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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Wohnstube
Majka Offline




Beiträge: 8.785

10.12.2008 09:57
Es weihnachtet... antworten

Es ist der Weihnachtswunsch,
es ist das Weihnachtsversprechen, das uns vereint


von Neale Donald Walsch


Weihnachten war für mich stets eine magische Zeit. Von frühesten Kindheitstagen an stellte es eine Art transzendierender Freude dar, die meinen ganzen Körper und im eigentlichen mein ganzes Leben überwältigte.

Und zudem, das war nicht bloß aufgrund der Geschenke der Fall. Gewiss, zu Weihnachten Geschenke erhalten machte auf mich als Kind Eindruck, das steht außer Frage. Doch da gab es zusätzlich etwas anderes, was vor sich ging. Etwas lag „in der Luft“, und ich konnte es spüren.

Ich entsinne mich, als kleiner Junge dachte ich daran, wie anders die Menschen in der Feiertagszeit sind. Irgendwie schienen sie frohgemuter. Auch verständnisvoller, akzeptierender – und vergebender.

Einmal, irgendwann im bereits fortgeschrittenen Dezember, zerbrach ich in einem Laden etwas. Ich weiß nicht einmal mehr, was es war, doch immer werde ich mich an die Reaktion des Angestellten erinnern.

„Oh, das macht nichts, liebes Kind, weine nicht. Das ist in Ordnung. Es ist nichts passiert. Wir räumen das einfach weg und niemand wird sich darum Gedanken machen. Fröhliche Weihnachten, Liebster. Fröhliche Weihnachten!“

Wäre das der 30. August gewesen, so wären meine Eltern gerufen worden, und ich hätte dafür „etwas bekommen“. Mein Vater hätte bezahlen müssen, und ein Jahr lang hätte ich dort nicht mehr hingehen dürfen.

Was also widerfährt uns über die drei Wochen im Dezember, das uns zu unglaublich warmherzigen Menschenwesen kehrt? Und was können wir tun, dass es bis über den 3. Januar hinaus reicht? „Ich wollte, Weihnachten dauert d as ganze Jahr!“, erinnere ich mich, wie ich es mit sieben sagte. Und selbstverständlich wollte ich nicht die Begebenheit so lange fortgesetzt wissen, sondern den Geist.

Was könnte demnach bewirken, dass der Geist fortbesteht?

Zunächst, denke ich, haben wir die Grundlage der Weihnachtsgeschichte selbst zu ändern. Das nunmehr möchten Einige wirklich nicht hören, doch die Weihnachtsgeschichte in ihrer säkularen Form wird die Welt nicht heilen. Sie hat es nicht und wird es nicht, und das sollte nun für jeden objektiven Beobachter klar sein.

Ich meine, das kommt unmittelbar hier am Beginn der weihnachtlichen Jahreszeit als Blasphemie daher, doch glaube ich, die Menschheit hat sich dem zu stellen.

Keine Religion, die in Anspruch nimmt, die Eine Wahre Religion zu sein, und kein Pfad, der als der Einzige Pfad verkündet wird, vermag das Gesamt der Menschheit zu einer Erfahrung von sich selbst ALS einem Ganzen zu führen. Und sofern wir uns nicht als Eins erfahren können, haben wir den Punkt aller Religionen verfehlt.

Der Beweggrund dafür, dass Weihnachten einen derartigen wundervollen Effekt auf einen Großteil der Menschheit zum wenigsten in der westlichen Welt besitzt, ist nicht, weil der Geburt des einen gedacht wird, von dem man sagt, er sei der Erlöser der gesamten Menschheit, sondern, weil es von neuem in unserem Herzen einen Gedanken, eine Vorstellung ausgebiert, die wir unverzüglich als den einzigen Gedanken anerkennen, der die Menschheit zu retten vermag: Friede auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen.

Es ist der Weihnachtswunsch, es ist das Weihnachtsversprechen, das uns vereint, nicht die säkulare, die trennende Weihnachtsgeschichte.

Und somit ist es womöglich an der Zeit, das Undenkbare zu tun. Vielleicht ist es an der Zeit, eine neue Weihnachtsgeschichte zu erschaffen. Es kann die Geschichte der Geburt des Kindes Jesus sein, das unter dem Stern von Beth lehem in einem Stall Maria und Joseph geboren wurde; die Engel jubelten bei seiner Ankunft, die Könige des Orients reisten aufgrund der Geburtsnachricht von weit her, und der Himmel verkündete, damit es alle hören: Der Sohn Gottes ist heute geboren, er wird der Erde ein neues Gewahrsein bringen, dass ihr alle Söhne und Töchter Gottes seid.

Dieser wundersame Sohn wird verkünden, dass keiner unter euch jemals von Gott entfernt zu sein vermag, da ihr alle Söhne und Töchter Gottes seid. Sein Leben soll ein Zeugnis dieser Wahrheit sein, so wie es auch das eurige ist, solltet ihr diesem Beispiel folgen.

(Quelle: CwG Weekly Bulletin Nr. 320 [7.12.2008] ~ Übersetzung: Theophil Balz [7.12.2008], http://www.gmg-materialien.de)


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Liebe Grüße
Majka

Lichtbegleiter ( gelöscht )
Beiträge:

15.12.2008 19:20
#2 RE: Es weihnachtet... antworten

Hmm... Ich weiß nicht, ob es an diesen Ort paßt, aber ich kann es ja sonst noch verschieben, wenn Ihr einen besseren Platz kennt...

Wir haben übermorgen Weihnachtsfeier und ich möchte Euch fragen, ob Ihr eine nette, kleine Weihnachtsgeschichte kennt, die zum Nachdenken anregt...
Bei uns ist folgende Situation: Unsere Vorgesetzten verwechseln Führen mit Herrschen; in einem Team beschweren sich alle, daß sie kein Team sind, erkennen aber nicht ihren Anteil an der Situation sondern werfen lieber mit Dreck auf andere Kollegen und wir sind zwar ingesamt richtig gut (Platz Eins im Vergleich), aber wir bekommen nur zu hören, was wir alles verbessern müssen...

Ich dachte erst an die Geschichte der kleinen Seele "Ich bin das Licht", die ist aber zu lang und für viele ist da zu viel Gott drin...

Liebe Grüße und vielen Dank

Majka Offline




Beiträge: 8.785

16.12.2008 18:12
#3 RE: Es weihnachtet... antworten

Liebe Lichtbegleiter,
die Geschichte über die kleine Seele kannst du doch kürzen und "Gott" mal mit "Schöpfer" ersetzen...

Sonst fällt mir keine passende Geschichte ein.
Schau mal vielleicht noch unter http://www.weihnachtsstadt.de - dort gibt es eine Menge Adventsgeschichten. Vielleicht ist eine dabei, die noch passender ist.

_______________

Liebe Grüße
Majka

Majka Offline




Beiträge: 8.785

23.12.2008 20:45
#4 RE: Es weihnachtet... antworten




Morgen ist Weihnachten.
Die Bescherung - die strahlenden Augen unserer Lieben, die Freude, das Beisammensein.

Ich wünsche euch allen schöne, harmonische und liebevolle Stunden und Tage
im Kreis der Famile, der Freunde, mit all eueren Lieben - ob Zweibeinern oder Vierbeinern.

Wir haben die Chance, uns zu jedem Zeitpunkt an diese wundervollen Augenblicke zu erinnen
und sie in den Alltag zu holen - denn Weihnachten kann jeden Tag sein.
Beschenken - ob mit einem Lächeln oder einem netten Wort - können wir uns jeden Tag.

Lassen wir unsere Herzen sprechen - egal ob morgen, übermorgen oder zu einem anderen Zeitpunkt.
Öffnen wir sie füreinander, für uns selbst.
Seien wir nett zu anderen genauso wie zu uns selbst.



Alles Liebe euch allen!








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Liebe Grüße
Majka

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