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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Lagerfeuer
Seiten 1 | 2
Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:07
Gedichte von Beetle antworten

Hallo Ihr Lieben,

Eine ganz liebe weibliche Person namens "Beetle" schreibt wundervolle Gedichte.
Meines Erachtens zählt es zu ihren Fähigkeiten, derartige Texte zu schreiben,
denn sie kommen so richtig vom Herzen.

Ich habe von "Beetle" die Genehmigung erhalten, dass ich ihre Gedichte in unserem
Forum veröffentlich darf.

Solltet Ihr ihre Gedichte an andere Personen weitergeben wollen, so bat mich "Beetle",
dass ihr doch bitte - vorerst über mich - das o.k. von ihr einholt.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen dieser wunderbaren Zeilen.

Herzlichst
Elke

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:08
#2 RE: Gedichte von Beetle antworten

Ein Augenzwinkern

Nur ein Augenzwinkern ist vergangen,
der Himmel war mit Wolken verhangen.
Der Sand am Strand war nass und schwer,
nun schaust du auf und siehst nichts mehr.

Ein großes Nichts, du mittendrin;
wo ist die Welt, wo ist sie hin.
Die Augen wandern hin und her,
doch alles ist ganz still und leer.

Du horchst in diese Stille hinein,
fühlst dich so leer und ganz allein.
Nicht ein Gedanke will da kommen,
alles ist wie Weggenommen.

Und es gibt auch keine Zeit,
du bist ganz still, dein Herz ist weit.
Ganz entspannt und in dir geborgen,
fühlst du nur, bist ohne Sorgen.

Dein Herz ganz sanft nun zu dir spricht:
Ich bin bei dir und vergesse dich nicht.
Es ist ein ganz vertrauter Ton
und irgendwie kennst du ihn schon.

Du lässt dich ein, auf dich in dir
Du fühlst dein Sein, bist ganz im Hier.
Ein Farbenmeer hat dich umgeben,
alles ist nun voller Leben.

Klänge und Farben durchtränken dein Sein,
füllen Liebe und Klarheit ins Herz hinein.
Jetzt erst wird dir wieder klar,
du bist Alles das Ist und schon immer war.

Sanft weht der Wind durch dein Haar,
der Himmel ist wundervoll blau und klar.
Du bist wieder am Strand bei Sonne und Meer,
ist es wirklich nur ein Augenzwinkern her?

05.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:09
#3 RE: Gedichte von Beetle antworten

Der Traum

Du bist müde und machst die Augen zu,
langsam kommt der Verstand zur Ruh.
Gerade noch warst du voll im Leben,
jetzt willst du deine Gedanken abgeben.

Gut fühlst du dich, liegst ganz entspannt da,
es ist egal was morgen noch kommt und gestern so war.
Endlich loslassen und in dir ruhen,
alles wird unwichtig, nichts zu tun.

Du gleitest hinüber in einen Traum,
begibst dich in einen ganz anderen Raum.
Hier wo kein anderer über dich bestimmt,
dir keiner etwas von dir nimmt.

Alles ist möglich, kein Raum und keine Zeit,
für jedes Abenteuer bist du bereit.
Einen Verstand, nein den gibt es nicht,
du teilst auch nicht ein in Dunkel oder Licht.

Auch das bist du, ganz ohne Gedanken,
kaum wirst du wach hast du wieder die Schranken.
Könntest du dich nur sehen in all diesen Formen,
würdest du frei sein von all diesen Normen.

Dein Leben als Mensch ist nicht das Einzige hier,
du bist soviel mehr, das sage ich dir.
Und wer bin ich, das fragst du dich jetzt,
ich bin der Teil von dir, der dich nie verletzt.

Ich würde dich nie in die Schranken verweisen,
bin immer mit dir auf deinen Reisen.
All das was du hier als Mensch erlebst,
teile ich mit dir, auch wenn du mich immer erhebst.

Doch ich bin du und du bist ich,
wir sind Eins, äußer –und auch innerlich.
Du hast dich in deinem Traum gebunden,
mich nach außen gestellt und noch nicht gefunden.

So wie im Traum, wo es keine Trennung gibt,
sei dir sicher, Du Bist Eins und immer geliebt.
Schau mit den Augen des Herzens zu mir,
ich bin nicht dort draußen, ich bin ganz in dir.

06.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:10
#4 RE: Gedichte von Beetle antworten

Liebe ist

Liebe ist sich selbst im Herzen zu spüren,
sich sanft in der Seele berühren.
Sich selbst einfach wahrzunehmen
und in sich zurückzulehnen.

Diese Liebe, die du bist,
hat dich zu sehr ganz lange vermisst.
Dein Augenmerk war aufs Außen gerichtet,
hast dir so manchen Reim zusammengedichtet.

Jeder Andere war so wichtig für dich,
zu Allerletzt denkt der Mensch dann irgendwann an sich.
Jedem hast du deine Liebe gegeben,
warst immer auf der Suche in deinem Leben.

Was muss ich tun um Liebe zu erhalten,
wie sehr muss ich mich noch dafür entspalten?
Wie würden mich gern die Anderen sehen,
wie weit muss ich denn noch aus mir dafür gehen?

Erlaube dir dich aus dem Herzen zu sehen,
und nicht immer nur nach außen gehen.
Es ist so viel was du in dir hast
und vieles davon ist für dich eine Last.

Lehn es nicht ab, es gehört auch dazu,
nimm es in Liebe an, dann gibt es auch Ruh.
Jeder noch so kleine Teil ist da,
nimm ihn mit deiner Liebe wahr.

Erst wenn du im Ganzen dich hast angenommen,
bist du ganz bei dir angekommen.
Dann ist es egal was die anderen tun,
du kannst ganz sicher in dir ruhen.

Nur aus deiner Liebe heraus kannst du geben,
in Achtung zu dir erfüllst du dein Leben.
Jedem dem du begegnest wird es spüren,
weil du in Liebe ihn wirst berühren.

Sein, das was du wirklich bist,
ist pure Liebe, ist Alles Das Ist.
Aus deinem Herzen ist die Liebe geboren,
Liebe Ist, sie geht niemals verloren.

07.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:11
#5 RE: Gedichte von Beetle antworten

Du bist die Summe allen Seins

Tief im Herzen klingt das Lied des Seins
aus der Quelle des Ursprungs , dem All – Eins.

Du hast vergessen woher du bist gekommen
und hast dir einen Schleier mitgenommen.
Damit du nicht siehst wer du auch bist,
hast du sie angewandt, diese List.

Nun bist du hier im Menschenkleid
in einer Dimension der Zeit.
Mit Zukunft und Vergangenheit,
mit Kriegen, Hunger, Schmerz und Leid.

Viele Rollen spielst du seit Ewigkeiten,
doch nur im Verstand gibt es die Zeiten.
Im Verstand hast du nur die eine Sicht,
wer du noch bist, das siehst du nicht.

Alle Erfahrungen wolltest du machen,
traurig sein und auch viel lachen.
Im Gepäck trägst du dein Wissen,
gut versteckt unter vielen Kissen.

In dir ruft dein Herz dir nun zu,
werde still und komm zur Ruh.
Stell die Gedanken an die Seite,
und fühle deine Herzensweite.

Hier ist kein Kampf und keine Not,
kein Schmerz, kein Denken und kein Tod.
Die Augen des Herzens öffnen sich
und du siehst dich und uns und mich.

Bist Eins mit Allem was es gibt,
auf einmal ganz in dich verliebt.
Und diese Liebe lässt dich leben,
im Herzen lachen, lieben, geben.

Nirgendwo ein Feind, wohin du auch siehst,
ein Strom der Liebe aus dir fließt.
Du fühlst dich Eins in deinem Sein,
bringst die Liebe aus dir in die Welt hinein.

Du hast erkannt wer du jetzt bist,
du bist in Allem was da Ist.
Es gibt jetzt nicht mehr Deins und Meins,
Du bist, Ich Bin die Summe allen Seins.

07.11.12007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:12
#6 RE: Gedichte von Beetle antworten

Berührungen der Seele

Sein in seiner reinsten Form
ist nicht zu finden in der Norm.
Es ist die Abwechslung im Sein,
Veränderung grenzt gar nichts ein.

In jedem Du da bin auch Ich,
in jedem Sein, dort findest du Dich.
Einen Spiegel rund um dich du stellst,
damit du alles Sein erhellst.

Du lieber Mensch, fühl in dich rein,
du bist viel mehr als Mensch allein.
Begrenz dich nicht nur auf die Hülle,
erkenne dich in ganze Fülle.

Deine Seele wohnt in dir,
lade sie ein, sei ganz mit ihr.
Dann öffnen sich die Tore weit,
zu fühlen bist du dann bereit.

Was du auch wählst, es wird geschehen,
kannst es mit den Augen des Herzens sehen.
Du erschaffst aus deiner Liebe
wunderschöne neue Triebe.

Du kannst dir voll und ganz vertrauen,
auf deine Seele kannst du bauen.
Fühl hinein in des Herzens Natur,
die Liebe die du bist, ganz rein und pur.

Du bist grenzenlos im Sein,
eng dich nicht immer wieder ein.
Sei der du bist in deinem Leben,
da ist so viel, was du kannst geben.

Hör auf zu suchen, bleib in dir,
du bist schon da, es ist schon hier.
Fühle dich und lass dich verführen,
von deiner Seele dich sanft berühren.

Geh einfach weiter, bleib nicht stehen,
sei einfach im Jetzt, um Alles zu sehen.
Es gibt kein Gestern und kein Morgen,
im Jetzt ist ein Geschenk verborgen.

Zu Ende ist die alte Reise,
auf die alte, schwere Weise.
In dir ruht Unendlichkeit,
sei einfach jetzt für dich bereit.

12.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:14
#7 RE: Gedichte von Beetle antworten

Selbst-ver-antwort-ung

Schau was draußen vor sich geht,
wer ist es, der da die Samen säht?
Wer hat die Welt und den Himmel gemacht,
wer hat die Dualität hier hergebracht?

Dort wo du einst bist hergekommen,
hast du dir ein Fünkchen mitgenommen.
Es liegt an dir das Fünkchen zu entzünden,
damit du das Ganze kannst ergründen.

Die Quelle ist Liebe, so sagte man mir,
doch reine Liebe sehe ich nicht hier.
Einen Teufel gibt’s auch, so sagt die Kunde,
sind die Menschen mit ihm auch in einem Bunde?

Du siehst dich als Mensch, bist auf der Erde geboren,
in deinem Verstand hast du dich verloren.
Ihm hast du die Regentschaft gegeben,
damit du erfährst dualistisches Leben.

Nun hab ich es erfahren, ich mag jetzt nicht mehr,
ich wünsch mir den Frieden doch so sehr.
Ob Gott mir wohl wird den Gefallen erfüllen,
dann könnt er auch gleich das Ganze enthüllen.

Du trägst dieses Wissen von Allem das Ist
und nur im Herzen siehst du, wer du bist.
Ich kann dir nur raten, schau in dich hinein,
die Antwort ist da, ist in deinem Sein.

Es gibt keinen dort draußen, der dein Leben lenkt,
keinen außer dir, der dich mit Wundern beschenkt.
Der Verstand hält dich klein und auch gefangen,
nur durch dein Herz kannst du die Freiheit erlangen.

Alle Ebenen öffnen sich dann
und bei der Liebe kommst du an.
Das was du bist, bist du immer gewesen,
doch nur im Herzen kannst du es lesen.

Auch wenn du streifst ab diese menschliche Hülle,
kannst du erkennen deine ganze Fülle.
Ich hab mich geteilt um zu erfahren mich,
ich, die Quelle, erfahre mich durch dich.

Auch dem kleinsten Teil im unendlichen Leben,
wurde das Sein aus der Quelle gegeben.
Der Verstand mit den Worten, er grenzt nur ein,
wird niemals verstehen das wahre Sein.

13.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:15
#8 RE: Gedichte von Beetle antworten

Anders sehen

Der blaue Himmel ist wolkenverhangen,
ist der Himmel nun auch weggegangen?
Nein liebes Kind, er ist noch hier,
hat sich nur deinen Blicken entzogen dir.

Und woher weißt du, dass es so ist,
weil du den Himmel doch nicht siehst?
Ich weiß es, weil es schon immer so war,
der Himmel ist immer unter den Wolken noch da.

Ach, so wie die Oma, du sagst sie ist nicht mehr hier,
aber sie ist noch da, spricht sehr oft mit mir.
Nein liebes Kind, sie ist schon im Licht,
es ist deine phantasievolle, kindliche Sicht.

Ich weiß, in deinen Augen bin ich noch klein,
aber sag mir doch bitte, wie kann das sein?
Du wirst es noch sehen wenn du größer bist,
der Verstand benutzt da eine besondere List.

Er kann noch nicht unterscheiden von Realität und Traum,
er vermischt den einen mit einem anderen Raum.
Es kann immer nur das Eine geben,
entweder bist du Tot oder du bist am Leben.

Das ist ja langweilig, nur die eine Sicht,
ich sehe es anders, in einem anderen Licht.
Da ist so viel mehr, was Erwachsene nicht sehen,
warum ihr es nicht seht, ich kann es nicht verstehen.

Und ich will auch nie erwachsen sein,
da bleib ich lieber immer so klein.
Ich spreche mit den Blumen, dem Baum und dem Stein
und habe viel Freude an unserem Sein.

Spielen, erkunden und auch viel lachen,
auf der Welt gibt es so viele wundervolle Sachen.
Aus dieser, meiner Welt da will ich nicht raus,
das Eine schließt doch das Andere nicht aus.

Liebes Kind, ich wünschte ich könnte mit deinen Augen sehen,
es fühlt sich gut an, ich kann dich verstehen.
Dann mach es doch einfach, eng dich nicht ein,
erinnere dich an früher, du warst doch auch mal klein.

Denk an den Himmel, er ist immer da,
auch wenn du ihn nicht siehst, das ist dir klar.
Dann darf es doch auch all die anderen Dinge geben,
versuch es einfach mal und hab Freude am Leben.

14.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:16
#9 RE: Gedichte von Beetle antworten

Worte

Worte die aus dem Herzen kommen
werden auch nur dort wahrgenommen.
Ein Wort, es grenzt doch sehr viel ein,
im Herzen entschlüsselt, entfaltet es das Sein.

Du brauchst sie um dich auszudrücken,
um deine Sicht zurechtzurücken.
Oft schon haben einfache Worte verletzt,
hast dich schon öfter damit in die Nesseln gesetzt.

Unbedacht und einfach dahergesagt,
hast du dich schon sehr oft gefragt,
wie aus der Mücke ein Elefant geworden ist,
warum du jetzt der Buhmann bist.

Oder nimm nur ein einzelnes Wort für dich,
ein Jeder versteht etwas Anderes für sich.
Für dich ist es klar, für den Anderen nicht,
und du verstehst nicht des Anderen Sicht.

Bevor du dann weiter mit Worten argumentierst,
dich verrennst und dich ganz verlierst,
wie wäre es dann mal ganz tief hinein zu fühlen,
um zu durchbrechen den Kreislauf der alten Mühlen.

Besonders wenn du verärgert und wütend bist,
atme erst mal tief ein, benutz diese List.
Denn Worte können so scharf wie Schwerter sein,
bohren sich tief in das Herz hinein.

Um diese Verletzung wieder auszugleichen,
versuch nicht auf kopflose Worte auszuweichen.
Es bedarf dann die Worte durch dein Herz zu führen,
damit sie den Anderen auch dort berühren.

Versuch doch mal öfter durch dein Herz zu sprechen,
um einfach den alten Kreislauf zu durchbrechen.
Worte aus dem Herzen können so viel erreichen,
sie könnten sogar ein steinernes Herz erweichen.

15.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:17
#10 RE: Gedichte von Beetle antworten

Du bist der Mittelpunkt

Du bist der Mittelpunkt in deinem Leben,
auch wenn es den Anschein hat, es würde Wichtigeres geben.
Das was du aus deinen menschlichen Augen siehst,
sich aus dir als Schöpfung ergießt.

In deinem Sein aus reiner Energie,
bist du immer in Liebe und Harmonie.
Um dich zu erfahren erschaffst du aus dir,
viele Facetten im Dort und im Hier.

Im Sein bist du dir deines Selbst bewusst,
schaust auf deine Schöpfung mit Freude und Lust.
Eins dieser Schöpfungen ist diese Erde,
auf das sie ein Spielfeld der Erfahrungen werde.

Dann hast du den Menschen aus dir kreiert
und die Erinnerung der Herkunft ausradiert.
Die Energien waren so schwer verdichtet
und jetzt werden sie stetig wieder gelichtet.

So fang an, lieber Mensch, dein Sein zu erkennen,
ohne dich weiter an die alten Dinge zu klemmen.
Mach dich zum Mittelpunkt in deinem Leben,
ohne dich oder andere über etwas zu erheben.

Um deine Zukunft ganz neu aus dir im Jetzt zu gestalten,
schöpfe nicht aus der Vergangenheit, sie würde dich nur dort halten.
Erschaffe aus deiner eigenen Jetzt-Energie
ein Leben für dich in Liebe und Harmonie.

Nur aus deiner Mitte stellst du die Energie bereit,
damit auch andere sich erkennen, in dieser bewegten Zeit.
Jeder ist ein vollkommener Schöpfer in sich,
um die Erde neu zu gestalten braucht es uns, dich und mich.

15.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:18
#11 RE: Gedichte von Beetle antworten

Das Buch des Lebens

Du selbst bist ein Buch mit vielen Worten,
die dich beim Lesen entführen zu magischen Orten.
Wann fängst du an darin zu lesen,
du wundervolles Menschenwesen.

Zugegeben, andere Bücher sind sehr interessant,
entführen dich auch in ein gelobtes Land.
Es ist doch so schön, wenn du ein anderes Buch liest,
und du deins vor lauter anderen Büchern gar nicht mehr siehst.

Es könnt ja was drin stehen, was dir so gar nicht passt,
etwas was du nicht magst oder vielleicht an dir hasst.
Also schiebst du dein Buch noch etwas weiter weg,
siehst lieber im Anderen den dunklen Fleck.

Aber sei dir sicher, wenn du es zu lesen dir erlaubst,
wirst du erkennen, dass du so viel mehr bist als du glaubst.
Lese deine Geschichten aus alten Zeiten,
tauche ein in diese unendlichen Weiten.

Egal was du einmal warst, hast Erfahrungen gemacht,
und all diese haben dich doch erst bis hierher gebracht.
Und wenn du es wagst, deine Geschichte zu lesen,
erkennst du für dich, du bist genau wie die Anderen gewesen.

Ein Jeder für sich hat seine eigenen Geschichten,
lerne die Aufmerksamkeit nur auf deine zu richten.
In deinem Buch sind noch freie Seiten zu gestalten,
du hast es in der Hand, diese für dich zu verwalten.

So öffne das Buch deines Lebens in dir,
les das alte und schreib das Neue im Hier.
Erlaube es dir, dein eigener Gestalter zu sein,
was du draus machst, liegt an dir ganz allein.

16.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:19
#12 RE: Gedichte von Beetle antworten

Im Jetzt

Als du den ersten Atemzug gemacht hast,
da warst du noch frei, ganz im Fühlen und ohne Last.
Hast dich durch den engen Geburtskanal gezwungen,
war manchmal viel Arbeit, doch es ist dir gelungen.

In deinem Herzen trägst du all dein Wissen,
du wusstest, du wirst hier einiges vermissen.
Alles war immer so leicht im Sein,
nun bist du beengt und auch sehr klein.

Du lebst im Jetzt und ganz ohne Sorgen,
wenn du Hunger hast, dann Jetzt und nicht erst morgen.
Nichts ist von Bedeutung, nur der Augenblick,
auch nur eine Minute liegt so weit zurück.

Kannst nicht verstehen was die Worte bedeuten,
von all den dir sehr bekannten Leuten.
Dein Herz jedoch entschlüsselt sie wieder,
in Farben, Schwingungen und schöne Lieder.

Du kennst kein Böse und auch kein Gut
und wenn du weinst, dann niemals aus Wut.
Nur warst du vorher noch niemals allein,
immer geborgen in deinem Sein.

Du wirst sehr schnell größer, die Zeit wird vergehen,
du lernst von den Menschen als Mensch zu bestehen.
Vergessen woher du einst bist gekommen
und was du an Wissen hast mitgenommen.

Das Fühlen verlor sich in Verstandesweiten,
doch erinnere dich Jetzt an diese Zeiten.
Lebe dich Jetzt im Augenblick,
schau nicht vor und auch nicht zurück.

Schau mit den Augen des Herzens dich an,
damit sich dein Sein entfalten kann.
Du bist nicht gefangen in dieser Welt,
bleib immer im Jetzt, das ist alles was zählt.


So öffnest du dich und schließt dich nicht ein,
da ist soviel mehr als nur Mensch zu sein.

17.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:20
#13 RE: Gedichte von Beetle antworten

Rendevouz mit dir

Als du noch Eins warst in deinem Erleben,
hast du dir ein Versprechen gegeben.
Irgendwann in der Menschenzeit
löst du es ein und Jetzt ist es soweit.

Zusammen mit deiner Seele hast du den Plan gemacht,
dass dein wahres Selbst einmal in dir als Mensch erwacht.
Vielleicht kannst du dich grad jetzt nicht dran entsinnen
und nur im Schlaf kannst du dem Vergessen entrinnen.

Für ganz lange Zeit hast du dir Rollen kreiert,
hast gekämpft, hart gearbeitet und viel ist passiert.
Warst immer in deinem Menschsein gefangen,
dabei wolltest du für dich nur die Freiheit erlangen.

Die Zeit dafür war einfach noch nicht bereit,
doch nun, liebes Menschenkind, ist es soweit.
Öffne dein Herz für dich und dein Sein,
und wisse, dabei bist du nie Allein.

Das alte Spiel der Dualität kannst du hinter dir lassen,
indem du beginnst dein Inneres zu erfassen.
Dann kommen auch deine Pläne zum Vorschein
und das Versprechen aus deinem wahren Sein.

Doch kämpfe und schiebe dich nicht so sehr,
sonst bist du im Alten und schiebst es nur mehr.
Erinnere dich einfach an dein Versprechen,
du hast ein Date, nun tu es nicht brechen.

Jetzt kommt es auf dich ganz alleine an,
ob du dich auch willst erinnern dran.
Dränge dich nicht, komm einfach zur Ruh`,
dann bist du pünktlich für dein Rendevouz.

17.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:21
#14 RE: Gedichte von Beetle antworten

1. Prinzip im Huna

Die Welt IST, wofür du sie hältst,
was du denkst, ist was du bestellst.
Achte genau worauf du deinen Fokus lenkst,
ob du deinen Blick nur auf eine Sicht begrenzt.

Die Ungerechtigkeit im äußeren Leben
will die einen wichtigen Hinweis geben.
Steigst du drauf ein, bist du gefangen,
durch Energie wird sie mehr Macht erlangen.

Du sollst nicht deine Augen vor der Welt verschließen,
doch vergesse nicht deine eigene Saat in dir zu gießen.
Sei dankbar und teile von dem was du hast,
doch teile nicht eines Anderen Last.

Ein jeder Mensch hat einen freien Willen
und du kannst nicht jeden Hunger stillen.
Die Veränderung beginnt in dir,
halt deinen Fokus, bleib im Herzen bei dir.

18.11.2007

Elke Offline




Beiträge: 2.637

21.11.2007 20:27
#15 RE: Gedichte von Beetle antworten

Novemberstille

Still, ganz still ist es in mir,
keine Gedanken und kein Wort,
bin ich denn noch hier,
oder an einem ganz anderen Ort?

Um mich herum ein reges Treiben,
alle sind doch so beschäftigt
Ich sehe es, wie durch getönte Scheiben
und fühle mich in mir bekräftigt.

Es ist November, die Natur kommt zur Ruh´,
ist mit sich und Allem das Ist in Harmonie.
Egal was im Außen ist, sie schaut nur zu
und spielt seit Ewigkeiten ihre eigene Melodie.

In diesem stetigen Wandel der Zeiten
weiß sie um das ewige Sein
und kann sich wieder vorbereiten,
begibt sich in einen neuen Kreislauf hinein.

In ihr ruht das Wissen der Ewigkeit,
in der Veränderung sind sie enthalten.
Auch wenn Altes vergeht, ist sie immer bereit,
das Sein wird sich in neuer Form entfalten.

So lasse auch ich das Alte gehen,
in Dankbarkeit nehme ich es an,
damit das Neue kann entstehen
und das Alte mich nicht mehr hindern kann.

Still, ganz still ist es in mir
und kann das Neue schon erkennen.
Ruhe einfach so im Hier,
nein, ich werde nicht mehr rennen.

Das Alte, es darf nun endlich gehen,
darf sich entfalten auf ganz neue Weise.
Die Natur, jetzt erst kann ich sie verstehen,
dass zuende ist die alte Reise.

21.11.2007

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