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Dieses Thema hat 3 Antworten
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Renate Offline




Beiträge: 928

30.01.2009 12:40
Buch für Katzenfreunde antworten

Hallo meine Lieben,

ich lese gerade ein Buch, das mir meine Freundin geliehen hat "Schmitz's Katze" von RAlf Schmitz.
Vor allem für Katzenbesitzer - natürlich auch für andere Leute - ist das echt super. Es ist total
witzig geschrieben. Er beschreibt da das Leben mit seiner Katze auf so lustige Art, dass man echt
viel zu lachen hat. Noch dazu wo das was er beschreibt, auch so stimmig ist.
Also wer was zum Lachen haben will - da ist das Buch ein guter Tipp.

Ein Beispiel... Katzen sind bekanntlich sehr wählerisch was Fressen betrifft.
Schreibt er, wie man sich darauf vorbereitet sich eine Katze ins Haus zu nehmen. Ein Punkt davon:
Kaufen Sie Katzenfutter und schmeißen sie 90 % davon wieder weg.

Grüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.781

31.01.2009 14:55
#2 RE: Buch für Katzenfreunde antworten
Liebe Renate,

wie hätten deine zwei Lieblinge darauf reagiert, wenn du ihnen 90 % Katzenfutter wegschmeißen würdest?

Meine Freunde haben mir zum Geburtstag ein wunderschönes Buch geschenkt: Ein italienischer Kater namens Turbulenzo erzählt seine Lebens- und Liebesgeschichten - herrlich!
Er spricht über seine Zweibeinern, die das Haus immer für paar Monate verlassen, er muss dann eben für sich selbst sorgen, aber das stört ihn am wenigsten. Er ist ein selbstbewusster Kater und erzählt davon, wie er die Zweibeiner dazu bringt, dass sie genau das tun, was er möchte... Insbesondere liebt er neben seiner Katze Micia die weibliche Zweibeinerin - die Nora, weil sie ihn so herrlich am Kopf kraulen kann und dessen Haus er sich als sein neues Domizil aussuchte.

Das Buch heißt "Turbolenzo - Eine Liebesgeschichte" geschrieben von Nora von Collande
(Ullstein-Taschenbuch, ISBN: 3-548-26165-5).

Hier ein kleiner Auszug:

"... Ich begann gerade die ersten zarten Knospen einer gewissen Zuneigung zu Nora in mir festzustellen, als sie zu meiner völligen Verblüffung abreiste. Zusammen mit diesem unausstehlichen Mann. Dagegen ist normalerweise nichts einzuwenden, aber sie kamen wochenlang nicht wieder.
Kein Problem, dachte ich, wollte sowieso mal wieder bei der feurigen Hera und Freund Lorenzo vorbeischauen. Das Warmhalten gerade einer so gigantischen Adresse ist wichtig und wird oft unterschätzt.
Ich trommelte mit meinen Pfoten gegen die Küchentür, bat mir energischen "Maus!" um Einlaß, aber das Haus blieb still. Sie waren nicht da! Auf dem Parkplatz, den ich sogleich einer Kontrolle unterzog, wurde mir ihre Abwesenheit bestätigt - auch das Auto war weg! Das schöne rote Auto, so rot wie Heras Haare!
Eine Unverschämtheit, dachte ich und wanderte in Richtung Post. Notadresse! Alle Näpfe leer! Es war nicht mein Tag.
Verzweifelt schlich ich in dieser Nacht zurück ins Tal. Dort mußte ich allerdings feststellen, daß meine Ravanis ausgezogen waren. Ich spürte einen Stich in mir, und jetzt erst begriff ich, was sie gefühlt haben müssen, als ich sie im Winter verlassen hatte.

Ich beschloß nach Hause zu gehen, zurück ins Bergdorf, um mir auf dem Weg eine Maus zu organisieren. Wie mühselig, dachte ich, und versank in Selbstmitleid.
Der Löwe in mir erwachte, mich packte die Wut. Verdammt nochmal, reiß dich zusammen! Bei der ersten Krise gleich schlappmachen? ICH doch nicht! Denk positiv!
Ich dachte also positiv wie ein Besessener, bis ich oben im Dorf ankam. Auf dem Parkplatz stiegen gerade zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts aus ihrem Auto.
Noch nie gesehen, dachte ich, schon reichlich spät, dachte ich, aber vielleicht läßt sich da was deichseln! Noch eine Pleite hätte ich an diesem vermurksten Tag nicht ertragen.
Ich verfolgte die beiden.
Es waren Nachbarn von der unzuverlässigen kleinen Lady und ihrem Begleiter, den ich beschlossen hatte, namentlich nicht mehr zu erwähnen.
Die beiden Unbekannten hatten ihre Eingangstür noch nicht geöffnet, da setzte ich mich schon davor und sagte "Mau!"
Sie ließen alles fallen, knieten sich zu mir und fragten: "Ja, wo kommst du denn her?" und "Himmel, wie siehst du denn aus?"
So einmalig ich auch war, sie können nicht ernsthaft eine Antwort von mir erwartet haben.
Um die Enttäuschun über mein nicht vorhandenes Sprachvermögen zu mildern, sagte ich zweimal "Mau!" und hoffte auf Erfolg.
Sie schienen mich erwartet zu haben. Ich wurde gestreichelt, bestaunt und verwöhnt, bekam Brekkies, Dose und Milch. Ein Fest!
Das positive Denken war doch immer wieder eine verblüffende Angelegenheit. ..."

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Liebe Grüße
Majka

Renate Offline




Beiträge: 928

03.02.2009 17:00
#3 RE: Buch für Katzenfreunde antworten

Hallo Majka,

das "Turbulenzo-"Buch hört sich auch nett an. Werde ich mir notieren für einen Kauf später mal. Momentan
habe ich noch viel zu lesen.

Übrigens zu deinem ersten Satz, vielleicht hast du falsch verstanden was ich meinte bzw. wie das gemeint
war. DAs mit dem "katzenfutter" weg werfen war darauf bezogen, dass die Katzen sehr wählerisch sind und
vieles nicht essen und deshalb so quasi die Vorbereitung," schmeißen sie 90 % wieder weg, damit man
sieht wie das ist, wenn die Katzen dies und jenes nicht essen". soll nicht heißen, die kriegen nichts.

Grüße Renate

Majka Offline




Beiträge: 8.781

04.02.2009 23:34
#4 RE: Buch für Katzenfreunde antworten
Ach so war das gemeint!
Ich hab es auf die Inhaltsstoffe im Katzenfutter bezogen, etwa so, dass 90 % davon nix wert sind.

Mein Kater ist auch ziemlich wählerisch (und auch von mir verwöhnt ), das Katzenfutter bekommt er nur in Ausnahmefällen.
Wenn er aber lange draußen ist, schmeckt ihm fast alles. Der Hunger ist wohl der beste Koch - auch bei Katzen!

_______________

Liebe Grüße
Majka

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