Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Übersicht | Suche | Anmelden | Login | Online ? | Mitglieder | Chat | FAQ


 

 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 652 mal aufgerufen
Bei Antworten informieren
 Wohnstube
Majka Offline




Beiträge: 8.781

27.04.2007 00:15
Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten
Der Goldene Schnitt und Fibonacci-Zahlen - zwei Themen, die sehr eng miteinander verbunden sind und mir heute "zufällig" über den Weg gelaufen sind.

Der Goldene Schnitt ist ein allgemein bekannter Inbegriff für ideale Proportionen und Harmonie in der Architektur.
Es ist das ideale Verhältnis von zwei Zahlen oder Größen, mathematisch ausgedrückt als 1 : 1,618. Der Goldene Schnitt in der Natur wird auch als "göttliche Teilung" bezeichnet.

Die Erläuterung der Begriffe in Wikipedia, falls es jemand von euch auch mathematisch begründet haben will:
Goldener Schnitt: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Sc...ndeigenschaften
Fibonacci-Zahlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fibonacci-Folge

Eines der dritten Fernsehprogramme aus der "Wissen"-Reihe brachte ein Dokument zu diesem Thema - bezogen auf die Natur und den Menschen. Das war spannend.
Egal wie groß oder klein die Menschen sind, ihre Proportionen sind im Goldenen Schnitt - z.B. der Unterarm bis zum Handgelenk im Verhältnis zum Unterarm (von Ellenbogen) bis zu Fingerspitzen - alles im Verhältnis von etwa 1:1,61.
Hab bei mir gleich nachgemessen. Es stimmt.

Noch faszinierender fand ich die wissenschaftliche Untersuchungen in der Natur: z. B. Bäume wachsen und verästeln sich im Goldenen Schnitt und nach Fibonacci-Zahlen - jeder anders und doch genau nach diesen mathematischen Prinzipien.
Hier ein Zitat aus Wikipedia:
Das spektakulärste Beispiel für die Realisierung des Goldenen Schnitts in der Natur findet sich bei der Anordnung von Blättern (Phyllotaxis) und in Blütenständen mancher Pflanzen. Bei diesen Pflanzen teilt der Winkel zwischen zwei aufeinanderfolgenden Blättern den Vollkreis von 360° im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn man die beiden Blattwurzeln durch eine Parallelverschiebung eines der Blätter entlang der Pflanzenachse zur Deckung bringt. Es handelt sich um den Goldenen Winkel von etwa 137,5°.
Beispiele sind die Sonnenblume, Kohlarten, Kiefernnadel an jungen Ästen, Zapfen, Agaven, viele Palmen- und Yuccaarten und die Blütenblätter der Rose, um nur einige zu nennen.


Anordnung von Blättern im Abstand des Goldenen Winkels von oben betrachtet. Das Sonnenlicht wird optimal genutzt.


Blütenstand einer Sonnenblume mit 34 und 55 Fibonacci-Spiralen


In der Sendung wurden als Beispiel für di bei der Anordnung der Sonnenblumen-Samen zusätzlich Spiralen gekennzeichnet, die sehr an die DNS-Spirale erinnerten und doch präzise nach der Fibonacci-Folge entstehen. Faszinierend dabei ist (zumindest für meinen menschlichen Verstand ), dass jede Pflanze, jeder Baum seine Individualität und Eigenart behält, auch wenn es nach denselben Prinzipien entsteht.
Dabei haben sie einen Mathematiker vorgestellt, der genau nach diesem System imstande ist, ganze Landschaften im Computer zu programmieren, die wiederum bei Bauplanungen verwendet werden.

Für mir war klar, dass der liebe Gott ein leidenschaftlicher Mathematiker gewesen sein muss.
Das ganze System in der Natur ist sowas von genial!

Es ist nur natürlich, dass alles, was wir als harmonisch und schön empfinden, in der Tat Goldener Schnitt hat bzw. nach Fibonacci Prinzipien entstanden ist.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Michaela ( Gast )
Beiträge:

27.04.2007 06:42
#2 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Jaaaaaaaaaaaa... mir ist das schon über den Weg glaufen als ich das buch "Sakrileg" gelesen hab. Und mir gingen sämtliche Kornleuchter auf, damals..

ist das nicht göttlich phantastisch... pure göttliche Ordnung und Harmonie und zwar in allem ... einfach absolut perfekt.. sag ich doch dauernd... *lach*


In Liebe
Michaela

Regina ( Gast )
Beiträge:

27.04.2007 08:00
#3 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Und sind wir nicht in unserer natürlichen Ordnung, sind wir "krank".

Majka Offline




Beiträge: 8.781

27.04.2007 13:39
#4 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Das kann man mathematisch auch so ausdrücken: Wenn unsere Zahlen aus der Reihe tanzen... entsteht Unordnung -> Krankheit.

@Micha: Mich würde z.B. interessieren, wie würde meine Zahlenreihe aussehen. Majka als mathematischer Ausdruck.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Michaela ( Gast )
Beiträge:

27.04.2007 19:44
#5 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Alles absolut in perfekter Ordnung und nur der Mensch soll nicht perfekt sein...nöööööö.. das glaub ich nicht...auch das "nicht Perfekte" ist perfekt, sonst würde es nicht existieren.. Gott und Gottes Schöpfung machen keine Fehler...also auch die vermeintlichen Fehler und Krankheiten gehören zur Perfektion dazu.. da gibts bestimmt auch einen goldenen Schnitt bzw. läßt sich nach den Fibonacci Zahlen erklären...... GANZ bestümmmt...!!!!!!

hihi.. Majka in Zahlen.... hmmm... bin ich überfragt *lach*....

In Liebe
Michaela

Michaela ( Gast )
Beiträge:

27.04.2007 22:13
#6 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Das Geheimnis der Geometrie http://www.paranormal.de/paramirr/geo/geo.html


In Liebe
Michaela

Majka Offline




Beiträge: 8.781

14.10.2010 23:33
#7 RE: Göttliche Ordnung in der Natur - alles Mathematik? antworten

Forscher ergründen Symmetriegesetze der Natur


Solche Lichtmuster erzeugen die Stuttgarter Forscher, indem sie mehrere Laserstrahlen überlagern. In den Laser-Reliefen bilden sich dabei blütenförmige Strukturen, die als Keimzellen für die Ordnung dienen. Im siebenzähligen Muster (zweites von rechts) treten sie aber sehr selten auf - in der Natur finden sich daher keine Materialien mit siebenzähliger Symmetrie. | Copyright/Quelle: Jules Mikhael, Uni Stuttgart

Stuttgart/ Deutschland - Manche Symmetrien mag die Natur, andere offenbar nicht. Oft weisen geordnete Festkörper eine sogenannte sechszählige Rotationssymmetrie auf. Dabei umgeben sich die Atome in einer Ebene jeweils mit sechs Nachbarn, wie man dies von Bienenwaben kennt. Geordnete Materialien mit sieben, neun- oder elfzähliger Symmetrie scheinen in der Natur dagegen nicht vorzukommen. Den Grund hierfür haben nun Forscher der "Universität Stuttgart", des "Max-Planck-Instituts für Metallforschung" und der "TU Berlin" gefunden, als sie versuchten einer Lage geladener Kolloidteilchen mit starken Laserfeldern eine siebenzählige Symmetrie aufzuzwingen: Für die Entstehung geordneter Strukturen sind demnach Keimzellen erforderlich, die in Symmetrien, die die Natur bevorzugt, besonders häufig auftreten.

Atome in Metallen ordnen sich häufig nach einer sechszähligen Rotationssymmetrie an. Daneben existieren andere, kompliziertere Strukturen, etwa mit fünf-, acht- oder zehnzähliger Rotationssymmetrie. "Bemerkenswert ist, dass Materialien mit sieben-, neun- oder elfzähliger Symmetrie in der Natur noch nie beobachtet wurden", erläutert Clemens Bechinger, Professor an der "Universität Stuttgart" und Fellow am "Max-Planck-Institut für Metallforschung".

Wurden solche Materialien bisher einfach übersehen oder hat die Natur etwa eine Abneigung gegen gewisse Symmetrien? Der Physiker Clemens Bechinger ist dieser Frage mit seinen Mitarbeitern nun nachgegangen. Die Antwort könnte unter anderem helfen, Materialien für technische Anwendungen maßzuschneidern. Denn die Eigenschaften eines Materials hängen generell stark von seiner Rotationssymmetrie ab. Graphit und Diamant etwa bestehen beide aus Kohlenstoffatomen und unterscheiden sich ausschließlich in der Kristallsymmetrie.

Um Materialien mit siebenzähliger Symmetrie herzustellen, greifen die Forscher zu einem Trick: Sie erzeugen mit Laserstrahlen ein Lichtmuster mit siebenzähliger Symmetrie. Darin bringen sie eine Lage von Kolloidteilchen ein. Das elektromagnetische Feld des Lichtmusters wirkt auf die Teilchen wie eine Gebirgslandschaft, in der sie sich bevorzugt in die Täler setzen. Die Kolloidteilchen versuchen eine Anordnung mit sechszähliger Symmetrie zu bilden. Indem die Forscher die Intensität der Laser erhöhen, verstärken sie den Zwang auf die Teilchen, eine siebenzählige Symmetrie zu bilden. Auf dieselbe Weise pferchen die Physiker die Teilchen in ein fünfzähliges Lichtgitter und beobachten, dass für das Erzwingen der fünfzähligen Symmetrie viel geringere Laserintensitäten ausreichen.

Als Ausgangspunkte für die entstehenden Symmetrien haben die Forscher blütenförmige Strukturen im Lichtmuster identifiziert, die bei fünfzähliger Symmetrie gut 100 Mal häufiger auftreten als im siebenzähligen Muster. Demnach ist also einfach die Dichte dieser Keimzellen verantwortlich dafür, dass die Natur bestimmte Symmetrien bevorzugt. Das Wissen, wie sich neue Materialien mit unkonventionellen Symmetrien erzeugen lassen, ist nützlich, da sie über interessante Eigenschaften verfügen, wie etwa einen sehr kleinen Reibungswiderstand.

In Form von dünnen Beschichtungen könnten solche Materialien beispielsweise die Gleitfähigkeit beweglicher Teile verbessern. Auch photonische Kristalle mit siebenzähliger Symmetrie bieten neue Verwendungsmöglichkeiten, da ihre optischen Eigenschaften weniger stark von der Einfallsrichtung eines Lichtstrahls abhängen.

Quelle: www.grenzwissenschaft-aktuell.de

_______________

Liebe Grüße
Majka

Unser Wasser »»
 Sprung