders stark zeigt) gibt es eine Menge Vollpfosten und Hetzer. Auch ohne "Flüchtlingskrise". Wenn ich das Wort nur allein schon höre, krieg ich eine ärgerliche Grundstimmung. Von einer Waffenkrise hat auf dieser Welt höchstens mal jemand gesprochen, wenn denen die Waffen ausgingen.
Aufnahme. Ohne wenn und aber. Da bin ich kompromißlos. Zeigt sich im Verfahrensverlauf, dass der ein oder andere meinte, er wandere aus ins Schlaraffenland, zeigt sich das schon noch, auch mit Konsequenzen.
In meinem Café treffe ich immer interessante Leute. Unter anderem einen Mann, selber schwerst problembehaftet, der kümmert sich um einen Albaner, der jetzt ausgewiesen werden soll. Hört dessen Geschichte und schaut in sein sorgenvolles Anlitz, dann, in der echten, wirklichen Konfrontation, seht ihr die Sache garantiert anders.
Bei mir fällt schon der Vorhang, wenn ich in illustrer Runde, ja, auch mit intelligenten Menschen, höre "die haben alle Handys"- wenn eine Gruppe fremdländisch aussehender Männer, Frauen, beides, getrennt, zusammen, einzeln- vorbeigehen. Da weiß ich, wes Geistes Kind mein Tischnachbar/Nachbarin ist. Die ich dann am Sonntag in die Kirche latschen sehe. Während ich lieber einen Cappu trinke. Ich werd schon wissen, warum.
Gezielte Des- und Fehlinformation wird geschürt. Wie subtil das auch sein kann, merken leider nicht viele.
Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst.

Morgaine999 Offline




Beiträge: 555

23.10.2015 18:05
#15 RE: Flüchtlinge in der EU antworten

Hier mal eine Zusammenstellung von Fakten:
http://www.tagesschau.de/inland/fluechtl...uechte-101.html

Jeder von uns würde sich, wenn er sich in der Lage dieser Menschen befände, auch auf den Weg machen.Sie haben nicht verdient, dass wir sie hier übelst beschimpfen, angreifen, bedrohen, anzünden.
Was mich an den ganzen Hassreden speziell aus dem Osten des Landes stört, ist dass die Leute da wohl vergessen haben dass auch aus ihrem Land früher viele Flüchtlinge bei uns im Westen Willkommen geheißen wurden, dass wir für Millionen von Leuten jetzt Rente und Sozialleistungen zahlen, die nie in unser Rentensystem eingezahlt haben oder in die Sozialkasse eingezahlt haben, da möchte ich am liebsten die Mauer wieder haben......

Und dann hat ein Manuel.... auf FB folgendes geteilt, und davor ziehe ich echt den Hut, er hat es öffentlich gemacht, denke ich kann es weiter teilen:
An alle Patrioten, besorgten Bürger, Nazis und sonstige kritischen Bürger,

da ich in letzter Zeit zunehmend mehr als fragwürdige Kommentare von Freunden, Kollegen und Verwandten lesen musste, seh ich mich irgendwie in der Verantwortung, mal öffentlich auf diesen Unsinn zu reagieren.

Eins vorweg, ich bin nicht links, nicht naiv, weltfremd oder geistig verwirrt. Ich bin eher konservativ, in fast allen Belangen.
Als Gutmensch würde ich mich auch nicht unbedingt bezeichnen.
Allerdings, und damit unterscheide ich mich wohl von euch, lasse ich mich lieber als Gutmensch betiteln, als dass ich mich, so wie ihr euch, als "Bösmensch" oute.

Ich sehe im Fernsehen Bilder von Kindern, die mit Panik in den Augen über eine Grenze laufen, gefolgt von Polizisten mit Schlagstöcken.
Ich sehe Bilder von Kindern, die blutend aus Trümmern eines zerbombten Hauses getragen werden.
Und eure größte Sorge ist, dass die Flüchtlinge Smartphones besitzen?
Etwas mehr Hirn und sehr viel mehr Herz würde euch gut tun.

Ich bin nicht blind, ich weiß, dass herausfordernde Zeiten auf uns zukommen. Es wird schwierig, all diese Menschen zu integrieren und das Ganze zu finanzieren.
Sicherlich ist auch nicht jeder Flüchtling zurecht hier.
Und ja, es gibt Schmarotzer, Diebe und Vergewaltiger unter den Flüchtlingen. Die gibt es nun mal in jeder Gesellschaft, in jeder Kultur und leider auch in jeder Religion.
Es gibt nette und böse Menschen - und manchmal sind die Grenzen fließend.

Aber trotzdem frage ich mich, was ihr mit eurer Hetze bewirken wollt und was eure Motive sind!

Hass erzeugt Hass, Liebe erzeugt Liebe!

Ihr schürt mit euren Einträgen nichts als Hass und Angst. Und wenn irgendwann das erste Flüchtlingsheim brennt, in dem Familien und Kinder leben, dann dürft ihr euch auf die Schulter klopfen (oder wenn der erste Politiker mit Stichverletzungen im Koma liegt).

Hier mal ein paar eurer Argumente:

"Die Flüchtlinge telefonieren umsonst, wir müssen zahlen."
Ihr bezahlt deren Telefonrechnung nicht mit euren Steuern, die Anbieter verzichten auf Roaminggebühren. Ihr habt keinen Nachteil dadurch. Das Handy ist die einzige Möglichkeit, Kontakt mit ihren Verwandten zu halten.
Wenn euer größtes Problem ist, dass die umsonst telefonieren, dann schickt mir bitte eure Telefonrechnung, ich regel das schon irgendwie, wenn ihr dann wieder ruhig schlafen könnt.
Es sagt viel über einen aus, wenn man neidisch ist auf Flüchtlinge, weil die umsonst telefonieren dürfen.

"Kümmert euch erstmal um unsere Obdachlosen, bevor ihr euch um die Flüchtlinge kümmert."
In Deutschland lebt keiner auf der Straße, der nicht dort leben will. Jedem steht hier eine Wohnung zu, ob verdient oder nicht.
Wie oft habt ihr denn letzten Winter Obdachlose in eurer Nähe mit Suppe, warmen Getränken oder Kleidung versorgt? Wo ist denn euer eigenes Engagement, wenn ihr euch so um die Obdachlosen sorgt?

"Für unsere Schulen und Straßen ist kein Geld da, aber für Syrer."
Wenn ich Menschen, die vor Krieg, Tod oder auch "nur" Armut fliehen, helfen kann und dafür Geld nötig ist, dann bin ich bereit auch mal durch ein paar Schlaglöcher zu fahren. Ich hätte auch gerne schöne breite Straßen, gut ausgebaut und ohne Schlaglöcher. Aber Fahrkomfort geht mir nicht über Menschlichkeit und Nächstenliebe. Menschen sind wichtiger als Straßen.
Und gegen ausgestattete Schulen habe ich auch nichts, aber mir ist lieber meine Jungs lesen aus alten Büchern und lernen, was Gastfreundschaft, Mitleid und Herzlichkeit bedeutet, als dass sie an digitalen Tafeln zu Egoisten erzogen werden.
Und ihr dürft bestimmt mit Pinsel und Farbe das Klassenzimmer eurer Kinder renovieren. Da hat niemand was dagegen.

"Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeit weg."
Auch ich habe Vorurteile, das lässt sich nicht leugnen. Ich bin mir sicher, dass das deutsche Schulsytem besser ist, als das syrische oder afghanische. Auch glaube ich, dass die deutsche Mentalität eher unseren wirtschaflichen Ansprüchen gerecht wird, als das vieler Flüchtlinge. Und wer jetzt wirklich Angst hat, dass ein Flüchtling bald seinen Arbeitsplatz übernimmt, sollte sich mal ernsthaft Gedanken machen. Es muss nicht an deiner schlechten Arbeitsleistung liegen, vielleicht liegt es ja auch nur am Charakter...

"Das ist nicht mehr mein Land."
Dann geh doch in die Schweiz - ach nein, geht ja nicht. Die sind ja genauso paranoid wie ihr. Die nehmen keine Flüchtlinge auf.

"Die Politik nimmt mich nicht ernst."
Wie ernst hast du denn die Politik genommen? Bei einer Wahlbeteiligung von 35% sollten viele lieber den Mund halten.
Wie politisch wart ihr denn vor der Flüchtlingskrise? Jeder kann und darf sich politisch einbringen. Aber dafür müsste man ja aktiv werden. Mal selber was tun, statt nur über andere zu meckern.
Will ja auch keiner von euch. Und am Stammtisch grölen, auf FB posten oder bei Demos Fahnen zu schwenken, ist kein politisches Engagement!
Ich kenne Leute, die vor ein paar Jahren noch links gewählt haben, weil sie Angst hatten, die Banken könnten ihr Geld nehmen. Heute wählen sie rechts, weil sie Angst haben, die Flüchtlinge könnten ihr Geld nehmen. Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Egoismus auch nicht.
Statt ständig links oder rechts vom Pferd zu fallen, solltet ihr lernen, die Zügel mal selbst in die Hand zu nehmen!
Ein Land mit 82 Millionen Egoisten lässt sich nicht regieren.

"Die leben doch auf meine Kosten, von meinen Steuern."
Ich habe mehr Angst davor, den Berliner Flughafen, die Hamburger Symphonie, die Kölner Oper, den Stuttgarter Bahnhof usw. mit meinen Steuern zu finanzieren, als Menschen, die in Not sind. Endlich werden die Steuern mal für was Anständiges genutzt.

"Ich habe Angst vor der Islamisierung."
Ich bin Christ und auch kein Fan des Islam. Aber unser Problem ist nicht die Islamisierung, sondern die Ent-Christianisierung. Ich stehe zu meinem Glauben und meinen Werten, das können auch hunderttausende Moslems nicht ändern!
Ich habe übrigens noch keinen Moslem fordern hören, dass wir die Kreuze abhängen sollen, Laternenfest statt St. Martin feiern sollen oder Schweinefleisch aus den Mensen verbannen sollen. Diese Forderungen kommen doch immer von (politisch verirrten) Deutschen!
Wo sind denn die christlichen Werte, die unser Land ausmachen?
Wir trennen unsere Ehen genauso gründlich wie unseren Müll. Wir werden Vegetarier, weil uns die Hühnchen so leid tun, aber treiben jährlich 100.000 Babys ab,
Wir verteidigen unsere Feiertage, aber kennen ihre Bedeutung nicht.
Unser Problem ist nicht der Islam, unser Problem ist der Liberalismus. Dass wir Gut und Böse nicht mehr unterscheiden können, dass wir Mann und Frau nicht mehr unterscheiden wollen, dass wir Egoismus mit "berechtigten Bedenken" verwechseln.
Integration kann nur klappen, wenn wir den Menschen selbstbewusst unsere Werte vorleben, und nicht wenn wir sie in Turnhallen sperren und davor demonstrieren.

Wir haben keine Angst vor den Flüchtlingen, sondern haben uns dazu entschieden, unser Gästezimmer zur Verfügung zu stellen, um wenigstens einen kleinen Teil zu leisten.

Wenn ihr mit der Kritik nicht leben könnt, schmeißt mich bitte aus eurer Freundesliste, ich werde es verkraften!
Lieber ein paar neue schwarze Freunde, als ein paar alte Braune!

Euer "Gutmensch" Manuel

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