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Dieses Thema hat 36 Antworten
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 Lagerfeuer
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Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

15.12.2007 15:26
#16 RE: Adventszeit antworten




Ich lach mich schlapp!

Hier noch ein lustiges Zitat:

"Seit Joseph stehen die Männer zu Weihnachten unnütz herum."

(Queen Victoria)

Majka Offline




Beiträge: 8.785

15.12.2007 23:11
#17 RE: Adventszeit antworten

Langsam schleicht sich bei mir eine schöne vorweihnachtliche Stimmung ein.
Ich freue mich schon auf Weihnachten - mit allem drum und dran. Vor allem wegen der besonderen Stimmung.
Wünsch euch allen einen licht-vollen 3. Advent!

Die dunkelste Jahreszeit des Jahres ist bald vorbei.
Den Brauch, diese Zeit mit Lichtern in Fenstern aufzuhellen finde ich sehr schön.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

16.12.2007 14:12
#18 RE: Adventszeit antworten

Einen ehrrlichen dritten advent! Lasst euch die Kekse schmecken!

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

16.12.2007 14:12
#19 RE: Adventszeit antworten

Einen ehrrlichen dritten advent! Lasst euch die Kekse schmecken!

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

16.12.2007 14:12
#20 RE: Adventszeit antworten
uuuups! gleich zweimal! aber nicht, dass ihr dann kugelrund werded!

Lichtbegleiter ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2007 18:07
#21 RE: Adventszeit antworten

Ich warte noch auf die Weihnachtsstimmung.

Allen einen schönen 3. Advent!

Lady_Masque Offline




Beiträge: 2.471

16.12.2007 18:29
#22 RE: Adventszeit antworten

Wünsche ebenfalls einen zauberhaften dritten Advent... war mit der Familie auf dem Weihnachtsmarkt. War etwas voll, aber sonst sehr schön. Unsere Kleine ist "Hoppa-Pferd" gefahren (Karusell), hat Süßes vom Nikolaus bekommen und ganz andächtig dem "Gitarre-Mann" (Streichensemble) zugehört.

PS: Majka, der Text von Deiner Weihnachtsbeleuchtung ist von http://www.stenkelfeld.de, da gibts auch CD's von. :-) Habe ich beim Googeln herausgefunden, weil ich den Text so klasse fand. Zu Silvester gibts da auch noch einen Text, mit dem ich Euch um den Jahreswechsel herum erfreuen werde.

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

20.12.2007 18:40
#23 RE: Adventszeit antworten

Da freu ich mich schon drauf
Wird aber wirklich langsam zeit für die stimmung. Meine empfehlung wäre, irgendwohin in die stille zu gehen. Da habe ich sie kurze zeit gefunden

Majka Offline




Beiträge: 8.785

22.12.2007 15:55
#24 RE: Adventszeit antworten
Der Text mit der Weihnachtsbeleuchtung mag ich sehr, den kann ich immer wieder lesen.
Einerseits ist es schön, die Lichter in der Dunkelheit zu sehen, aber alles in Maßen. In meiner Nachbarschaft sehe ich kletternde Weihnachtsmänner bzw. blinkende Schlitten und mit Lichterketten umhängte Carports - dabei fällt mir diese Geschichte immer wieder ein.
Amerikanische Verhältnisse in Deutschland - Verschwendung pur. Es sei denn, die Stromversorgung kommt aus den erneuerbaren Energiequellen.
Wie dem auch sei, dieses Jahr habe ich auf diesen leuchtenden Schnickschnack bewusst verzichtet.
Der Weihnachtsbaum (eine Blaufichte im Topf) - steht jetzt auf dem Balkon, eingehüllt in leichte Schneedecke. Wir haben uns entschieden, ihn nur für paar Tage ins Zimmer zu stellen, kurz nach Weihnachten geht er wieder in die natürliche Kälte aufs Balkon. Im Frühjahr wird er umgetopft.
Ich freute mich sehr, als mein Sohn sich Gedanken machte, ob wir uns an dem "Schlachten" der Weihnachtsbäume beteiligen sollen... der Topf schien uns eine akzeptable Alternative. So machen wir es eigentlich schon einige Jahre, aber diesmal war die Entscheidung GANZ bewusst.
Als ich den Baum vor paar Tagen nach Hause brachte, begrüßte ich ihn in der Stube, ließ ihn seine neue Umgebung "beschnuppern" und sagte ihm, dass ich mich freue, wenn wir mehrere Jahre zusammen verbringen. Ich hoffe sehr, dass er bei uns bleiben wird. Zumindest für zwei drei Jahre... dann werde ich ihn in den nahe liegenden Park bringen.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

22.12.2007 19:11
#25 RE: Adventszeit antworten

In Antwort auf:
Amerikanische Verhältnisse in Deutschland - Verschwendung pur

total...ausserdem bin ich ein Christkind anhänger, wenigstens hier in österreich!

Den christbuam umtopfen?? Find ich guuuuuut!!

Majka Offline




Beiträge: 8.785

23.12.2007 11:13
#26 RE: Adventszeit antworten
Voriges Jahr haben wir fürs Umtopfen einen unpassenden Zeitpunkt gewählt, der Baum hats nicht überstanden.
Deswegen spreche ich mit ihm dieses Jahr und werde ihn fragen, wann es sich für ihn am besten anfühlt.

Euch allen einen schönen letzten Advent!

... und fried-volle, besinnliche Feiertage mit eueren Lieben.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

23.12.2007 11:19
#27 RE: Adventszeit antworten
Die verlorene Weihnachtsgeschichte

von Roland Rauch (http://www.lesekunst.de)



Es gab einmal einen Engel, der hatte eigentlich seinen festen Platz bei den himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Jonny, so hieß er, hätte sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.

Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.

Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.

Gott rief also den Jonny zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen versklavt und glücklich war niemand.

Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam das Liebe, das in der Geschichte steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.

Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten.

Also meinte Gott: "Pass auf Jonny, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet."

So einfach war das also. Jonny war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war, machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern.

Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als Erzähler oder Erzählern in Frage käme.

In einer Einkaufsstraße fand Jonny einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart, einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte Weihnachtsmärchen. "Das muss er sein," dachte Jonny und schwebte zu ihm herunter.

Aber um so näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte.

Das war es also nicht. Schnell schwebte Jonny weiter. "Sind die Menschen etwa alle so?" fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte. Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der Geschichte erfüllt!

Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und Nächstenliebe sprach.

Niedergeschlagen verließ Jonny die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen grauen Matsch einschmolz und noch weiter.
Und Jonny fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus, darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast.

Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest verriegelt.

"Endlich," dachte Jonny, "hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen gefunden, der die Welt retten kann.
Und Jonny holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung. Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können.

Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten. Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die beiden waren froh. Und Jonny merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben Herrgottes aufgegangen war.

Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen, die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die Welt ein ganz kleines Stück besser wurde.

Das Einzige, was das Mädchen und auch Jonny nicht wussten und was ihnen manchen Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Jonnys auf die Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all die Jonnys halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. Und darum scheint es doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Heuler Offline




Beiträge: 1.692

24.12.2007 13:05
#28 RE: Adventszeit antworten

Was für eine schöne Geschichte!! Danke!

Euch allen wünsche ich heute, eine ganz besonderes Fest der Liebe im Kreis der Familie!

Majka Offline




Beiträge: 8.785

28.11.2010 09:31
#29 RE: Adventszeit antworten

Einfach nur zur Erinnerung, dass wir hier schon viele schöne Geschichten gepostet haben...
Kommen vielleicht noch weitere neue dazu?

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

07.12.2011 18:12
#30 RE: Adventszeit antworten

Alle Jahre wieder... Es tut gut, in den alten Adventsgeschichten einmal im Jahr zu stöbern und die adventliche Stimmung auf sich wirken lassen.
Mag sein, dass jemand von euch eine neue Geschichte gefunden hat? Her damit bitte!

_______________

Liebe Grüße
Majka

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